Mittwoch, 23.05.2012



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Dürrhennersdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Dürrhennersdorf
Dürrhennersdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dürrhennersdorf hervorgehoben
51.05111111111114.607777777778396Koordinaten: 51° 3′ N, 14° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Dresden
Landkreis: Görlitz
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Neusalza-Spremberg
Höhe: 396 m ü. NN
Fläche: 10,67 km²
Einwohner: 1163 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 109 Einwohner je km²
Postleitzahl: 02708
Vorwahl: 035872
Kfz-Kennzeichen: GR
Gemeindeschlüssel: 14 6 26 070
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 53
02708 Dürrhennersdorf
Bürgermeister: Albrecht Gubsch (parteilos)
Lage der Gemeinde Dürrhennersdorf im Landkreis Görlitz
Datei:Dürrhennersdorf in GR.png

Dürrhennersdorf (sorbisch Suche Hendrichecy) ist eine sächsische Gemeinde im Landkreis Görlitz. Sie erstreckt sich im Tal des Großschweidnitzer Wassers, nahe der Grenze zu Tschechien und gehört der Verwaltungsgemeinschaft Neusalza-Spremberg an.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde Dürrhennersdorf liegt im westlichen Teil des Landkreises, etwa 6 km südlich von Löbau am Nordrand des Lausitzer Berglandes zwischen dem Kuhberg (433,6 m), dem Seidelberg (424,7 m), dem Hutberg (422,5 m) und dem Hölleberg (347,1 m). Die Bundesstraße 96 und die Grenze zur Tschechischen Republik verlaufen südlich des Gemeindegebietes. Die Gemeinde befindet an der Bahnstrecke Ebersbach–Löbau, die jedoch außer für den Güterverkehr und Sonderfahrten stillgelegt ist. Nordöstlich des Dorfes beginnt der Höllgrund, ein enges Tal des Großschweidnitzer Wassers.

Von 1892 bis 1945 führte die Schmalspurbahn Taubenheim–Dürrhennersdorf über Schönbach und Oppach nach Taubenheim/Spree.

Geschichte

Dürrhennersdorf wurde 1306, wie die meisten Dörfer in der Umgebung, unter das Obergericht Löbau gestellt, damals Heinrickesdorpp geschrieben, was auf einen Lokator Heinrich hinweist. Dieses Jahr gilt auch als erste urkundliche Erwähnung des Ortes. Im Jahre 1631 im Dreißigjährigen Krieg wurde Dürrhennersdorf geplündert. Am Ende des Zweiten Weltkrieges nach der Sprengung des Bahnviaduktes und der Kleinbahnbrücke wurde Dürrhennersdorf zwangsweise zur vorläufigen Endstation für zahlreiche Vertriebene und Flüchtlinge aus dem Sudetenland und Schlesien. Einige bleiben für immer hier.

Ortsnamenformen

1306: Heinrickesdorpp, 1348: Fricze von Henrichisdorf, 1419: Heynerßdorff dorre, 1448: Heinirsdorff, 1483: Heinerßdorff, 1503: Dorrheynerßdorff, 1569: Dorrenhennerßdorf, 1657: Dürrhennersdorff

Verwaltungszugehörigkeit

1777: Bautzener Kreis, 1843: Landgerichtsbezirk Löbau, 1856: Gerichtsamt Neusalza, 1875: Amtshauptmannschaft Löbau, 1952: Landkreis Löbau, 1994: Landkreis Löbau-Zittau, 2008: Landkreis Görlitz

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner[2]
1777 19 besessene(r) Mann,
22 Gärtner, 66 Häusler
1834 870
1871 1100
1890 969
1910 978
1925 1311
1939 1321
1946 1609
1950 1724
1964 1523
1990 1203
2000 1272
2007 1163

Gemeindegliederung

Ortsteile sind Dürrhennersdorf und Neuschönberg

Sehenswürdigkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
  2. http://hov.isgv.de/D%C3%BCrrhennersdorf
  3. http://www.wiki.olgdw.de/index.php?title=Karl_Eduard_Hofmann

Weblinks

Commons Commons: Dürrhennersdorf – Bilder, Videos und Audiodateien
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