Meinestadt.de - Dierbach - 23.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Südliche Weinstraße | |
| Verbandsgemeinde: | Bad Bergzabern | |
| Höhe: | 146 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,48 km² | |
| Einwohner: | 562 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 103 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 76889 | |
| Vorwahl: | 06340 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÜW | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 37 018 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Königstraße 61 76887 Bad Bergzabern |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Heinz Stadler | |
Dierbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz, (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt 6 km östlich von Bad Bergzabern an der Deutschen Weinstraße zwischen dem Biosphärenreservat Pfälzerwald und dem Rhein. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern an, die ihren Verwaltungssitz in der Stadt Bad Bergzabern hat.
Erstmalig wurde die Gemeinde im Jahre 1084 in einer Urkunde von Papst Clemens III. erwähnt.
2007 waren 66 Prozent der Einwohner evangelisch und 15,7 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]
Das Wahrzeichen des Ortes ist die evangelische Dorfkirche St. Anna von 1502. Die Kirche wurde zwischen 1502 und 1513 von Hensel Ryel von Barbelroth und seiner Hausfrau Margaretha zu Ehren der heiligen Anna erbaut. Das Bauwerk ist im Stil der Spätgotik der bayerischen Schule errichtet. Im Jahre 1606, nachdem die Kirche im 16. Jahrhundert evangelisch wurde, wurden die Langhausfenster vergrößert.
Der Chor der schlichten Kirche ist mit einem Netzgewölbe versehen, dessen Rippen über unterschiedlich gestalteten Konsolen aufwachsen. Die Chorfenster aus der Spätgotik besitzen reiches Maßwerk mit unterschiedlichen Formen.
Die Ausstattung der Kirche aus der Barockzeit ist vollständig erhalten.
Der Gemeinderat besteht aus 13 Ratsmitgliedern, einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeister, die bei der Kommunalwahl am 13. Juni 2004 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden.
Die Blasonierung des Wappens lautet: Von Gold und Rot gespalten, in der unteren Schildhälfte belegt mit einem blauen Wellenbalken, rechts ein schreitender blaubewehrter und -bezungter roter Löwe, links eine aus dem Wellenbalken wachsende, brennende goldene Kerze.
Es wurde 1950 vom Mainzer Innenministerium genehmigt.[2]
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