Meinestadt.de - Eickeloh - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Soltau-Fallingbostel | |
| Samtgemeinde: | Ahlden | |
| Höhe: | 24 m ü. NN | |
| Fläche: | 13,2 km² | |
| Einwohner: | 809 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 61 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 29693 | |
| Vorwahl: | 05164 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SFA | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 58 006 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Neue Dorfstelle 2 a 29693 Eickeloh |
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| Bürgermeisterin: | Julia Rühmkorf | |
Eickeloh ist eine Gemeinde im Landkreis Soltau-Fallingbostel in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Eickeloh liegt zwischen Walsrode und Hannover, wo Aller und Leine zusammenfließen. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Ahlden an, die ihren Verwaltungssitz in Hodenhagen hat. Eickeloh liegt in der norddeutschen Tiefebene, in den Ausläufern der Lüneburger Heide.
Das Dorf teilt sich in das alte, ursprüngliche Gebiet und die hauptsächlich nach dem Zweiten Weltkrieg entstandene neue Dorfstelle.
Erstmalig wurde die Gemeinde im Jahr 1237 urkundlich erwähnt.
Der Gemeinderat von Eickeloh hat 9 Plätze, die im Moment von 2 Frauen und 7 Männern besetzt werden. Die Aufteilung nach Parteien ergab bei der letzten Kommunalwahl eine Verteilung von 5 Sitzen für die Kandidaten der CDU Liste von denen zwei allerdings parteilos sind und 4 Sitzen für die Kandidaten der SPD Liste, auch hier haben zwei Kandidaten kein Parteibuch.
Seit der Kommunalwahl am 10. September 2006 ist Julia Rühmkorf ehrenamtliche Bürgermeisterin. Der Posten des Stellvertreters für die Bürgermeisterin wird im Moment von je einem Mitglied der ehemaligen CDU- bzw. SPD-Listenkandidaten ausgeführt.
Die alte Kirche „Zum heiligen Kreuz“, ein gotischer Backsteinbau, stammt aus dem Jahre 1296. Sie behielt ihre Funktion als Kirche bis 1868. In diesem Jahr wurde sie von der Familie Hodenberg erworben und als Grablege umfunktioniert. In den 1990er Jahren wurde sie umfangreich restauriert und saniert. Sie wird seitdem wieder als Kirche genutzt und es finden während der warmen Jahreszeit Sommerandachten in ihr statt.
Da die Gemarkung der Gemeinde Eickeloh von der Aller zerschnitten wird, seit die Aller im 17. Jahrhundert sich ein neues Bett weiter im Osten gesucht hat und sich landwirtschaftlich genutzte Flächen, insbesondere Grünland (Marschwiesen) mit vereinzelten Ackerflächen, auf der dem Dorf abgewandten Allerseite befinden, wurde eine Fährverbindung eingerichtet. Die Fähre in ihrer heutigen Form, die sich seit 1928 in Betrieb befindet arbeitet nach dem Gierseilprizip, durch in ihrer Länge verstellbare Ketten an der Bug- und Heckseite der Fähre, die an ein über die Aller gespanntes Seil befestigt sind, kann die Fähre quer in die Strömung gestellt werden und erhält damit Vortrieb zur anderen Seite. Den Unterhalt, Betrieb und die nötige Wartung wird von einer Gruppe Eickelohern, den Fährleuten ausgeführt, da es keinen eigentlichen Fährmann mehr gibt, hat sich diese Gruppe aus Landwirten und anderen Interessierten zusammengefunden und macht es möglich, dass zu bestimmten Tagen im Jahr und nach Anmeldung Überfahrten möglich sind.
Die Autobahn A7 führt in rund fünf Kilometer Entfernung östlich an der Gemeinde vorbei. Die nächsten Anschlussstellen sind in Buchholz (Aller) (rund elf Kilometer) und Westenholz (rund zwölf Kilometer). Die kürzeste Zu- und Abfahrt führt über die Raststätte Allertal Ost bzw. West. Durch Eickeloh führt die L 190.
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Osterheide (gemeindefreier Bezirk)
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