Meinestadt.de - Ebrach - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| |
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Ebrach | |
| Höhe: | 330 m ü. NN | |
| Fläche: | 29,58 km² | |
| Einwohner: | 1845 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 62 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96157 | |
| Vorwahl: | 09553 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 128 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Rathausplatz 2 96157 Ebrach |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Max-Dieter Schneider (SPD) | |
| Lage von Ebrach im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Ebrach im Landkreis Bamberg.png | ||
Ebrach ist ein Markt im oberfränkischen Landkreis Bamberg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ebrach. Ebrach hat etwas über 1800 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Ebrach liegt zwischen Bamberg im Osten und Würzburg im Westen. Es befindet sich im Steigerwald an der Mittleren Ebrach. In Ebrach steht das ehemalige Zisterzienserkloster Ebrach. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn) Rauhenebrach (Unterfranken), Burgwindheim, Geiselwind und Oberschwarzach (beide Unterfranken).
Es existieren folgende Gemarkungen: Buch, Ebrach, Großbirkach, Großgressingen, Neudorf b.Ebrach.
Kloster Ebrach wurde 1127 als eines der ersten rechtsrheinischen Zisterzienserklöster durch Berno und Richwin von Eberau, fränkische Edelfreie, gegründet. 1147 siedelten zwölf Mönche vom Mutterkloster Morimond aus hierher über. 1200 begann Abt Hermann I. den Bau der Kirche, die 1285 vollendet wurde. Sie ist 88 m lang und gilt als eines der schönsten Baudenkmäler der gotischen Baukunst. Über 50 Fenster, 26 Altäre und über dem Portal eine Rose von 12 m Durchmesser zieren das Bauwerk. Die Fenster wurden 1887 neu gemalt. Die Orgel mit 36 Registern wird als ein Meisterwerk gerühmt. Es wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst, der Ort kam durch den Reichsdeputationshauptschluss zu Bayern. Kloster Ebrach wurde offiziell erst durch seine Aufhebung die Reichsunmittelbarkeit zuerkannt. Vor 1803 wurde diese immer mit Erfolg durch das Hochstift Würzburg bestritten. Die Klosterkirche wurde zur Pfarrkirche. Seit 1851 dienen die Klostergebäude als Strafanstalt (heute Justizvollzugsanstalt Ebrach).
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1900 1.403, 1970 2.471, 1987 dann 1.774 und im Jahr 2000 2.017 Einwohner gezählt. Am 30. Juni 2007 lebten nur noch 1.839 Personen in der Marktgemeinde im Steigerwald.
Bürgermeister ist Max-Dieter Schneider (SPD). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Alfons Keller (CSU) und 2008 mit 90,84 % der Stimmen wiedergewählt.
Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder:
Die Freie Wählerliste ist nicht mehr vertreten.
Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder:
Die Wappenbeschreibung lautet: Über rotem Schildfuß, darin ein silberner Schrägwellenbalken, in Gold ein springender schwarzer Eber, der einen silbernen Abtstab schräg im Maul hält.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 969 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 353 T€.
Auf Grund der Lage im Steigerwald ist Holz ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 23, im produzierenden Gewerbe 330 und im Bereich Handel und Verkehr 36 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 100 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 476. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 1 Betrieb, im Bauhauptgewerbe 1 Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 52 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1077 ha, davon waren 766 ha Ackerfläche und 310 ha Dauergrünfläche.
Heute existiert in Ebrach keine Brauerei mehr. Die letzte Braustätte war die Klosterbrauerei Wilz, die 1954 schloss.
Ebrach liegt an der Bundesstraße 22. Die Bahnstrecke in Richtung Bamberg wurde stillgelegt und inzwischen abgebaut.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Altendorf | Baunach | Bischberg | Breitengüßbach | Burgebrach | Burgwindheim | Buttenheim | Ebrach | Frensdorf | Gerach | Gundelsheim | Hallstadt | Heiligenstadt i.OFr. | Hirschaid | Kemmern | Königsfeld | Lauter | Lisberg | Litzendorf | Memmelsdorf | Oberhaid | Pettstadt | Pommersfelden | Priesendorf | Rattelsdorf | Reckendorf | Scheßlitz | Schlüsselfeld | Schönbrunn i.Steigerwald | Stadelhofen | Stegaurach | Strullendorf | Viereth-Trunstadt | Walsdorf | Wattendorf | Zapfendorf
eo:Ebrach es:Ebrach fr:Ebrach it:Ebrach ja:エーブラハ nl:Ebrach pl:Ebrach pt:Ebrach ro:Ebrach ru:Эбрах vo:Ebrach