Meinestadt.de - Drakenburg - 23.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Nienburg/Weser | |
| Samtgemeinde: | Heemsen | |
| Höhe: | 24 m ü. NN | |
| Fläche: | 11,76 km² | |
| Einwohner: | 1753 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 149 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 31623 | |
| Vorwahl: | 05024 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NI | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 56 005 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Wilhelmstraße 4 31627 Rohrsen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Klaus Timke (SPD) | |
Drakenburg ist eine Gemeinde in der Nähe von Nienburg in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Drakenburg befindet sich im Landkreis Nienburg und gehört zur Samtgemeinde Heemsen. Die Gemeinde bezeichnet sich selbst als "Flecken". Sie liegt direkt an der Weser.
Die mittelalterliche Drakenburg (vermutlich abgeleitet von Drachenburg), die dem Ort seinen Namen gab, war ursprünglich eine Wasserburg an der Weser. Sie war im Besitz der Grafen von Wölpe, die hier zeitweise residierten bis sie ihren Sitz im 13. Jahrhundert nach Neustadt am Rübenberge verlegten. Drakenburg war danach im Besitz der Grafen von Hoya. Entstanden ist die Burg vermutlich bereits im 12. Jahrhundert. Sie wurde zu einem unbekannten Zeitpunkt wahrscheinlich durch ein Hochwasser der Weser abgetragen und ist heute nicht mehr lokalisierbar. Darüber hinaus gab es in Drakenburg eine dreiflüglige Schlossanlage. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg 1627 ebenso wie der Ort Drakenburg durch die Dänen abgebrannt. Das Schloss war 1790 von einem weiteren Brand betroffen. Heute zeugt von ihm nur noch ein kunstvoll gestaltetes Eingangsportal von 1617 im Renaissancestil (Prachtportal von Drakenburg) vor dem Schlossgut sowie ein erhaltener Flügel des Hauptgebäudes.
1547 kam in der Folge der kaiserlichen Belagerung Bremens während des Schmalkaldischen Krieges zur Schlacht bei Drakenburg. Dabei trafen zwischen Drakenburg und Heemsen in einer offenen Feldschlacht Truppen von Herzog Erich II. zu Braunschweig-Lüneburg und Graf Albrecht von Mansfeld zusammen. Die kaiserliche Seite als Verlierer der Schlacht hatte etwa 2.500 gefallene und rund 2.500 gefangengenommene Landsknechte zu verzeichnen.
Der Gemeinderat hat 10 gewählte Mitglieder, sowie den direkt gewählten Bürgermeister, ihm gehören seit der Kommunalwahl am 9. September 2001 zwei Parteien, eine Wählergemeinschaft und ein Parteiloser an.
Klaus Timke (SPD)
Heimathaus mit Gedenkstein für die Schlacht bei Drakenburg |
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