Meinestadt.de - Büchel b. Cochem - 22.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Cochem-Zell | |
| Verbandsgemeinde: | Ulmen | |
| Höhe: | 450 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,84 km² | |
| Einwohner: | 1148 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56823 | |
| Vorwahl: | 02678 | |
| Kfz-Kennzeichen: | COC | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 35 018 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Marktplatz 1 </br> 56766 Ulmen | |
| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Richard Benz | |
Inhaltsverzeichnis |
Büchel ist ein Ort im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz (Deutschland).
Der Jahresniederschlag beträgt 877mm. Die Niederschläge sind hoch. Sie liegen im oberen Viertel der in Deutschland erfassten Werte. An 75% der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monate ist der September, die meisten Niederschläge fallen im November. Im November fallen 1,7 mal mehr Niederschläge als im September. Die Niederschläge variieren mäßig. An 62% der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.
1141 wird das auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde liegende Martental erstmalig urkundlich als Mönchskloster erwähnt. Um das Jahr 1238 wird ein Hof zu Morschweiler erwähnt. 1476 begaben sich die Hochgerichtsinsassen von Alflen (einschließlich Georgweiler und Morschweiler) unter die Kurtrierer Landeshoheit. 1794 erfolgte die Besetzung durch die französische Revolutionsarmee. 1814 wurden die Orte auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. 1873 wurde Büchel Pfarrei, zu Büchel gehören die Siedlungen Georgweiler und Morschweiler. Seit 1947 ist Büchel Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz.
2007 waren 84,9 Prozent der Einwohner katholisch und 5,3 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]
Der Gemeinderat setzt sich aus 16 Mitgliedern zusammen. Bei der Wahl 2004 gab es folgendes Ergebnis:
Die Blasonierung des Wappens lautet Durch eine eingeschweifte Spitze bis zum Schildhaupt, darin in Silber sieben schwarze Kreuzchen, gespalten; vorne in Grün ein silberner Turm wachsend; hinten in Rot ein silbernes Säulenkreuz mit aus dem Rand wachsendem Sockel.
Der Fliegerhorst Büchel wurde westlich der Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg von der französischen Besatzungsarmee gebaut und 1955 an den Bund übergeben. In den Bunkern des Standortes Büchel werden etwa 20 US-Atomwaffen des Typs B61 gelagert.[2] Seit Juli 2007 ist der Fliegerhorst damit der einzige Standort in Deutschland, an dem sich Atomwaffen befinden.[3]
Im Ort gibt es einen Kindergarten, eine Grundschule und eine Turnhalle.
Durch Büchel führt die Bundesstraße 259.
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