Mittwoch, 23.05.2012



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Ehrenburg (Niedersachsen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ehrenburg
Ehrenburg (Niedersachsen)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ehrenburg hervorgehoben
52.758.699722222222249Koordinaten: 52° 45′ N, 8° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Diepholz
Samtgemeinde: Schwaförden
Höhe: 49 m ü. NN
Fläche: 48,96 km²
Einwohner: 1621 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27248
Vorwahl: 04275
Kfz-Kennzeichen: DH
Gemeindeschlüssel: 03 2 51 015
Adresse der Gemeindeverwaltung: 27248 Ehrenburg
Bürgermeister: Hans-Jürgen Schumacher (WUL)

Ehrenburg (Plattdeutsch: Ehrenborg) ist eine Gemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen. Neben dem Ortsteil Ehrenburg gehören auch Schmalförden, Schweringhausen, Stocksdorf und Wesenstedt zur Gemeinde.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Ehrenburg liegt südlich vom Naturpark Wildeshauser Geest ungefähr in der Mitte zwischen Bremen und Osnabrück. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Schwaförden an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Schwaförden hat.

Klima

Gemäßigtes Seeklima beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Ehrenburg 8,5° - 9,0 °C und es fallen ca. 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20-25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25 °C übersteigt) gerechnet werden.

Geschichte

Die Ehrenburg

Der Ort wurde nach der im Wald verschütteten Ehrenburg benannt. Sie hat bereits im 14. Jahrhundert bestanden und lag im Herrschaftsbereich der Grafschaft Altbruchhausen, die Mitte des 14. Jahrhunderts an die Grafschaft Hoya überging. Während der Hildesheimer Stiftsfehde wurde die Ehrenburg zerstört. 1546 bauten die Grafen von Hoya die Burg als starke Festung wieder auf, da sie gegen das Niederstift Münster eine Grenzburg war. Mit der Burg konnte die Straße Nienburg-Vechta kontrolliert werden. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg stark beschädigt, aber bereits der Merianstich von 1654 zeigt eine als prächtiges Amtshaus reparierte Burg. Diese ist vermutlich in der Folgezeit verfallen, denn um 1740 wurde aus den steinerenen Resten ein neues, kurfürstlich hannoversches Amtshaus anstelle der alten Burg erbaut. Das hannoversche Amt Ehrenburg bestand bis 1852. Zu dem recht großen Amt gehörte Sulingen als sein bedeutendster Ort. 1828 wurde das Amt Barenburg an Ehrenburg angeschlossen. Das Amtshaus in Ehrenburg ist später verschwunden und heute nur noch anhand des Burghügels lokalisierbar.

Politik

Bürgermeister

Der ehrenamtliche Bürgermeister Hans-Jürgen Schumacher wurde am 3. Februar 2004 gewählt.


Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Östlich der Gemeinde verläuft in ca. 5 km Entfernung die Bundesstraße 61, die von Bassum nach Minden führt.

Literatur

  • Hans Gerke: Ehrenburg. Ein Heimatbuch für die Gemeinden Anstedt, Cantrup, Neuenkirchen, Rathlosen, Schmalförden, Scholen, Schweringhausen, Stocksdorf und Wesenstedt. Sulingen 1972, 159 S. m. Abb.

Weblinks

en:Ehrenburg, Lower Saxony

eo:Ehrenburg (Malsupra Saksio) nds:Ehrenborg nl:Ehrenburg (Nedersaksen) pt:Ehrenburg (Baixa Saxônia) ro:Ehrenburg (Niedersachsen) ru:Эренбург (Нижняя Саксония) vo:Ehrenburg