Meinestadt.de - Brieselang - 22.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Havelland | |
| Höhe: | 30 m ü. NN | |
| Fläche: | 44,39 km² | |
| Einwohner: | 10.667 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 240 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 14656 | |
| Vorwahlen: | 033232, 033234, 03321 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HVL | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 63 036 | |
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Markt 3 14656 Brieselang |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wilhelm Garn (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Brieselang im Landkreis Havelland | ||
| Datei:Brieselang in HVL.png | ||
Brieselang ist eine Gemeinde im Osten des Landkreises Havelland in Brandenburg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde liegt 15 Kilometer westlich vor Berlin-Spandau am Schnittpunkt von Berliner Autobahnring, Havelkanal und Bahnlinie Berlin-Hamburg innerhalb des Berliner Urstromtals. Die Gemeindeteile Bredow und Zeestow befinden sich jedoch bereits an den Hängen der Nauener Platte, die das Urstromtal südlich begrenzt. Bis zur Landeshauptstadt Potsdam sind es 25 Kilometer. In unmittelbarer Nähe befindet sich der Nymphensee, einer der saubersten Seen Brandenburgs.
Schönwalde-Glien, Falkensee, Wustermark, Nauen.
Brieselang umfasst die Ortsteile Bredow und Zeestow sowie das Gebiet der Altgemeinde Brieselang.
Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1315 unter dem Wendischen Namen „Brisenlank“ („Birkenlande“) als vorgelagerte Befestigungsanlage des Amtes Vehlefanz. 1315 bekam die Stadt Nauen vom Markgrafen Woldemar die Holzungsgerechtigkeit „inter paludes seu mericas dictas Zuzen et Brisenlank super totum Glyn usque ad terram Bellin“[2] verliehen (siehe auch: Der Zootzen). Der Ortsteil Bredow wurde bereits 1208 im Zusammenhang mit einem Pfarrer Dietrich zu Bredow erwähnt. 1309 verlieh der Markgraf Woldemar dem Vogt Matthias von Bredow zu Rathenow für 206 Mark Silber das Dorf Bredow, bis auf 6 Hufen die einem Herrn von Brösicke (Braseke) gehörten.[3]
1925 wurde Brieselang als selbständige Landgemeinde gegründet. Ihr Name geht auf die Landschaftsbezeichnung zurück, die auch Theodor Fontane in seinen Reiseerzählungen erwähnt. Der kleine Ortsteil Alt-Brieselang wird den meist aus Berlin stammenden Ansiedlern den Namen vorgegeben haben, die in der damals feuchten Gegend mit den großartigen Eichenwäldern eine Bleibe im Grünen für ihre Familien auf der Flucht vor den Berliner Mietskasernen suchten.
Die Einwohnerzahl entwickelte sich wie folgt:[4]
| Datum | Brieselang | Bredow | Zeestow |
|---|---|---|---|
| 1. Dezember 1875 | 414 | 400 | 361 |
| 16. Juni 1925 | 1.091 | 1.027 | 398 |
| 31. Dezember 1989 | 4.388 | 632 | 198 |
| 31. Dezember 1996 | 5.141 | 595 | 251 |
| 31. Dezember 2000 | 7.936 | 646 | 391 |
| 31. Dezember 2002 | 8.535 | 670 | 552 |
| 31. Dezember 2003 | 10.067 | ||
| 31. Dezember 2004 | 10.343 | ||
| 31. Dezember 2005 | 10.457 | ||
Die Gemeindevertretung besteht aus 22 Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern sowie dem hauptamtlichen Bürgermeister.
(Stand: 22. Oktober 2008)
In einer Stichwahl am 16. November 2003 wurde Wilhelm Garn für 8 Jahre zum hauptamtlichen Bürgermeister in Brieselang gewählt.
Blasonierung: »Das Brieselanger Wappen zeigt auf einem blauen Wellenschildfuß, belegt mit dem Wappen von Bredow -in Silber ein roter Steigbaum mit drei Quersprossen, in Silber zwei Birken mit natürlichem Stamm, grüner Krone und grünen Kätzchen.«[5]
Die Wappen von Bredow und Zeestow
»Die Flagge kann an einem Querholz, an einem Längsholz und als Banner verwendet werden. Bei der Aufhängung an einem Querholz ist die Fahne durch zwei gleich große waagerecht angeordnete Streifen in den Farben grün und weiß geteilt. Die Farbe Grün befindet sich in der oberen Hälfte. Das Gemeindewappen ist in der Mitte stehend angeordnet und überlappt beide Farben. Bei der Anbringung an einem Längsholz sind die Farben senkrecht angeordnet, wobei die Farbe Grün dem Mast zugewandt ist. Das Wappen steht mittig. Als Banner sind die Farben grün und weiß senkrecht angeordnet, wobei die Farbe Grün sich an der linken Seite befindet. Das Wappen steht mittig.«[6]
In der Liste der Baudenkmäler in Brieselang stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.
Brieselang verfügt über einen Bahnhof an der Berlin-Hamburger Bahn. Die Fahrtzeiten mit der Regionalbahn nach Berlin-Spandau betragen etwa 15 bis 20 Minuten (zweimal stündlich), weiter einmal stündlich nach Berlin-Zoologischer Garten etwa 25 bis 33 Minuten und zum Ostbahnhof 42 bis 50 Minuten. Die Linien der Havelbus Verkehrsgesellschaft verbinden Brieselang mit Falkensee (Linie 656), Nauen (Linie 667) und Wustermark (Linie 649).
Brieselang besitzt darüber hinaus eine eigene Autobahnanschlussstelle zum "Berliner Ring" (A 10). Über die A 10 können die Landeshauptstadt Potsdam in etwa 30 Minuten, das Berliner Stadtautobahnnetz und auch die unmittelbar westlich von Berlin anschließenden Autobahnen nach Rostock und Hamburg, Magdeburg und Leipzig kurzfristig erreicht werden. Schließlich fließt der Havelkanal durch den Ort.
In Brieselang gibt es drei Schulen:
Brieselang | Dallgow-Döberitz | Falkensee | Friesack | Gollenberg | Großderschau | Havelaue | Ketzin | Kleßen-Görne | Kotzen | Märkisch Luch | Milower Land | Mühlenberge | Nauen | Nennhausen | Paulinenaue | Pessin | Premnitz | Rathenow | Retzow | Rhinow | Schönwalde-Glien | Seeblick | Stechow-Ferchesar | Wiesenaue | Wustermark
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