Meinestadt.de - Dransfeld - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Göttingen | |
| Samtgemeinde: | Dransfeld | |
| Höhe: | 302 m ü. NN | |
| Fläche: | 28 km² | |
| Einwohner: | 4146 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 148 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 37127 | |
| Vorwahl: | 05502 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 52 006 | |
| Stadtgliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Kirchplatz 1 37127 Dransfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rolf Tobien (SPD) | |
Dransfeld ist eine Stadtgemeinde in Südniedersachsen im Landkreis Göttingen und Sitz der Samtgemeinde Dransfeld.
Inhaltsverzeichnis |
Dransfeld befindet sich etwa auf der Hälfte der Luftlinie zwischen der Universitätsstadt Göttingen und der Fachwerkstadt Hann. Münden. Die Stadt liegt zu Füßen des westlichen Bramwalds und des südlichen Dransfelder Stadtwalds, wird von der Auschnippe durchflossen und von einem Abschnitt der Frau-Holle-Route der Deutschen Märchenstraße durchzogen. Südlich von Dransfeld befindet sich der Berg Hoher Hagen, welcher zu den höchsten Bergen im Südzipfel des Bundeslandes Niedersachsen zählt.
Dransfeld wird erstmalig in einer Güteraufstellung des Klosters Hilwartshausen als Threnesfelde genannt, die von König Otto I. im Jahre 960 n. Chr. unterzeichnet wurde.[1] Der erste Nachweis eines Rates in Dransfeld lässt sich für das Jahr 1345 bringen, die Stadtrechte wurden dem Rat allerdings erst 1368 durch Herzog Otto den Quaden verliehen. In den Sternerkriegen wurde die Stadt schwer geschädigt, ab 1430 ist dann der Bau von starken Befestigungen urkundlich bezeugt. Im Dreißigjährigen Krieg eroberten die Truppen Tillys 1634 die Stadt, dabei wurden 104 Bürgerhäuser und 60 Scheunen zerstört.[2]
Am 26. Januar 1834 brannte die Stadt Dransfeld noch einmal zum größten Teil nieder.[3] Im Anschluss wurde der Stadtgrundriss deutlich verändert, die Straßen wurden verbreitert und die Baufluchtlinien begradigt, neue Straßen wurden unter Berücksichtigung des alten Straßengefüges planmäßig angelegt.[2]
Von 1856 bis 1980 war Dransfeld durch die Hannöversche Südbahn, einst zweigleisige Hauptstrecke von Göttingen nach Hann. Münden, an das überregionale Eisenbahnnetz angebunden. Zur Vermeidung einer Linienführung über kurhessisches Gebiet wurde die Strecke von Göttingen mit enormen Steigungen über Dransfeld geführt und bekam so den Beinamen Dransfelder Rampe. Bis zur Elektrifizierung der Verbindung über Eichenberg im Jahr 1963 war sie eine bedeutende Fernverkehrsstrecke, danach verblieben nur noch wenige Nahverkehrszüge, bis der Personenverkehr im Mai 1980 eingestellt und der Streckenteil nach Göttingen abgebaut wurde. Bis Ende der 1980er Jahre diente der Streckenteil nach Hann. Münden noch als Güteranschlussgleis.
Der Gaußturm auf dem Hohen Hagen ist mit einer Gesamthöhe von 51 Metern das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Dransfeld. Ein weiteres historisches Bauwerk ist die St. Martini-Kirche.
Am 1. Mai findet in Dransfeld alljährlich der Hasenmelker-Lauf, ein 10 Kilometer langer Volksberglauf, der von Dransfeld über den Hohen Hagen führt, statt. Der größte Sportverein der Stadt ist der Dransfelder Sport-Club e.V.
Die Bundesstraße 3 verbindet Dransfeld mit Hann. Münden bzw. Göttingen. Östlich der Stadt verläuft in 9km Entfernung bei Göttingen die Bundesautobahn 7 über Hannover - Kassel. Das Dreieck Drammetal bietet Anschluss an die Bundesautobahn 38 nach Halle (Saale) und Leipzig.
Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) verbindet Dransfeld über die Buslinie 120 der RBB mit Hann. Münden bzw. Göttingen.
Der Bahnhof Göttingen liegt an der Neubaustrecke Hannover-Würzburg und ist damit ein ICE-Halt. Über Göttingen führen die ICE-Verbindungen aus Richtung Hamburg-Hannover nach München/Basel sowie aus Richtung Berlin-Braunschweig nach Frankfurt-Stuttgart/Basel. Die nächsten Flughäfen sind in Hannover, Kassel und Paderborn.
Durch Dransfeld führt auch der Weser-Harz-Heide-Radfernweg, der in beiden Richtungen über Abschnitte der ehemaligen Dransfelder Bahn führt (s. Geschichte).
Das Waldschwimmbad Hoher Hagen in Dransfeld bietet unter anderem ein Sportbecken und Kindererlebnis-/ Attraktionsbecken mit Großwasserrutsche, Wildwasserkanal, Unterwasserbrodel, Wasserpilzen und -kanonen.
In Dransfeld gibt es ein Landhotel und einen Campingplatz. Bei Bördel gibt es den einzigen FKK-Campingplatz im Landkreis Göttingen.
Rund um den Hohen Hagen befindet sich ein Netz aus Wander- und Waldwegen.
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