Meinestadt.de - Denzlingen - 22.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Emmendingen | |
| Höhe: | 234 m ü. NN | |
| Fläche: | 16,95 km² | |
| Einwohner: | 13.517 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 797 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79211 | |
| Vorwahl: | 07666 | |
| Kfz-Kennzeichen: | EM | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 16 009 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 110 79211 Denzlingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | vakant | |
| Lage der Gemeinde im Landkreis Emmendingen | ||
| Datei:Em-denzlingen.png | ||
Denzlingen ist eine Gemeinde in Südbaden, dem Südwesten des Landes Baden-Württemberg etwa 10 km nördlich von Freiburg im Breisgau.
Inhaltsverzeichnis |
Denzlingen liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zu Füßen der Schwarzwaldhänge zwischen der Elz im Norden der Gemarkung und der Glotter, die den Ort im Süden durchquert. Nach Osten erstreckt sich von hier aus das Glottertal, das sich weit in die Rheinebene hinein öffnet. Richtung Nordosten erreicht man das Elztal. Auf dem Weg nach Norden gelangt man bald zu den westlichsten Ausläufern des Schwarzwaldes und über das Tennenbacher Tal nach Freiamt. Von Nordwest bis Südwest öffnet sich die Ebene und gibt den Blick auf den Kaiserstuhl frei und bei klarer Sicht auf die etwa 50 km entfernten Vogesen auf der französischen Seite der Oberrheinebene. Im Norden der Gemeinde erhebt sich der Mauracher Berg, eine geologisch interessante Erhebung in der Ebene von Glotter und Elz.
Im Gemeindegebiet lagen die in Denzlingen aufgegangenen Ortschaften Mauracherhof und Unterdenzlingen.[2]
An Denzlingen grenzen folgende Gemeinden an (von Norden im Uhrzeigersinne): Emmendingen, Sexau und Waldkirch im Landkreis Emmendingen, Glottertal, Heuweiler und Gundelfingen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie Vörstetten im Landkreis Emmendingen.
Namensgeber des bereits zu römischer Zeit besiedelten Denzlingens war der alemannische Stammesfürst Denzilo, der sich im 5. Jahrhundert hier niederließ. Die erste urkundliche Erwähnung des Orts stammt aus dem Jahr 984. Das mittelalterliche Denzlingen bestand aus zwei getrennten Ansiedlungen. Nieder- und Oberdorf, beide an der Glotter gelegen, erstreckten sich entlang eines alten Weges von Riegel am Kaiserstuhl ins Glottertal. Sie wuchsen im Lauf der Zeit zu einem langgestreckten Straßendorf zusammen, was zu dem Beinamen „Langendenzlingen“ führte.
Das Straßendorf, wurde im Dreißigjährigen Krieg vollständig zerstört. Die Schlacht zwischen den kaiserlichen und schwedischen Truppen bei Denzlingen ist im abenteuerlichen Simplicissimus von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen beschrieben.
Seit dem 19. Jahrhundert wuchs Denzlingen beträchtlich, insbesondere nach dem Anschluss an das badische Eisenbahnnetz 1845.
siehe auch Burg Denzlingen
Als ehemals badischer Ort war Denzlingen lange Zeit überwiegend evangelisch (heute 34 %). Durch regen Zuzug gewachsen, überwiegt heute der katholische Bevölkerungsanteil (42 %). Im Jahr 1888 konnte die erste katholische Kirche nach der Reformation geweiht werden. Heute trifft sich die katholische Gemeinde in der 1975–1976 neu erbauten Kirche St. Jakobus. Andere Konfessionen und Religionen stellen mit einem Anteil von etwa 1 % nur kleine Minderheiten dar. Dazu gehören die Neuapostolische Kirche und eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten). Außerdem lebt eine große Anzahl Konfessionsloser im Ort (23 %).
| Jahr | 1834 | 1910 | 1939 | 1950 | 1970 | 1990 | 2006 |
| Einwohner | 1.207 | 1.865 | 2.488 | 2.937 | 6.458 | 11.567 | 13.457 |
jeweils 31. Dezember; Quelle: Gemeinde Denzlingen
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 29,0 % | -7,1 | 6 Sitze | -2 |
| SPD | 22,3 % | +1,3 | 5 Sitze | +1 |
| FDP/DVP | 18,9 % | +1,9 | 4 Sitze | ±0 |
| Die Grünen | 17,0 % | +4,0 | 4 Sitze | +1 |
| FWG | 12,9 % | ±0,0 | 3 Sitze | ±0 |
Im Jahr 1997 wurde in Denzlingen ein Jugendgemeinderat gebildet. Nachdem sich bereits ein Jahr zuvor eine "Interessensgemeinschaft Jugendgemeinderat" formiert hatte, fanden am 5. und 6.Mai 1997 die ersten Jugendgemeinderatswahlen statt. Der Jugendgemeinderat verfolgt das Ziel, den Wünschen der Jugend mehr Gehör zu verschaffen und Denzlingen "jugendfreundlicher" zu gestalten. Er kann in den politischen Gemeinderat Vorschläge einbringen oder bei anstehenden Entscheidungen Empfehlungen abgeben. Der politische Gemeinderat ist ferner angehalten, bei Entscheidungen, die Kinder und Jugendliche betreffen, stets den Jugendgemeinderat in die Beratung mit einzubeziehen. Weiterhin steht dem Jugendgemeinderat ein Budget von 1300 Euro nach Rücksprache mit dem Bürgermeister zur Verfügung.
Der Jugendgemeinderat wird alle drei Jahre neu gewählt. Wahlberechtigt sind alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren (Briefwahl ist ebenfalls möglich). Insgesamt verfügt der Jugendgemeinderat über 15 Sitze, die wie folgt verteilt sind
Lothar Fischer ist seit 1996 Bürgermeister Denzlingens. Am 17. Oktober 2004 wurde er für eine zweite Amtsperiode wiedergewählt. Am 14. April 2009 ist Fischer überraschend gestorben. Der Termin für die Wahl eines neuen Bürgermeisters wurde vom Gemeinderat auf den 5. Juli 2009 festgesetzt.[4] Bis zur Wahl eines neuen Bürgermeisters übernimmt der stellvertretende Bürgermeister Otto Frey die Amtsgeschäfte.
1972 schloss sich die Gemeinde mit der benachbarten Gemeinde Vörstetten zu einem Gemeindeverwaltungsverband zusammen; 1974 trat auch die Gemeinde Reute (Breisgau) bei. Der Sitz des Verbandes ist Denzlingen. Ziel ist die gemeinsame Erledigung von Verwaltungsangelegenheiten. So ist der Verband z.B. Träger der Schulen in den beteiligten Gemeinden.
Das Wappen von Denzlingen zeigt in gespaltenem Schild vorn in Gold einen roten Schrägbalken, hinten in Blau eine silberne Pflugschar. Das Siegel der Gemeinde, das das gleiche Bild zeigt, ist seit 1458 nachzuweisen. Der rote Schrägbalken im goldenen Schild verweist auf das Land Baden und erinnert an die langjährige Zugehörigkeit der Gemeinde zur Markgrafschaft Baden-Hachberg. Die Pflugschar auf der rechten Seite ist das Dorfzeichen.
Denzlingen unterhält Städtepartnerschaften mit drei europäischen Städten:
Um die Wichtigkeit und die Besonderheit der Städtepartnerschaften zu unterstreichen, wurden im Jahr 1999 drei neue Kreisverkehre angelegt, deren Mittelinseln jeweils in Stil und Vegetation einer der jeweiligen Partnerstädte entsprechen. Die Kreisverkehre befinden sich in der Nähe des Bahnhofes (Città della Pieve), am Eingang zum Denzlinger Wohngebiet „Heidach“ (Saint-Cyr-sur-Mer) sowie im Industriegebiet Denzlingen nahe der Fischerwerke (North Hykeham).
Traditionell war Denzlingen von der Landwirtschaft mit Weinbau und dem Anbau von Obst und Gemüse geprägt. Als Unterzentrum im Städtedreieck Freiburg, Emmendingen, Waldkirch konnte die Gemeinde jedoch in den letzten Jahren einige Unternehmen in mehreren Gewerbegebieten ansiedeln. Eine Reihe von Faktoren begünstigte die Gemeinde auf diesem Weg: Im unmittelbaren Einzugsgebiet leben etwa 30.000 Menschen, die Universitätsstadt Freiburg ist nur wenige Kilometer entfernt. Viele hier lebende Menschen arbeiten auch in den nahegelegenen größeren Städten wie Freiburg oder Emmendingen. Insofern ist Denzlingen auch eine „Schlafstadt“.
Die Gemeinde Denzlingen gehört zum Bezirk des Amtsgerichts Emmendingen.
Denzlingen liegt äußerst verkehrsgünstig an den Bundesstraßen B 294 (Bretten – Freiburg im Breisgau) und B 3 (Buxtehude – Weil am Rhein). Die Bundesautobahn A 5 führt wenige Kilometer entfernt am Ort vorbei. Nächste Anschlussstellen sind Freiburg-Nord (Ausfahrt 61) und Teningen (Ausfahrt 60).
Die Gemeinde ist mit über 120 Zugverbindungen täglich hervorragend an das Bahnnetz angebunden. Die Rheintalbahn Offenburg – Basel hat einen Haltepunkt in Denzlingen. Hier ist auch die Elztalbahn (nach Elzach) an die Rheintalbahn angeschlossen, auf der die Breisgau-S-Bahn fährt. Die Gemeinde gehört dem Regio-Verkehrsverbund Freiburg an. Der nächstgelegene Halt für IC- und ICE-Züge ist Freiburg im Breisgau.
Die nächstgelegenen Flughäfen sind der Flugplatz Freiburg (10 km) und die internationalen Flughäfen EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg (75 km), Straßburg (75 km), Zürich-Kloten (115 km) und Flughafen Stuttgart (155 km).
Von den sechs Kindergärten in der Gemeinde werden je drei von der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde getragen.
In Denzlingen sind alle Schularten direkt vor Ort vertreten. Auch deshalb ist die Gemeinde für viele Pendler als Wohnort sehr attraktiv.
Im Bildungszentrum Denzlingen befinden sich
Ein Hort neben der Brückleackerschule in Denzlingen bietet Hausaufgabenbetreuung und eine Versorgung der Schüler und Kinder am Nachmittag an. Seit 2004 versorgt zudem eine Schülermensa in der Aula des Bildungszentrums Schüler und Lehrer während der Mittagspausen.
Zwei Orte sind für das kulturelle Leben der Gemeinde besonders bedeutsam: Zum einen das 2003 eröffnete Kultur- und Bürgerhaus mit bemerkenswerter Architektur, Zentrum des gesellschaftlichen Lebens der Gemeinde, wo unter anderem im Zweijahresrhythmus eine Kulturwoche stattfindet. 2004 kam dann das Rocca-Areal hinzu, das Gelände einer ehemaligen Zigarrenfabrik mit mehreren Gebäuden, wo sich die Mediathek, ein Kulturcafé, ein Weltladen und das Atelier des Denzlinger Malkreises befinden.
Das Sportbad Denzlingen hat einen Einzugsbereich von Denzlingen bis ins Freiburger Umland. Es ist bei seinen Besuchern vor allem wegen seines umfangreichen Sportangebotes, seiner Größe und der weiträumigen Liegeflächen beliebt. Es liegt in landschaftlich reizvoller Umgebung am Mauracher Berg. Es bietet mit vier Außenbecken sowie drei Innenbecken viel Raum für Sport und Erholung. Eine Sauna sowie ein Solarium runden das Angebot ab. Von Oktober 2008 bis Frühjahr 2010 werden Innen- und Außenbereich des Sportbades saniert. Die Kosten für die Sanierung sind auf 10 Millionen Euro veranschlagt.
Mit über 300 Mitgliedern zählen die Concordia-Chöre zu den größten Vereinen Denzlingens. Ältester Chor des Vereins ist der Männerchor, der 1845 gegründet wurde. 1977 folgte die Gründung eines Gemischten Chores und 1998 formierte sich der Denzlingen Pop- und Jazzchor.
Der Musikverein Denzlingen wurde 1864 gegründet und besteht aus einem Hauptorchester mit 55 aktiven Vereinsmitgliedern.
Bemerkenswert ist der Storchenturm genannte Turm der 1275 erstmals erwähnten ehemaligen romanischen Michaelskirche im Dorfzentrum des Unterdorfes, in der Fresken und Malereien des 1986 verstorbenen Denzlinger Malers Theodor Zeller zu betrachten sind. Seit 1983 siedeln wieder Störche auf dem Turm. Im Zuge des dreißigjährigen Krieges wurde die Kirche zerstört. Erst 1757 befahl der Markgraf die Ausbesserung. Das Langhaus wurde allerdings nicht wie geplant wiederaufgebaut, sondern abgerissen – Turm und Gemäuer blieben erhalten.
Am Mauracher Berg befindet sich die Kirchenruine St.Severin, an der die Jahreszahl 1497 zu finden ist. Möglicherweise stand an dieser Stelle schon vor 1000 Jahren die älteste Kirche der Umgebung.
Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Turm der evangelischen Georgskirche. Die ältesten bis heute erhaltenen Teile der 1302 errichteten Kirche stammen noch aus dem 14. Jahrhundert. Das untere Turmgeschoss hat gotische Fenster aus dem 14. Jahrhundert und ist mit Wandgemälden aus dem 15. Jahrhundert geschmückt, die 1961 wieder freigelegt werden konnten. Der eigenartige, weithin sichtbare Turm wurde jedoch erst 1547 errichtet. Statt eines geschlossenen Daches schmückt ein offener Turmhelm mit einer von außen sichtbaren Wendeltreppe die Turmspitze. Auftraggeber des Turmaufbaus war Markgraf Ernst I. von Baden (1515–1553). Die Spiraltreppe gilt als die älteste auf einem Kirchturm errichtete Spiraltreppe der Welt. Eine Treppenform, die erst kurz zuvor durch Francesco di Giorgio Martini (1439–1501) und Leonardo da Vinci (1452–1519) in Europa bekannt wurde. Da ihre handschriftlichen Aufzeichnungen seinerzeit noch nicht veröffentlicht waren, konnte man nördlich der Alpen nicht von ihnen profitieren. In Deutschland hat sich Albrecht Dürer (1471–1528) mit Spiralkonstruktionen befasst. Sie wurden etwa zehn Jahre vor dem Bau des Turmhelms in Denzlingen in seiner „Underweysung der Messung…” 1525 publiziert. So liegt der Schluss nahe, dass der Baumeister Dürers Werk kennen musste.
Die St. Josefskirche wurde 1889 als Notkirche auf den Fundamenten der Waldkircher Zehntscheuer errichtet. Das Gebäude wurde bis 1913 als katholische Kirche verwendet. Die wachsende Einwohnerzahl machte allerdings 1912 einen Kirchenneubau notwendig. Daher wurde die heutige St.Josefskirche in den Jahren 1912–1913 an ihrer jetzigen Stelle errichtet. Anzumerken ist, dass die heutige Kirche früher in Emmendingen stand. Ab 1912 wurde sie Stein für Stein abgetragen und mittels Ochsenkarren nach Denzlingen abtransportiert. In den Jahren 1912–1913 wurde ebenfalls das heutige Pfarrhaus errichtet. Im Jahr 1913 wurde die Kirche feierlich durch den Freiburger Weihbischof geweiht. Die „kleine“ katholische Kirche wurde 1913 als katholische „Klein-Kinderschule“ wiedereröffnet, wo ab 1913 etwa 35 Kinder regelmäßig betreut wurden. Heute ist im gleichen Gebäude der St. Josefskindergarten untergebracht.
Bausteine, Bänke sowie die Kanzel im Innern der Kirche wurden von der katholischen Kirche in Emmendingen übernommen. Die heute noch verwendete Orgel stammt aus Schonach. Eine Besonderheit der St.Josefskirche stellt das Deckengemälde dar, welches die heiligen 12 Apostel abbildet. Zwei bemalte bunte Kirchenfenster zeigen den Heiligen Severin und den Heiligen Bonifatius.[5]
Das Erzbistum Freiburg erwog einen Abriss der bestehenden St. Josefskirche, um Platz für einen Neubau zu gewinnen. Einige Bürger Denzlingens forderten aber erfolgreich den Erhalt der Kirche. Es kam zur Bildung der Pflegschaft St. Josef, die sich fortan um den Erhalt und die Pflege der Kirche sowie des umliegenden Geländes kümmert. Im Jahr 2000 wurde die Glotterbrücke vor der Kirche sowie der Eingangsbereich erneuert. 2008 wurden einige Bänke auf der linken Seite der Kirche entfernt, um Platz für ein neues Taufbecken zu schaffen. 2006 wurde die Stiftung St.Josef ins Leben gerufen, die Spenden für den Erhalt der Kirche sammelt. Heute wird die Kirche neben regelmäßigen Abend- und Samstagsgottesdiensten vor allem für Beerdigungen, Hochzeiten und Taufen verwendet.
Mit dem Neubau der katholischen St. Jakobuskirche 1975–1976 im Bereich Stuttgarter Straße/Berliner Straße verlagerte sich das katholische Leben in der Gemeinde. Architekt war der Freiburger Heinz Baron, die Innengestaltung erstreckte sich über viele Jahre und lag in den Händen des Denzlinger Malers Theodor Zeller und des Breisacher Bildhauers Helmut Lutz, der auch eine Jakobus-Skulptur an der Außenwand der Kirche schuf.
Im Jahr 2006 wurde eine neue, architektonisch interessante Neuapostolische Kirche in Denzlingen eingeweiht.
Der Stadtpark Denzlingen befindet sich zwischen Denzlinger Bildungszentrum und einem Teil des Denzlinger Neubaugebiets. Zahlreiche Spaziergänger, Senioren des nahegelegenen Seniorenzentrums und ruhesuchende Menschen finden hier einen Ort der Entspannung. Mit dem Bau des Denzlinger Kultur-und Bürgerhauses wurde der Stadtpark in südlicher Richtung erweitert und dehnt sich seitdem bis an die Glottertalstrasse aus. Zahlreiche Skulpturen wurden oder werden regelmäßig im Park ausgestellt.
Der Denzlinger „Europabrunnen“ wurden 2008 eingeweiht. Er wurde zuvor bereits in der Walpurgnisnacht 2005 im Denzlinger Ortskern vor der Otto-Raupp Grundschule als „Maischerz“ aufgestellt. Der Brunnen fand großen Zuspruch in der gesamten Denzlinger Bevölkerung. Allerdings war der Brunnen am Platz vor der Otto-Raupp Schule nur provisorisch aufgestellt, so dass der Gemeinderat 2008 beschloss, ihn nahe der St. Jakobuskirche fest zu installieren. Zum Zeichen der Städtepartnerschaft mit Città della Pieve, North Hykeham und Saint-Cyr-sur-Mer taufte man den Brunnen auf den Namen „Europabrunnen“.
Erfolgreichster Denzlinger Sportler ist der Radfahrer Christian Meyer, der bei den Olympischen Sommerspielen 1992 in Barcelona die Goldmedaille gewann. Der Denzlinger Mark Pinger gewann bei den gleichen Olympischen Sommerspielen im Schwimmen 100 m Freistil die Bronzemedaille. Der ehemalige Radprofi Mike Kluge, u.a. Weltmeister Cyclocross Profis 1992, wohnt ebenfalls in Denzlingen.
Der örtliche FC Denzlingen, gegründet 1928, spielt in der höchsten Klasse des Südbadischen Fußball-Verbandes und wurde 1998 Südbadischer Pokalsieger und 1999 Südbadischer Meister.
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