Meinestadt.de - Büren - 22.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Detmold | ||||
| Kreis: | Paderborn | ||||
| Höhe: | 230 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 170,97 km² | ||||
| Einwohner: | 21.825 (30. Dez. 2007)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 128 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 33142 | ||||
| Vorwahlen: | 02951 02955 Büren-Wewelsburg 02958 Büren-Harth |
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| Kfz-Kennzeichen: | PB | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 7 74 016
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| Stadtgliederung: | 12 Stadtbezirke | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Königstr. 16 33142 Büren |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Wolfgang Runge (CDU) | ||||
| Lage der Stadt Büren im Kreis Paderborn | |||||
Büren ist eine kleine Mittelstadt im östlichen Nordrhein-Westfalen im Süden des Kreises Paderborn. Die Stadt Büren war bis 1975 die Kreisstadt des Kreises Büren und hat mit dem Flughafen Paderborn-Lippstadt einen eigenen Flughafen im Stadtgebiet.
Inhaltsverzeichnis |
Büren liegt im äußersten Südwesten der Region Ostwestfalen-Lippe nördlich des Sauerlandes, am Südwestrand der Paderborner Hochfläche und westlich des Sintfelds im Herzen des Bürener Landes. In der Stadt mündet die Afte in die Alme. Das Stadtgebiet umfasst Höhenlagen von 190 bis 360 Meter über Normalnull.
Büren eignet sich gut bis sehr gut zur Nutzung von geothermischen Wärmequellen mittels Erdwärmesonde und Wärmegewinnung durch Wärmepumpe (vgl. dazu die nebenstehende Karte).
Die als „Kleinstadt“ klassifizierte Stadt bedeckt eine Fläche von 170,97 km². Den größten Flächenanteil nehmen Wald- und Landwirtschaftsfläche mit zusammen ca. 87,6 % ein, Siedlungs- und Verkehrsfläche bedecken weitere rund 11,2 %[1]. Die größte Ausdehnung in Nordsüdrichtung ist ca. 18,8 km, in Ostwestrichtung ca. 17,1 km.
| Fläche nach Nutzungsart |
Landwirt- schaftsfläche |
Wald- fläche |
Gebäude-, Frei- und Betriebsfläche |
Verkehrs- fläche |
Wasser- fläche |
Sport- und Grünfläche |
sonstige Nutzung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Fläche in km² | 84,32 | 65,43 | 9,08 | 10,05 | 0,68 | 1,30 | 0,05 |
| Anteil an Gesamtfläche | 49,34 % | 38,28 % | 5,31 % | 5,88 % | 0,40 % | 0,76 % | 0,03 % |
Im Norden beginnend grenzen an Büren im Uhrzeigersinn die Städte Salzkotten und Bad Wünnenberg des Kreises Paderborn sowie im Regierungsbezirk Arnsberg die Städte Brilon des Hochsauerlandkreises und weiterhin Rüthen und Geseke des Kreises Soest.
Nach § 3 Abs. 1 ihrer Hauptsatzung gliedert sich die Stadt Büren in zwölf Bezirke/Ortschaften[2], die Altstadt Büren und elf Ortschaften, die vor 1975 eigenständige Gemeinden im Amt Büren waren:
| Ortsteil | Ortsvorsteher(in) | Ortsteile von Büren |
|---|---|---|
| Ahden | Rainer Fischer (SPD) | |
| Barkhausen | Johannes Wördehoff (CDU) | |
| Brenken | Jutta Schmidt (CDU) | |
| Büren | Ingrid Koch (CDU) | |
| Eickhoff | Josef Püster (CDU) | |
| Harth | Albert Atorf (CDU) | |
| Hegensdorf | Maria Lummer (CDU) | |
| Siddinghausen | Gerhard Helle | |
| Steinhausen | Johannes Dirks (CDU) | |
| Weiberg | Wilhelm Luis (CDU) | |
| Weine | Marco Sudbrak (SPD) | |
| Wewelsburg | Johannes Hillebrand (CDU) |
| Hauptstädte und Städte des Fürstbistums Paderborn bis 1802/03 (Stand 1789): |
|---|
| Paderborn, Warburg, Brakel, Borgentreich | Beverungen, Borgholz, Bredenborn, Büren, Driburg, Dringenberg, Gehrden, Calenberg, Kleinenberg, Lichtenau, Lippspringe, Lügde, Nieheim, Peckelsheim, Salzkotten, Steinheim, Vörden, Willebadessen, Wünnenberg |
Vor 1095, als die Stadt gegründet wurde, war Büren schon 300 Jahre eine Bauernsiedlung. Büren (Buranon) wurde 1095 erstmals erwähnt. Die Edelherren von Büren beantragten die Stadtgründung. Das Dorf lag auf dem linken Almeufer (heute: Menkenberg/Bühl) und war recht unbedeutend. Eine dem Heiligen Gangolf geweihte Kirche dürfte in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts entstanden sein. An die Kirche und das untergegangene Dorf erinnert ein Kreuz am Menkenberg.
Um 1150 wurde durch die Edelherren von Büren eine Burganlage am Zusammenfluss von Alme und Afte errichtet. Sie stammten aus dem Raum nördlich von Winterberg und Medebach (aus Deifeld) und kamen im Gefolge der neuen Hochvögte des Bistums Paderborn, der Grafen von Schwalenberg, als Lehnsherren der so genannten Grafschaft Wewelsburg.
Die Gründung der Stadt Büren wurde durch einen Vertrag zwischen dem Bischof von Paderborn und den Edelherren von Büren 1195 beschlossen.[3] Der Bischof gab seine Zustimmung zur Stadtanlage und beteiligte sich an den Befestigungskosten. Ferner erteilte er das Münz- und Zollrecht sowie verschiedene Zehnte. Er ließ sich dafür die Stadt als Lehen auftragen und das Öffnungsrecht verbriefen. Auf der Südseite der Burg entstanden ca. dreißig Hausplätze.
Zwischen 1195 und 1220 fand eine erste Erweiterung der Stadt Büren statt. Der aufsteigende Rücken zwischen Alme und Afte wurde durch drei in Nord-Süd-Richtung ziehende Parallelstraßen erschlossen (heute Rosen-, Burg- und Königsstraße), die durch Querstraßen verbunden werden. Zwei der dadurch entstandenen großen Gevierte reservierte man für die Kirche St. Nikolaus mit Kirchhof und den Markt mit dem Rathaus. Aus topographischen Gründen erweiterte man westlich und östlich der drei Straßen das Stadtareal bis an die Geländekante der Flusstäler von Alme und Afte und umgab die Anlage nach und nach mit einer Mauer, die durch neun Türme verstärkt war. Die Stadt Büren erhielt 1238 eine Verfassung auf der Grundlage des Lippstädter Stadtrechtes. Ein städtischer Richter war ebenfalls vor Ort.
1243 erbauten die Edelherren zu Büren das Zisterzienserinnenkloster Holthausen, in welchem heute der Baron von Fürstenberg wohnt und in dem die Edelherren zu Büren begraben sind. Eine Urkunde des Paderborner Bischofs sprach 1252 von zwei Bürener Neustädten. Diese zweite Stadterweiterung könnte sich über die Fläche südlich der oberen Pforte beiderseits des Weges nach Siddinghausen (heute: zwischen Bruchstraße und Schanze) erstreckt haben. Auch eine Stadtmauer wurde zu dieser Zeit errichtet. Ein überliefertes Schuldbuch von 1286 der livländischen Hansestadt Riga lässt darauf schließen, dass sich Büren bis zirka 1336 rege am hansischen Handel beteiligte. Nach Aussöhnung der Bürener Bürgerschaft mit Bischof Simon III. zu Lippe durch Vermittlung des Edelherrn Berndt von Büren wurde 1490 die St.-Sebastian-Bruderschaft gegründet.
Im Jahre 1588 wurde die erste Bürener Wasserleitung in Betrieb genommen. 1661 starb der letzte Bürener Edelherr Moritz von Büren und setzte den Jesuitenorden als Erben über die Herrschaft Büren ein. Die Bürener Burgen an der niederen Pforte (Burgstraße) wurden von 1717 bis 1728 abgerissen. Am 18. Oktober 1816 wurde der Kreis Büren durch Verordnung der Königlichen Regierung in Minden gebildet. Ein zweiter Schützenverein, der Bürgerschützenverein, wurde 1828 in Büren gegründet. Die beiden Gemeinden Oberntudorf und Niederntudorf kamen 1832 vom Kreis Paderborn zum Kreis Büren. Seitdem gehören sie zum Bürener Land. Im Jahr 1895 wurde die Eisenbahnstrecke von Paderborn durch das Almetal nach Büren fertiggestellt, 1900 die Almetalbahn bis Brilon verlängert. 1898 entstand die Bahnstrecke Geseke–Büren über Steinhausen.
Büren bekam 1908 ein eigenes Stromnetz. Der Ortsteil Wewelsburg war der Standort des KZ Niederhagen, als Heinrich Himmler ab 1940 die Wewelsburg zum nationalsozialistischen Kultzentrum umbauen ließ. 1945 wurden vor Kriegsende große Teile der Anlage gesprengt. Die Amerikaner befreiten Stadt und Kreis Büren 1945 vom Nationalsozialismus. Zuvor wurden von den Bewohnern der Stadt ca. 80 SS–Angehörige aus der Stadt gewiesen, um Büren vor der Zerstörung zu bewahren.
1946 gründeten die Schwestern ihrer lieben Frau das Liebfrauengymnasium als zweites Bürener Gymnasium. Im Jahre 1971 wurde der Bürener Flughafen Paderborn-Lippstadt durch den Kreis Büren in Ahden Betrieb genommen. Durch die kommunale Neugliederung wurde der Kreis Büren 1975 aufgelöst und den Nachbarkreisen zugeschlagen. 1980 wurde auf der Almetalbahn Paderborn-Büren-Brilon der Personenverkehr eingestellt und 1984 wurde die Strecke endgültig stillgelegt. Die JVA Büren nahm 1994 den Betrieb auf.
Aufgrund seiner Zugehörigkeit zum ehemaligen Hochstift Paderborn ist die Bevölkerung in Büren traditionell mehrheitlich katholisch. Ein Indiz für die Verteilung der Religionen kann die konfessionelle Zugehörigkeit der Schüler in Büren sein. Demnach gaben im Schuljahr 2006/2007 16,8 % der Schüler evangelisch, 72,9 % katholisch und 0,8 % islamisch als Religionszugehörigkeit an. 4,9 % gaben eine andere Religionszugehörigkeit und 4,6 % keine Konfession an.[4] Neben den katholischen Pfarrgemeinden gibt es zwei evangelische Kirchengemeinden, davon eine in Büren und eine in Wewelsburg. Aber auch Gemeinden der Neuapostolischen Kirche, der Baptisten, der Zeugen Jehovas und der Freikirchlichen Gemeinde sind in Büren vertreten. Auch das Apostelamt Jesu Christi hat eine Gemeinde vor Ort.
Durch das Sauerland/Paderborn-Gesetz wurde am 1. Januar 1975 nicht nur der Kreis Büren aufgelöst und den Nachbarkreisen zugeschlagen, sondern es wurden auch die Gemeinden, die zuvor dem Amt Büren angehörten, in die Stadt Büren eingemeindet. Diese ehemals eigenständigen Gemeinden zeichnen sich jedoch noch bis heute für ihr reges Vereinsleben und ihre Autonomität aus.
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¹ Volkszählungsergebnis
Der Stadtrat hat gegenwärtig 38 Mitglieder. Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1975:
| [5][6] | 2004 | 1999 | 1994 | 1989 | 1984 | 1979 | 1975 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Partei | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % | Sitze | % |
| CDU | 23 | 60,43 | 25 | 65,30 | 23 | 58,11 | n/v | 58,05 | n/v | 62,95 | n/v | 65,71 | n/v | 66,06 |
| SPD | 11 | 29,44 | 12 | 31,67 | 16 | 41,17 | n/v | 41,95 | n/v | 34,96 | n/v | 30,66 | n/v | 23,47 |
| FDP | 4 | 10,13 | 1 | 3,03 | 0 | 0,72 | - | - | n/v | 2,09 | n/v | 3,63 | n/v | 2,29 |
| Sonstige | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | - | n/v | 8,18 |
| Gesamt 1 | 38 | 100 | 38 | 100 | 39 | 100 | n/v | 100 | n/v | 100 | n/v | 100 | n/v | 100 |
| Wahlbeteiligung | 57,66 | 59,37 | 83,77 | 69,20 | 70,79 | 76,68 | 90,59 | |||||||
1ohne Berücksichtigung von Rundungsfehlern
Bürgermeister von Büren ist Wolfgang Runge (CDU). Stellvertretende Bürgermeister sind Ingrid Koch (CDU) sowie Dr. Wigbert Hillebrand (SPD).
In Büren gibt es Stadtverbände der CDU, der SPD und der FDP. Außerdem haben mit den Julis und der Jungen Union auch zwei politische Jugendorganisationen Verbände vor Ort. Die CDU in Büren teilt sich in zwölf Ortsunionen auf. Die SPD hat drei Ortsvereine. Neben den beiden großen Parteien teilt sich die Junge Union auch noch einmal in drei Ortsverbände auf.
Nach Inkrafttreten der kommunalen Neugliederung am 1. Januar 1975 hat die aus der bisherigen Stadt Büren und den elf amtsangehörigen Gemeinden neu gebildete Stadt Büren ein neues Stadtwappen eingeführt.
Mit Urkunde vom 16. Januar 1976 hat der Regierungspräsident in Detmold der Stadt Büren die Genehmigung erteilt, ein neues Stadtwappen zu führen. Gleichzeitig erhielt die Stadt Büren das Recht auf eine eigene Stadtflagge.
Auf der Ebene von Ortschaften der Stadt Büren pflegt die Ortschaft Wewelsburg seit 1965 eine Partnerschaft zur Gemeinde Précigné/Sarthe in Frankreich, die 1991 durch Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde offiziell besiegelt wurde.
Die Bürener leben ihre Städtepartnerschaften in verschiedenster Form auf Vereins- und Kirchenebene aus. So besuchte zum Beispiel eine Gruppe aus Ignalina den Weltjugendtag und verbrachte die erste Woche in Büren.
Aber auch Vereine wie die Feuerwehr, Musik- oder Schützenvereine fahren regelmäßig in die Bürener Partnerstädte zum Erfahrungsaustausch.
Nahe der Stadt Büren wird Deutschlands größte Abschiebehaftanstalt, die JVA Büren, in einer ehemaligen NATO-Kaserne betrieben. Neben dem Bürener Rathaus findet sich eine kleine Nebenstelle des Kreises Paderborn, in dem unter Anderem die ARGE und eine Polizeiwache unterbracht ist. Außerdem befindet sich in Büren das Kreisarchiv und das Archiv der Stadt Büren.
Die Stadt Büren zeichnet sich durch ihr vielfältiges Schulsystem aus. Durch die große Anzahl der Schulen wird Büren auch oft die Stadt der Schulen genannt.
Folgende Schulen befinden sich in der Bürener Innenstadt: Als Förderschulen die Moritz-von-Büren-Schule (Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation) und die Almeschule (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung),als Grundschulen die Josefschule mit dem Hauptstandort am Schulverbund Wegwarte und die Lindenhofschule, als Hauptschulen die Mühlenkampschule und die Hauptschule Niederntudorf/Wewelsburg, als Realschule die Heinz-Nixdorf-Realschule Büren, als Gymnasien das Mauritiusgymnasium und das Liebfrauengymnasium, sowie als Berufskollegs das Ludwig-Erhard-Berufskolleg und das Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg.
In den Bürener Stadtteilen gibt es katholische Grundschulen in Steinhausen und Siddinghausen, Harth (Teilstandort Schulverbund Wegwarte), sowie Wewelsburg (als Hauptstandort) und Brenken (als Teilstandort) im Schulverbund Almetal Ahden/Brenken/Wewelsburg.
Im Jahr 2007 wurden an den Schulen der Stadt mit 270 Lehrkräften insgesamt 4197 Schüler unterrichtet, davon 26,6 % an den Grundschulen, 10 % an der Hauptschule, 16,3 % an der Realschule und 40,1 % an den Gymnasien, sowie 6,1 % an den Förderschulen[1].
In Büren gibt es 13 Ärzte für Allgemeinmedizin, wovon vier in zwei Gemeinschaftspraxen kooperieren.
Weiter gibt es jeweils einen Arzt für Augenheilkunde; Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten; für innere Krankheiten; Kinderheilkunde; Hautkrankheiten; einen Psychiater und einen Arzt für Orthopädie. Zwei Ärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und zwei Ärzte für Logopädie / Sprachheilbehandlung haben sich ebenfalls niedergelassen. Weiter gibt es zehn Zahnärzte, wovon sechs in drei Gemeinschaftspraxen zusammenarbeiten.
Neben den Arztpraxen gibt es in Büren noch das St. Nikolaus- Hospital, welches Krankheiten rund umHerz und Kreislauf; Lunge; Magen-Darm-Trakt; Nieren; Stoffwechsel; Blut und blutbildende Organe; Hormonbildende Systeme und dem Rheumatischen Formenkreis behandeln kann.
Zudem kann das Krankenhaus Sonografien der inneren Organe; Konventionelle Röntgendiagnostiken mit Bougietisch und Fernsehketten; Oesophagogastroduodenoskopien; Coloskopien mit Polypektomien, Behandlungen akuter Blutungen im Verdauungstrakt; Lungenfunktionsüberprüfungen; Bronchoskopie; TEE (sonografische Direktuntersuchung des Herzens durch die Speiseröhre); Echokardiografien mit Dopplerografien; Doppler- und Duplexuntersuchungen von Gefäßen; Passagere Schrittmacherbehandlungen; Computergeschützte Diagnostik und Programmierung von Schrittmacheraggregaten; Diagnostische Punktionen von Knochenmark oder Pleurahöhle und Diagnostiken schlafbezogener Atemstörungen durchführen. Auch ein Notarzt ist vor Ort.
Das Bürener Krankenhaus gehört zur Marseille-Kliniken AG mit Sitz in Hamburg. Das Krankenhaus beschäftigt 70 Mitarbeiter und hat eine Kapazität von 60 Betten. Jedes Jahr werden ca. 4450 Patienten stationär behandelt. Der Träger möchte das Krankenhaus allerdings noch weiter ausbauen und dabei mit dem örtlichen Altenheim, welches ebenfalls zur Marseille-Kliniken AG gehört, zusammenarbeiten.
Das Lokalradio für die Kreise Paderborn und Höxter, Radio Hochstift, ist auf den Frequenzen 88,1 MHz oder 104,8 MHz zu empfangen. Als Tageszeitungen erscheinen in Büren die Neue Westfälische und das Westfalen-Blatt, jeweils mit einem Lokalteil für das Bürener Land. Daneben gibt es mit der Neuen Regionalen eine kostenlos Wochenzeitung. Einmal im Quartal erscheinen außerdem die kostenlosen Zeitschriften Büren Quelle und Stadtspiegel, wobei der Stadtspiegel von der CDU publiziert wird.
In Wewelsburg befindet sich das Kreismuseum des Kreises Paderborn mit einer Ausstellung über die mittelalterliche Burggeschichte, der Zeit als SS-Terror- und Kultstätte und einer Ausstellung zum Thema Vertreibung.
In der Kernstadt Büren findet sich auch noch ein Schulmuseum im Schulzentrum an der Kleffnerstraße und ein Funkmuseum. Außerdem wird zurzeit die ehemalige Mittelmühle zu einem „Mühlenmuseum“ umgebaut und hergerichtet.
Neben den Schützenfesten der einzelnen Stadtteile finden jedes Jahr das Stadtfest und in der letzten Woche im September der Oktobermarkt statt. Der Nikolausmarkt wird am Wochenende um den 6. Dezember veranstaltet. Ein weiterer Höhepunkt ist der Bürener Wandertag, zu dem jedes Jahr im Mai Wanderer aus ganz Deutschland nach Büren kommen.
Die Stadt Büren unterhält zwei Freibäder, eines zwischen Harth und Weiberg und eines in Büren selbst. Außerdem gibt es ein Hallenbad. Nahezu jeder Stadtteil hat einen Fußballverein und einen Sportplatz, Ausnahmen sind Barkhausen und Eickhoff. In der Kernstadt Büren betreibt der Fußballverein SV 21 Büren auch Leichtathletik. Der TV 13 Büren bietet die Sportarten Turnen, Volleyball, Tischtennis, Basketball, Rope Skipping und Kickboxen an. In den Sportarten Kickboxen und Ropeskipping stellt er aktuell Deutsche Meister oder Europameister. Die Sport- und Turnhallen der Schulen können auch von Vereine mitbenutzt werden.
In der Nähe des Stadions Bruchs in Büren gibt es einen Schießstand des Bürener Bürgerschützenvereins (BSV). Die Schießsportabteilung des BSV stellt regelmäßig Weltmeister oder Vize-Weltmeister in verschiedenen Schießkategorien. Im Industriegebiet Büren-West befinden sich eine Kartbahn und ein Gotcha-Areal. Seit Jahresbeginn 2007 sorgt die Kulturinitiative Niedermühle für ein buntes Unterhaltungs- und Kulturprogramm.
In Büren gibt es insgesamt 33 Chöre, Musikvereine, Tambourcorps und eine Kreis-Musikschule. Der Fanfarenzug Prinz Regent ist der der einzige im Bürener Land ist. Die Chöre und Musikvereine laden meistens einmal im Jahr zu einem Konzert ein und singen oder spielen bei den lokalen Schützenfesten und Gottesdiensten.
In Büren gibt es zwei regional bekannte Schnäpse, den Bürener Ratstropfen, der als Kräuterschnaps bezeichnet werden kann und den Bürener Moritzbrand, ein Obstler mit Kümmel, der dem letzten Bürener Edelherren gewidmet ist.
In Büren gibt es einen Ortsverein der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der seit 1936 besteht. Der Ortsverband Büren des Technischen Hilfswerks wurde im Jahre 1964 gegründet und hat seine Unterkunft in Harth-Ringelstein. Des Weiteren hat das DRK, sowie der Malteser Hilfsdienst eine Unterkunft in Büren. Die Feuerwehr ist in allen Stadtteilen von Büren vertreten. Die Kreisfeuerwehrzentrale des Kreises Paderborn befindet sich am Flughafen Paderborn/Lippstadt im Stadtgebiet von Büren.
Der Heimatverein Büren wurde 1987 gegründet. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der Stadt zu erforschen und bekannter machen, Denkmäler zu pflegen und Bürener Brauchtum zu erhalten. Zurzeit beschäftigt sich der Heimatverein mit der Renovierung der Bürener Mittelmühle.
Die St.-Sebastians-Bruderschaft ist der wohl älteste Verein in Büren. Gegründet wurde er 1490, seine Wurzeln reichen aber bis ins 12. Jahrhundert zurück. Die Bruderschaft nahm alle Bürener christlichen Glaubens auf, die 10 Jahre in der Stadt gewohnt hatten. Im Mittelalter übernahmen die „Sebastiöner“ die Stadtwache, weshalb seit 2007 auch wieder einige Schützen in der Tracht der alten Wachen beim Schützenfest marschierten.
Als sich mit Gründung des Kreises Büren 1816 immer mehr Protestanten in Büren ansiedelten, die nicht der Bruderschaft beitreten konnten, gründeten sie 1828 die Bürener Bürgerschützen. Seitdem gibt es in Büren zwei Schützenvereine, wobei die Bruderschaft ca. 400 Mitglieder hat und die Bürgerschützen ca. 2000.
Im Jahr 1958 gründete sich auf Initiative des Schützenvereins Haaren der Kreisschützenbund Büren, bei dem alle Vereine des Altkreises Büren beitrittsfahig sind und den Kreisschützenvogel abschießen dürfen. Der Ort, der den König stellt, richtet auch das nächste Kreisschützenfest aus.
Die Bürgerstiftung Büren wurde im Herbst 2000 gegründet und möchte das ehrenamtliche Engagement der Bürener Bürger fördern und bündeln.
Die Bürgerstiftung fördert gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Völkerverständigung, Kunst, Kultur, Wissenschaft, Forschung, Jugendhilfe, Altenhilfe, Umwelt- und Naturschutz sowie Heimatpflege ausschließlich mit den Zinserträgen ihres Grundkapitals, das jedes Stiftungsmitglied beim Eintritt oder durch weitere Spenden einbringt. Voraussetzungen für eine Förderung sind ein hoher Anteil an ehrenamtlichem Einsatz und bürgerlicher Selbstverwaltung, das Miteinander von Generationen sowie der Bezug zur Stadt Büren.
Altenbeken | Bad Lippspringe | Bad Wünnenberg | Borchen | Büren | Delbrück | Hövelhof | Lichtenau | Paderborn | Salzkotten
Ahden | Barkhausen | Brenken | Büren | Eickhoff | Harth | Hegensdorf | Siddinghausen | Steinhausen | Weiberg | Weine | Wewelsburg
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