Mittwoch, 23.05.2012



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Dreis

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Dieser Artikel handelt von der Gemeinde Dreis im Landkreis Bernkastel-Wittlich. Zu dem gleichnamigen Ort im Landkreis Vulkaneifel siehe Dreis-Brück, zum Stadtteil von Netphen in Nordrhein-Westfalen Dreis-Tiefenbach.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dreis
Dreis
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dreis hervorgehoben
49.9410083333336.8172777777778170Koordinaten: 49° 56′ N, 6° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 170 m ü. NN
Fläche: 11,26 km²
Einwohner: 1369 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54518
Vorwahl: 06578
Kfz-Kennzeichen: WIL
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 024
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Klaus Steffgen
Lage der Ortsgemeinde Dreis in der Verbandsgemeinde Wittlich-Land
Datei:Dreis-vg-wil-land.jpg

Dreis an der Salm ist ein Ort der Verbandsgemeinde Wittlich-Land im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Dreis liegt am Austritt der Salm aus den Eifelbergen am Fuße des Burgberges, am Rand der Wittlicher Senke.


Geschichte

Dreis zählt zu den ältesten Orten des Wittlicher Landes. Der Ort trägt seinen Namen nach dem Sauerbrunnen (= Drees) der im Ortskern am ehemaligen Stierstall zu finden ist. Dreis, ein königliches Gut („fisci“), wurde vom Bruder Karls des Großen, Karlmann I., zum Ende des 8. Jahrhunderts, dem Kloster Echternach an der Sauer geschenkt. Im Jahre 785 bestätigte Kaiser Karl der Große die Schenkung seines Bruders. Eine Urkunde der ursprünglichen Schenkung war nicht ausgestellt worden. Karlmann starb im Jahre 771. Eine Abschrift der Urkunde befindet sich im goldenen Buch („Liber aureus“) der Abtei Echternach, das heute in Gotha aufbewahrt wird.[1]

Ab 1794 stand Dreis unter französischer Herrschaft, 1814 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1947 ist er Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik

Gemeinderat

Ergebnisse der Gemeinderatswahl vom 13. Juni 2004:

Parteien 2004[2]
Anteil Sitze
WG Lüttiken 34,5 % 6
WG Steffgen 26,8 % 4
CDU 26,3 % 4
WG Berg 12,4 % 2
Wahlbeteiligung 69,2 %

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Dreis

Schloss Dreis, als Sommersitz der Echternacher Äbte 1774 erbaut, kam später in den Besitz der Grafen von Walderdorff. Der zweieinhalb geschossige Bruchsteinbau mit Gliederungen in rotem Sandstein ist eine wahre Sehenswürdigkeit mit reicher Ausstattung.


Wirtschaft und Infrastruktur

Das "Waldhotel Sonnora" in Dreis gehört nach dem Gault-Millau zu den neun besten Restaurants in Deutschland.


Einzelnachweise und Literatur

  1. Andreas Wisniewski, Chronik Wittlich-Land
  2. Wahlergebnisse VG Wittlich-Land

Weblinks

en:Dreis

eo:Dreis fr:Dreis nl:Dreis ro:Dreis ru:Драйс vo:Dreis