Mittwoch, 23.05.2012



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Elfershausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen von Elfershausen
Elfershausen
Deutschlandkarte, Position von Elfershausen hervorgehoben
50.159.9666666666667198Koordinaten: 50° 9′ N, 9° 58′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Bad Kissingen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Elfershausen
Höhe: 198 m ü. NN
Fläche: 34,92 km²
Einwohner: 2949 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 84 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97725
Vorwahl: 09704
Kfz-Kennzeichen: KG
Gemeindeschlüssel: 09 6 72 121
Adresse der Marktverwaltung: Marktstr. 17
97725 Elfershausen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Ludwig Neeb (CSU)

Elfershausen ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Elfershausen.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Elfershausen liegt in der Region Main-Rhön.

Es existieren folgende Gemarkungen: Elfershausen, Engenthal, Langendorf, Machtilshausen, Trimberg.

Geschichte

Adalfrideshusen wurden um das Jahr 800 als Schenkung an das Kloster Fulda urkundlich erwähnt. Das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.

Eingemeindungen:

  • 1. April 1971 Trimberg und Engenthal
  • 1. Juli 1971 Machtilshausen
  • 1. Mai 1978 Langendorf

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.818, 1987 dann 2.877 und im Jahr 2000 3.033 Einwohner gezählt.

Politik

Bürgermeister ist Ludwig Neeb (CSU) (Stand 2008). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Otmar Pfister (CSU/Wahlgemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.151.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 89.000 Euro.

Wappen

Blasonierung (heutiges Wappen)
Geviert; 1: in Silber ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz; 2: in Rot zwei silberne Pfähle; 3: In Rot zwei silberne Balken; 4: in Rot drei gesenkte silberne Spitzen

Wappengeschichte (heutiges Wappen)
Elfershausen erhielt 1965 die Marktrechte. Erst im Jahr 1978 wurde die Gemeinde in ihrer heutigen Größe gebildet. Durch Zusammenschluss der namengebenden Gemeinde Markt Elfershausen mit den ehemals selbständigen Gemeinden Engelthal, Trimberg, Machtilshausen und Langendorf wurde die heutige Marktgemeinde Elfershausen geschaffen. Die Wappen der Gemeinden Elfershausen. Langendorf und Trimberg gingen durch die Zusammenlegung verloren. Man beschloss jedoch Elemente aus diesen Wappen in das neue Wappen zu übernehmen. Aus dem Wappen von Langendorf stammt das schwarze fuldische Kreuz im 1. Feld. Es erinnert an die frühere Herrschaft des Fürststifts Fulda im Gemeindegebiet. Die silbernen Pfähle in Rot im 2. Feld sind das Wappen der Herrn von Trimberg die bis zum Ende des 14. Jahrhunderts belegt sind. Die silbernen Balken in Rot im 3. Feld sind dem Wappen der Herrn von Erthal entnommen. Sie sind im 12. Jahrhundert als Lehensleute des Stifts in Fulda und später auch der Grafen von Henneberg und des Hochstifts Würzburg belegt. Sie sind in Elfershausen seit 1454 nachgewiesen. Die drei silbernen Spitzen in Rot im 4. Feld sind das Wappen des Hochstifts Würzburg (der „Fränkischer Rechen“), das neben Fulda im Gemeindegebiet ebenfalls Herrschaftsrechte besaß.
Das Wappen wurde durch die Regierung von Unterfranken am 19. Juli 1985 verliehen.

Blasonierung (altes Wappen)

Altes Wappen Markt Elfershausen von 1959

Geteilt, oben in Rot zwei silberne Balken, unten in Blau eine eingekerbte, von Rot und Silber gevierte Fahne an goldener Stange an der Teilung

Wappengeschichte (altes Wappen)
Das Wappen wurde der Gemeinde im Jahr 1959 verliehen. 1965 erhielt sie das Marktrecht. Die obere Wappenhälfte ist dem Wappen der Herrn von Erthal entnommen. Sie besaßen viele Jahrhunderte lang große Besitzungen im Gemeindegebiet. Die Fahne im unteren Wappenteil weist auf die Herrschaft des Würzburger Staats über die Ortschaft hin. Die Farben der Fahne entsprechen jedoch nicht dem Würzburger Wappen. Die Vierung müsste von Rot und Gold sein, die Stange von Silber. Der Grund für diese Farbänderung ist nicht bekannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

  • Trimburg
  • Schloss von Elfershausen
  • Schreinershaus in Machtilshausen

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 572 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 114 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1083. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 5 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 71 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1430 ha, davon waren 1186 ha Ackerfläche und 229 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

Der Teilort Elfershausen-Trimberg hat Anschluss an die fränkische Saaletalbahn, die von der Erfurter Bahn mit modernen Dieseltriebwagen ("Unterfranken-Shuttle") und von der Deutschen Bahn AG bedient wird (halbstündlich, von/bis Hammelburg).

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 123 Kindergartenplätze mit 121 Kindern
  • Volksschulen: Johannes-Petri-Volksschule Elfershausen-Langendorf (Grund- und Hauptschule mit Mittlere-Reife-Zug)

Weblinks

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