Meinestadt.de - Burladingen - 22.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Zollernalbkreis | |
| Höhe: | 722 m ü. NN | |
| Fläche: | 123,33 km² | |
| Einwohner: | 12.709 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 103 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 72386–72393 | |
| Vorwahl: | 07475 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BL | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 17 013 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 49 72393 Burladingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Harry Ebert | |
Burladingen ist eine Stadt im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt Burladingen besteht aus den Stadtteilen Burladingen (mit Hermannsdorf), Gauselfingen, Hausen im Killertal, Hörschwag, Killer, Melchingen, Ringingen, Salmendingen, Starzeln und Stetten unter Holstein. Der Fluss Fehla entspringt in Burladingen und führt durch Gauselfingen in östliche Richtung hin zur Lauchert. Die Lauchert ihrerseits entspringt bei Melchingen und fließt durch Stetten unter Holstein und Hörschwag Richtung Donau.
Die Besiedlung der Gemarkung Burladingen begann bereits in der Bronze- und Eisenzeit. Auch die Kelten durchstreiften auf der Suche nach Nahrung das Fehlatal.
Als die Römer die Donaugrenze der Provinz Raetien nach Norden verschoben, wurde um 80 n. Chr. im heutigen Gewann Kleineschle ein Kastell angelegt (siehe Kastell Burladingen), nördlich dieses Lagers entwickelte sich eine römische Siedlung (Vicus). Diese Zivilsiedlung fand in der Zeit der Alamannenstürme um das Jahr 260 ihr Ende und wurde aufgegeben.
Das alamannische Burladingen dürfte im 4. Jahrhundert östlich dieser vorher existierenden römischen Ansiedlung entstanden sein. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Burladingen im Jahre 772. Seit 1300 wechselte der Besitz mehrmals zwischen den Hohenzollern und den Württembergern. Ab 1473 war Burladingen endgültig im Besitz der Grafschaft Zollern-Hechingen, des späteren Fürstentums Hohenzollern-Hechingen. Das Marktrecht erhielt der Ort schon im 15. Jahrhundert. Das 1544 entstandene Amt Burladingen mit den Gemeinden Burladingen, Gauselfingen und Hörschwag wurde im Jahr 1849 im Zuge der Neuorganisation der Verwaltung durch Holstein nach der Inbesitznahme durch Preußen dem Oberamt Hechingen einverleibt.
Während Hermannsdorf (mit dem Hofgut Küche) schon seit den 1930er-Jahren politisch zu Burladingen gehörte, kamen die übrigen Stadtteile erst im Zuge der Gemeindereform (1975) in Baden-Württemberg zur damaligen Gemeinde Burladingen. Aufgrund seiner gewachsenen Bedeutung wurde Burladingen im Jahr 1978 durch den damaligen Ministerpräsidenten Hans Filbinger zur Stadt erhoben.
Im Gemeindegebiet von Burladingen befinden sich folgende Burgruinen und Burgreste: Burg Aufhofen, Burg Azilun, Ruine Burladingen (Hochwacht), Ruine Falken (Gottfriedfelsen), Frundsburg (Frundsbürgle, Eineck), Ruine Hasenfratz (Frazenhas), Ruine Hohenmelchingen (Melchingen), Ruine Hohenringingen (Nährburg), Ruine Kapf (Burladingen), Ruine Leckstein (Lagstein), Ruine Ringelstein (Ringingen, Alisschlößle), Ruine Salmendingen, Ruine Stetten (Hölnstein).
Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden die folgenden bis dahin selbstständigen Gemeinden nach Burladingen eingemeindet:
Sämtliche Gemeinden gehörten vor dem 1. Januar 1973 zum Landkreis Hechingen.
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von 8 Jahren gewählt. Die derzeitige Amtszeit von Harry Ebert endet im Mai 2015.
Der Gemeinderat der Stadt Burladingen besteht aus insgesamt 29 Mitgliedern:
In den Stadtteilen Gauselfingen, Hausen, Hörschwag, Killer, Melchingen, Ringingen, Salmendingen, Starzeln und Stetten u. H. bestehen jeweils Ortschaftsräte, an deren Spitze ein Ortsvorsteher steht.
Burladingen gehört zusammen mit Hechingen, Haigerloch, Bisingen, Rangendingen, Grosselfingen und Jungingen als Teil der Raumordnungs- und Planungsregion Neckar-Alb zum Mittelbereich Hechingen.
Der Ortsteil Salmendingen liegt an der Hohenzollernstraße.
Das Skigebiet Burladingen-Salmendingen bietet den Ghaiberg-Lift, einen Großlift mit 750 Meter Länge, und einen Übungslift. Es sind drei verschiedene mit Flutlicht ausgestattete Abfahrten möglich. Für Langläufer gibt es die über sechs Kilometer gut präparierte Ghaibergloipe.[2]
Im 20. Jahrhundert wurde Burladingen, aber auch der heutige Stadtteil Gauselfingen, von der Textilindustrie dominiert. Bedingt durch den Strukturwandel in dieser Branche ist ein Großteil der Arbeitsplätze in diesem Bereich weggefallen. Bundesweit bekannt ist dagegen Trigema, der letzte verbliebene, „große“ Textilbetrieb.
Inzwischen sind im Stadtgebiet auch vor allem kleinere und mittlere Metallbaubetriebe ansässig, zudem hat eine überregional tätige Spedition hier ihren Sitz.
Burladingen liegt an der B 32 Hechingen–Sigmaringen, ist 16 Kilometer von der B 27 und 38 Kilometer von der A 81 entfernt.
Die Linie Hechingen–Gammertingen–Sigmaringen der Hohenzollerischen Landesbahn führt durch die Stadt.
Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 333. Für die Stadt selbst gilt der Stadttarif 33.
Albstadt | Balingen | Bisingen | Bitz | Burladingen | Dautmergen | Dormettingen | Dotternhausen | Geislingen | Grosselfingen | Haigerloch | Hausen am Tann | Hechingen | Jungingen | Meßstetten | Nusplingen | Obernheim | Rangendingen | Ratshausen | Rosenfeld | Schömberg | Straßberg | Weilen unter den Rinnen | Winterlingen | Zimmern unter der Burg
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