Meinestadt.de - Eislingen/Fils - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Göppingen | |
| Höhe: | 336 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,41 km² | |
| Einwohner: | 20.390 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 1243 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73054 | |
| Vorwahl: | 07161 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GP | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 17 019 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 61 73054 Eislingen an der Fils |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Günther Frank (SPD) | |
Eislingen/Fils ist eine Stadt im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg und gehört zum Regierungsbezirk Stuttgart.
Inhaltsverzeichnis |
Eislingen liegt im Filstal an der Mündung der Krumm in 320 bis 480 Meter Höhe und gehört zur inneren Region Stuttgart.
Zu Eislingen/Fils gehören die Stadt Eislingen/Fils, der Weiler Eschenbäche, der Stadtteil Krummwälden und die Höfe Näherhof, Stumpenhof und Täleshof sowie die abgegangenen Ortschaften Ehrenstetten, Brunnenweiler und Hammertsweil.[2] Auf dem Gebiet des ehemaligen Brunnenweilers befindet sich heute ein gleichnamiges Wohngebiet am Rande der Nordstadt.
Um 125 n. Chr. befand sich im heutigen Eislingen ein Römisches Kastell. Sein lateinischer Name und seine Garnison sind unbekannt. Das Kastell bestand vermutlich nicht länger als bis zur Verlegung des Limes vom Filstal in das Remstal um das Jahr 159 n. Chr. Das Kastell kann die Grenze der römischen Provinzen Rätien und Obergermanien markiert haben, deren exakter Nord-Süd-Verlauf im Raum Eislingen unbekannt ist.
Um das Jahr 500 zeigten sich erste Spuren alemannischer Besiedlung. An der Gemarkungsgrenze zu Göppingen könnte der Fund einer Fibel auf eine Besiedlung im späten 3. Jahrhundert hinweisen.
861 wird Eislingen erstmals in einer Urkunde als Isininga erwähnt. Der Ortsteil Krummwälden wird erstmals 1275 genannt. Kleineislingen fiel 1492 an Württemberg, während Großeislingen dem Bistum Würzburg unterstand. Im Lauf der Zeit bis 1803 erlebte Großeislingen aber bald mehrfach wechselnde und aufteilende Herrschaften, so dass zwischendurch bis zu drei Bestandteile des Dorfes existierten. Die meiste neuere Zeit vor 1803 befand sich der Ort zu 2/3 unter Würzburger und zu 1/3 unter württembergischer Herrschaft.
In der Neuzeit erlebte der Ort Dank des Anschlusses an die Filstalbahn einen Aufschwung in der Industrialisierung.
Am 24. September 1933 wurden Großeislingen, die heutige Nordstadt und Kleineislingen, die jetzige Südstadt, vereinigt und unter dem Namen Eislingen/Fils zur Stadt erhoben.
Lange Zeit (bis in die 60er Jahre hinein) wurde in Teilen Eislingens die Rotwelschsprache Manisch gesprochen.
Die Einwohnerentwicklung der Stadt Eislingen zwischen 1837 und 2006:
| Datum | Einwohner |
|---|---|
| 1837 | 2341 |
| 1907 | 6370 |
| 17. Mai 1939 | 9342 |
| 13. September 1950 | 13.399 |
| 27. Mai 1970 | 18.032 |
| 31. Dezember 1983 | 17.993 |
| 31. Dezember 2005 | 20.446 |
| 31. Juni 2006 | 20.539 |
Aufgrund seiner relativ geringen Fläche ist Eislingen die am dichtesten besiedelte Stadt im Landkreis Göppingen und eine der am dichtesten besiedelten Städte im weiteren Umland.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 37,5 % | −4,4 | 9 Sitze | −2 |
| FWG | 25,3 % | +3,7 | 6 Sitze | +1 |
| SPD | 24,7 % | −0,4 | 5 Sitze | −1 |
| Die Grünen | 12,5 % | +4,6 | 2 Sitze | ±0 |
| Andere | 0,0 % | −3,6 | 0 Sitze | ±0 |
Die Blasonierung des Wappens lautet: „Von Silber und Blau geviert, in den oberen Feldern eine liegende Hirschstange in verwechselten Farben.“
Die württembergische Hirschstange im Wappen wurde in den Anfangsjahren nach Einführung in der üblichen schwarzen Färbung verwendet, was jedoch der heraldischen Farbregel widersprach und dieser einige Zeit später angeglichen wurde, sodass das Wappen heuer die seltenere Besonderheit unter württembergischen Stadt- und Gemeindewappen aufweist, dass es eine weiß-blaue württembergische Hirschstange enthält.
Eislingen unterhält seit 1989 partnerschaftliche Beziehungen zur auch von deutschen Donauschwaben besiedelten Gemeinde Villány (deutsch Wieland) im Süden Ungarns und seit 2001 zur französischen Gemeinde Oyonnax am südlichen Rand des Juragebirges.
Eislingen ist durch die Bundesstraße 10 (Lebach–Neusäß) an das überregionale Straßennetz angeschlossen. Der vierspurige Ausbau der B 10 im Bereich Eislingen wurde am 7. Juni 2006 abgeschlossen. Die Verkehrsentlastung der Innenstadt fiel jedoch nicht so stark aus, wie erhofft.
Die Filstalbahn (Stuttgart–Ulm) verbindet Eislingen mit dem Schienennetz der Bahn. Eislingen ist Haltestation vieler Regional-Express-Züge.
Neben dem Erich-Kästner-Gymnasium und der Dr.-Engel-Realschule gibt es mit der Silcherschule und der Schillerschule auch zwei Grund- und Hauptschulen. Die Pestalozzi-Förderschule rundet das Bildungsangebot ab. Neben den allgemeinen Bildungseinrichtungen spricht die Stadtbücherei Eislingen mit ihrem Medien- und Veranstaltungsangebot die gesamte Bevölkerung an.
Die 2000 gegründete Punkrock-Band Itchy Poopzkid stammt aus Eislingen.
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