Meinestadt.de - Elmenhorst b. Rostock - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Bad Doberan | |
| Amt: | Warnow-West | |
| Höhe: | 9 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,05 km² | |
| Einwohner: | 4270 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 354 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 18107 | |
| Vorwahlen: | 0381, 038203 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DBR | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 51 019 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Schulweg 1a 18198 Kritzmow |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Horst Harbrecht | |
| Lage der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen im Landkreis Bad Doberan | ||
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Elmenhorst/Lichtenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Warnow-West mit Sitz in der Gemeinde Kritzmow verwaltet. Entgegen dem Trend in Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Einwohnerzahl von 1990 bis 2004 fast verdreifacht, was an der Nähe zur Hansestadt Rostock und dem Zugang zur Küste liegt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen liegt im Gebiet des „Hägerortes“ zwischen der unteren Warnow und Bad Doberan in unmittelbarer Nähe zur Ostseeküste. Zum Gemeindegebiet gehört ein fast ein Kilometer langes Landschaftsschutzgebiet direkt an der Steilküste der Stoltera.
Das Angerdorf Lichtenhagen wurde 1264 durch die Benennung eines Kirchherrn Burchard erstmals urkundlich erwähnt, die Kirche Lychtenhagen erstmals 1319. Der Bau der Kirche hat bereits früher stattgefunden. Der Dorfname weist auf eine deutsche Gründung hin. In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts gehört das Dorf einem Nikolaus Hasenkop und seinen Söhnen Hermann und Nikolaus. Ein Zweig der Familie von Schnakenburg, die bis 1359 das Dorf und heutigen Rostocker Ortsteil Diedrichshagen besaßen, war ebenfalls hier ansässig. Anfang des 14. Jahrhunderts gehörte Lichtenhagen der Familie von Gummern. Am 3. Januar 1505 veräußert die Witwe des letzten Besitzers, Klaus von Gummern, den Besitz der Lehnsgüter Lichtenhagen, Lambrechtshagen und Bliesekow an die Herzöge Balthasar und Heinrich V. Hans von Gummern, ein Neffe von Klaus, versuchte 1531 durch Klage bei den Landständen den Besitz zurückzufordern, unterlag aber. So blieb Lichtenhagen im herzöglichen Domanialverband.
Das langgezogene Straßendorf Elmenhorst wurde 1328 erstmals urkundlich erwähnt.
Der Zusammenschluss der beiden Ortsteile zur Gemeinde Elmenhorst fand 1960 statt. Der Ortsname wurde am 14. Januar 1992 in Elmenhorst/Lichtenhagen geändert.
Das Wappen wurde am 17. September 1993 durch das Innenministerium genehmigt und unter der Nr. 59 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.
Blasonierung: „Gespalten; vorn in Gold und hinten in Blau je eine Front einer Galerieholländerwindmühle in verwechselten Farben.“
Das Wappen wurde von dem Wismarer Roland Bornschein gestaltet.
Siehe Hauptartikel: Dorfkirche Lichtenhagen
Der Chor aus dem 13. Jahrhundert ist der älteste Teil der Kirche. Hier finden sich Gewölbemalereien aus dem 14. Jahrhundert. Das dreischiffige Langhaus wurde später errichtet. Der 42 Meter hohe Westturm trägt ein Dach in Form einer „Bischofsmütze“. Zur Inneneinrichtung gehören ein aus einem Findling gehauener romanischer Taufstein, Glasfenster von 1892 und Holzplastiken aus dem 15. und 16. Jahrhundert, sowie eine Orgel der Gebrüder Jehmlich aus Dresden von 1976. Seit 1998 wurde die Kirche in mehreren Abschnitten grundlegend saniert.
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