Meinestadt.de - Bürstadt - 18.05.2013
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Hessen | ||
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | ||
| Landkreis: | Bergstraße | ||
| Höhe: | 90 m ü. NN | ||
| Fläche: | 34,46 km² | ||
| Einwohner: | 15.563 (30. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 452 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 68642 | ||
| Vorwahlen: | 06206, 06245 (Bobstadt) | ||
| Kfz-Kennzeichen: | HP | ||
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 31 005
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| Stadtgliederung: | 3 Stadtteile | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Rathausstraße 2 68642 Bürstadt |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Alfons Haag (CDU) | ||
| Lage der Stadt Bürstadt im Landkreis Bergstraße | |||
| Datei:Buerstadt in HP.png | |||
Bürstadt ist eine Stadt im Süden des Bundeslandes Hessen im Kreis Bergstraße.
Inhaltsverzeichnis |
Bürstadt liegt in der Oberrheinischen Tiefebene zwischen dem Rhein und dem Odenwald und damit im Hessischen Ried.
Bürstadt grenzt im Norden an die Gemeinde Biblis, im Nordosten an die Gemeinde Einhausen, im Osten an die Stadt Lorsch, in Süden und Westen an die Stadt Lampertheim.
Bürstadt ist in drei Ortsteile gegliedert: Bobstadt, Bürstadt und Riedrode. Die beiden Ortsteile Bobstadt und Riedrode liegen ca. 1 Kilometer von Bürstadt entfernt. Außerdem gibt es noch den Boxheimerhof.
Der Name „Bürstadt“ leitet sich von „Bisos Stätte“ ab. Biso war ein fränkischer Fürst, der in der Gegend Besitzungen hatte.
Bürstadt liegt in einer der kultur- und geschichtsträchtig ältesten Landschaften Deutschlands. Bedingt durch die fruchtbaren Böden und den Wild- und Artenreichtum der Oberrheinischen Tiefebene wurden schon sehr früh die Hochufer des Rheins besiedelt.
Ein in der Gemarkung Bürstadts stehender 1,35 m hoher Monolith, der sogenannte Sackstein 49°39'19"N 8°26'4"O, ist wahrscheinlich ein Menhir aus der späten Jungsteinzeit. Grabhügel in den Wäldern von Bürstadt ergaben einige Funde, die der Hallstattzeit zuzuordnen sind. Bemerkenswert ist auch eine Anzahl von Funden aus der frühen Latène-Zeit, so z. B. ein handgeformter Becher mit Fingermuster, der aus der Zeit um 500 v. Chr. stammt. Außerdem finden sich Reste einer ausgedehnten römischen Siedlung am Rand des Bürstädter Waldes. Für den Reisenden befand sich Bürstadt, in dem sich einst ein karolingischer Königshof befand, auf halbem Weg zwischen der auf eine keltische Gründung zurückgehenden Nibelungenstadt Worms und der ehemaligen Reichsabtei Lorsch.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 57,7 | 18 | 61,6 | 23 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 31,1 | 10 | 38,4 | 14 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 11,2 | 3 | – | – |
| gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 37 | |
| Wahlbeteiligung in % | 44,1 | 56,9 | |||
Seit 1989 ist Alfons Haag (CDU) Bürgermeister von Bürstadt.
Das Lorscher Spitznagelkreuz erinnert an die Zugehörigkeit zum Kloster Lorsch von 767 bis 1232. 1461 wurde Bürstadt an die Kurpfalz verpfändet, daher das silberblaue gerautete Schildhaupt. 1632 kam es an Kurmainz zurück, und ab 1803 gehört es zum Großherzogtum Hessen, deshalb das rote Feld unter dem Wappen.
Bürstadt darf dieses Wappen seit seiner Verleihung der Stadtrechte im Jahre 1967 tragen.
Es bestehen seit 1974 mit Krieglach (Österreich) und seit 1982 mit Wittelsheim (Frankreich) Partnerschaften. 1984 wurde mit Minano (Japan) ein Freundschaftsvertrag geschlossen, 1991 mit Glauchau.
Bürstadt liegt im Norden des Rhein-Neckar-Dreiecks an den Bundesstraßen 47 und 44. Die Autobahn 67 ist über die Anschlussstelle Lorsch (Entfernung ca. 5 km) erreichbar.
Der Bahnhof Bürstadt liegt am Kreuzungspunkt von Riedbahn und Nibelungenbahn. (Zuglinien: Mannheim-Frankfurt am Main und Worms-Bensheim). Damit ist der Bahnhof Bürstadts ein Bahnhof, von dem in jede Himmelsrichtung ein Gleis führt (Siehe auch Turmbahnhof).
Der Flughafen Frankfurt am Main ist etwa 60 km entfernt.
Bürstadt ist seit 2004 der Standort der größten Dachphotovoltaikanlage der Welt (5 MW auf 45.000 m² Dachfläche), die auf dem Dach eines Logistikunternehmens errichtet wurde. Direkt an Bürstadt angrenzend, im Ortsteil Rosengarten von Lampertheim, steht eine 380-kV-Umspannanlage der RWE AG, die am 4. Oktober 1957 im Zuge der Inbetriebnahme der ersten deutschen 380-kV-Leitung, der Leitung Rommerskirchen-Bürstadt-Hoheneck, als eine der ersten dieser Leistungsklasse in Deutschland in Betrieb genommen wurde.
Abtsteinach | Bensheim | Biblis | Birkenau | Bürstadt | Einhausen | Fürth | Gorxheimertal | Grasellenbach | Groß-Rohrheim | Heppenheim (Bergstraße) | Hirschhorn (Neckar) | Lampertheim | Lautertal (Odenwald) | Lindenfels | Lorsch | Mörlenbach | Neckarsteinach | Rimbach | Viernheim | Wald-Michelbach | Zwingenberg
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