Meinestadt.de - Burgebrach - 22.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Burgebrach | |
| Höhe: | 267 m ü. NN | |
| Fläche: | 87,88 km² | |
| Einwohner: | 6466 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 74 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96138 | |
| Vorwahl: | 09546 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 120 | |
| Marktgliederung: | 27 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Hauptstraße 3 96138 Burgebrach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Georg Bogensperger (CSU) | |
| Lage von Burgebrach im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Burgebrach im Landkreis Bamberg.png | ||
Burgebrach [bʊrkˈeːbrax] ist ein Markt im oberfränkischen Landkreis Bamberg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Burgebrach. Burgebrach hat knapp 6500 Einwohner.
Inhaltsverzeichnis |
Burgebrach gilt als östliches Tor zum Steigerwald an der Einmündung der Mittleren Ebrach in die Rauhe Ebrach. Es befindet sich an der Bundesstraße 22 auf halbem Weg zwischen Bamberg und Ebrach.
Lisberg, Walsdorf, Stegaurach, Frensdorf, Pommersfelden, Mühlhausen (Landkreis Erlangen-Höchstadt), Schlüsselfeld, Burgwindheim und Schönbrunn im Steigerwald
Die 27 Ortsteile des Marktes Burgebrach mit Einwohnerzahlen:
Stand: 30. Juni 2008
Die erste Bezeichnung des Ortes im Jahre 1023 war Urbs Ebraha. Kaiser Heinrich II. schenkte ihn dem Bistum Würzburg, das Burgebrach 1377 an das Hochstift Bamberg verkaufte. Burgebrach war Urpfarrei für über 40 Orte der Umgebung. Das Marktrecht erhielt es am 21. August 1472 durch den Bamberger Bischof Georg von Schaumburg.
1499 mussten auf Verlangen des Bischofs drei Wehrtürme errichtet werden, dafür erließ er dem Ort die Steuern. Mauern wurden nicht benötigt, da die sumpfigen Wiesen und die beiden Ebracharme lange Zeit feindliche Angriffe verhinderten. So blieb Burgebrach im Hussitenkrieg und im Bauernkrieg verschont. Erst 1550 wurde es von dem berüchtigten Markgrafen Albrecht Alcibiades und am 16. Februar 1632 im Dreißigjährigen Krieg durch die Schweden von Plünderungen und Brandschatzungen heimgesucht. Im Jahre 1706 mussten an die Franzosen umfangreiche Geld- und Naturalabgaben geleistet werden.
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort vom Hochstift Bamberg zu Bayern.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 4761, 1987 5037, im Jahr 2000 6212 und im Jahr 2006 6479 Einwohner gezählt. Im Jahr 2007 waren es 6438.
Erstmals genannt 1451, hörte die jüdische Gemeinde Burgebrach 1926 auf zu existieren.
Bürgermeister ist seit 1990 Georg Bogensperger (CSU), der sich 2008 mit 62,18 % der Stimmen gegen Andreas Alt (SPD) durchsetzte. 2002 gewann Bogensperger mit 92,89 % der Stimmen ohne Gegenkandidaten.
Der Marktgemeinderat besteht aus 20 Mitgliedern und dem ersten Bürgermeister. Die Sitzverteilung in der Wahlperiode 2008/2014 sieht folgendermaßen aus (Vergleich zur Wahlperiode 2002/2008):
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.610.000 Euro, davon waren umgerechnet 776.000 Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen.
Mit der Gemeinde Kapsweyer in Rheinland-Pfalz besteht eine Partnerschaft.
→Hauptartikel: Flurdenkmäler in Burgebrach
Burgebrach ist Unterzentrum und hat ein eigenes Krankenhaus, die Steigerwaldklinik Burgebrach. Zudem ist sehr viel Einzelhandel in Burgebrach ansässig. Die Firma IDEAL Automotive und das Musikhaus Thomann mit weltweitem Online-Versand werten die Wirtschaft zusätzlich auf.
Durch Burgebrach verläuft die Staatsstraße St 2262 und die Bundesstraße 22, durch die Bundesautobahn 3 ist es zu erreichen über die Anschlussstellen Schlüsselfeld oder Pommersfelden.
Auf dem Gebiet von Burgebrach bestehen (2007) noch vier Brauereien, die ihr Bier selbst herstellen. Diese sind: Brauerei Schwan in Burgebrach, Brauerei Herrmann in Ampferbach, die Brauerei Kaiser in Grasmannsdorf und die Brauerei Zehendner in Mönchsambach. Zwei weitere Brauereien lassen ihr Bier in einer anderen Braustätte produzieren: Die Brauerei Werner in Ampferbach (vor wenigen Jahren stillgelegt) und die Brauerei Dressel in Stappenbach (1976 stillgelegt). Zudem braute bis 1998 auch noch die Brauerei zur Post in Unterneuses, sowie bis 1981 die Fischerbräu, ebenfalls in Unterneuses.
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