Mittwoch, 23.05.2012



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Döbritschen

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Döbritschen bei Jena. Ein Ortsteil der thüringischen Stadt Camburg trägt ebenfalls den Namen Döbritschen.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Döbritschen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Döbritschen hervorgehoben
50.91916666666711.476666666667355Koordinaten: 50° 55′ N, 11° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Weimarer Land
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Mellingen
Höhe: 355 m ü. NN
Fläche: 8,33 km²
Einwohner: 232 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 99441
Vorwahl: 036454
Kfz-Kennzeichen: AP
Gemeindeschlüssel: 16 0 71 013
Adresse der Verbandsverwaltung: Karl-Alexander-Str. 134a
99441 Mellingen
Bürgermeisterin: Susann Hörl
Lage der Gemeinde Döbritschen im Landkreis Weimarer Land

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Döbritschen ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Weimarer Land und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Mellingen. Sie besteht aus den Orten Döbritschen und Vollradisroda.

Geschichte

Funde weisen auf eine Besiedlung des Ortes seit der Jungsteinzeit hin. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1190. 1290 war das Dorf im Besitz der Familie der Schenken von Döbritschen. 1332 ging Döbritschen von den Schenken von Nidda in den Besitz der Grafen von Weimar-Orlamünde über. Die Burg wurde im Jahr 1450 zerstört. Später folgten die Grafen von Lichtenhain, später die Vitztume von Apolda sowie das Kloster Kapellendorf. Im frühen 19. Jahrhundert wurde Döbritschen Kammergut des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach.

Der Ortsteil Vollradisroda wird erstmals 1311 als „Volradesrode“ erwähnt, der Name bedeutet Rodungssiedlung eines Vollrad. Das Dorf wurde im wettinischen Bruderkrieg zerstört und erst nach 1700 wieder teilweise besiedelt. Es war seit dem 19. Jahrhundert Vorwerk des Kammergutes Döbritschen. Um 1900 hatte Vollradisroda 38 Einwohner. Am 16. Oktober 1923 wurde Vollradisroda nach Döbritschen eingemeindet.

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche
  • Reste der ehemaligen Befestigungsanlage aus dem 12. Jahrhundert
  • Gedenkstätte auf dem Friedhof in Vollradisroda für 3 unbekannte KZ-Häftlinge

Einzelnachweise


en:Döbritschen

eo:Döbritschen nl:Döbritschen ro:Döbritschen ru:Дёбричен vo:Döbritschen