Meinestadt.de - Daun - 22.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Daun | |
| Höhe: | 410 m ü. NN | |
| Fläche: | 48,97 km² | |
| Einwohner: | 8364 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 171 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54550 | |
| Vorwahl: | 06592 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 501 | |
| Stadtgliederung: | 8 Stadtteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Leopoldstraße 29 54550 Daun |
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| Webpräsenz: | ||
| Stadtbürgermeister: | Wolfgang Jenssen (SPD) | |
Daun ist die Kreisstadt des Landkreises Vulkaneifel, südlich der Hohen Eifel am Fluss Lieser. Die Landschaft ist durch den vulkanischen Charakter geprägt. 2,5 km bis 3,5 km südöstlich vom Dauner Stadtkern befinden sich die sogenannten Dauner Maare, drei unmittelbar aneinander grenzende Maare, die quasi nur durch ihre Tuffwälle getrennt sind. Die Stadt beherbergt das Eifel-Vulkanmuseum. Daun ist außerdem Kurort und hat Mineralquellen.
Inhaltsverzeichnis |
Die Kreisstadt Daun hat 8514 Einwohner (Stand 31. Dezember 2005 - nur Hauptwohnsitz).
Neben der Kernstadt Daun (4264 Einwohner) gehören zum Stadtgebiet die ehemals selbständigen Ortschaften:
Erste Besiedelung des Gebietes gab es bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. Damals hatten sich die Kelten auf dem befestigten Basaltberg in Daun angesiedelt. Auch die Römer nutzten diesen markanten Hügel des Liesertals als Wachstation, wie sich aus römischen Funden ableiten lässt. Der Ortsname dürfte sich vom keltisch-römischen Word Dunum für Zaun bzw. für eine befestigte Anhöhe, also eine Festung, ableiten.
Ende des 10. Jahrhunderts entstand hier eine Burganlage der freien Herren von Daun. 1075 wird Daun erstmals urkundlich durch einen Bürger Adalbero de Duna erwähnt.
Im Jahre 1163 stirbt das freie Dauner Herrengeschlecht aus. Ein Dienstmann dieses Geschlechtes, Richardus de Duna, übernahm den Namen seines früheren Herrn und auch das Wappen mit dem Dauner Gitter. 1337 wird Daun erstmals als Stadt erwähnt. Im Jahr 1346 folgt die Verleihung der Stadtrechte mit eigenem Marktrecht und Daun wird zugleich Standort eines Hochgerichts.
Im Jahr 1712 wird das Kurtrierische Amtshaus auf dem Burgberg durch den Trierer Kurfürst und Erzbischof Karl-Josef erbaut. Ab 1794 vorübergehend französisch besetzt, kam der Ort 1815 zum Königreich Preußen. 1817 wurde Daun Sitz des Kreises und Amtsbürgermeisterei und zugleich auch Landratssitz. Seit 1947 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz. Ab 1951 darf Daun sich wieder Stadt nennen.
Am 15. Mai 1895 wird Daun über die Eifelquerbahn ans Deutsche Eisenbahnnetz angeschlossen. Am 1. Dezember 1909 wird eine weitere Strecke, die Maare-Moselbahn nach Wittlich, in Betrieb genommen. Auf allen Daun berührenden Bahnstrecken ist der SPNV jedoch schon seit mehr als einem Jahrzehnt eingestellt. Seit Juli 2005 ist eine Teilstrecke der Eifelquerbahn reaktiviert und bietet im Sommer täglichen Touristenverkehr im 2-Stundentakt. Die Strecke der Maare-Moselbahn wurde bereits vor etwa 10 Jahren demontiert, auf der ehemaligen Bahntrasse verläuft inzwischen der Maare-Mosel-Radweg.
1965 wurde Daun Garnisonsstadt und beherbergt in der Heinrich-Hertz-Kaserne u. a. zwei Fernmeldeeinheiten und eine Fernmeldeaufklärungseinheit.
In Daun gibt es einen Offenen Kanal und Lokalredaktionen des Trierischen Volksfreundes, der Eifelzeitung sowie des Wochenspiegels. Außerdem unterhält Radioropa Eifel in Daun ein Lokalstudio. Zudem befindet sich in Daun das Multiplexkino „Kinopalast Vulkaneifel“.
Allgemeinbildende:
Berufsbildende:
Sonderschulen:
Sonstige Schulen
Daun ist an die Autobahn A1 angebunden. Zudem führen die Bundesstraßen B 421 und B 257 durch die Stadt. Über den Dauner Bahnhof ist die Stadt mit der Eifelquerbahn vernetzt, die von Gerolstein bis Andernach führt.
Ingrid Schumacher, Gilles. Egidius von Daun und seine Zeit, Daun 2002
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