Meinestadt.de - Breddin - 22.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Ostprignitz-Ruppin | |
| Amt: | Neustadt (Dosse) | |
| Höhe: | 44 m ü. NN | |
| Fläche: | 44,74 km² | |
| Einwohner: | 1018 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 23 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 16845 | |
| Vorwahl: | 033972 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OPR | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 68 052 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Bahnhofstraße 6 16845 Neustadt (Dosse) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reinhard Neumann (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Breddin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin | ||
| Datei:Breddin in OPR.png | ||
Breddin ist eine Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg.
Inhaltsverzeichnis |
Breddin liegt im östlichen Teil des Landkreises Ostprignitz-Ruppin zwischen der Stadt Havelberg und Neustadt (Dosse). Die Gemeinde gehört dem Amt Neustadt (Dosse) an. Der Verwaltungssitz des Amtes ist in der Stadt Neustadt (Dosse). Im Norden grenzt die Gemeinde Breddin an die Gemeinde Plattenburg (Landkreis Prignitz) und an die Stadt Kyritz an, im Osten grenzt sie an die Gemeinden Stüdenitz-Schönermark und Zernitz-Lohm sowie an den Gemeindeteil Roddahn der Stadt Neustadt (Dosse). Im Westen bildet die Gemeinde Breddin die Grenze nach Sachsen-Anhalt und grenzt an die Stadt Havelberg an.
Breddin ist eines der größten Dörfer der Prignitz und soll wendischen Ursprungs sein. Sprachforscher nehmen an, dass der Name aus dem slawischen Grundwort „brot“ = Furt herzuleiten ist. Urkundlich nachzuweisen ist der Ort seit dem 13. Jahrhundert. So datiert die Stiftungsurkunde der Feldsteinkirche aus dem Jahr 1273. Von allen mittelalterlichen Kirchen der Prignitz kann man nur für die Breddiner exakt das Jahr der Einweihung nachweisen: Beim Abbruch des Altars 1846 wurde darin die Urkunde über die Kirchweihe gefunden. Breddin mit seinen Ortsteilen Obermühle, Kümmernitz und Breddiner Abbau gehörte viele Jahre zum Domkapitel Havelberg. Von der Form her ist Breddin ein Straßendorf. Der Bahnhof entstand genau 40 Jahre nach der Eröffnung der Berlin-Hamburger Eisenbahn und wurde 1886 eröffnet. Kulturell und sportlich war Breddin schon immer sehr rege: Der Männerchor wurde bereits 1869 gegründet, der Turnverein im Jahre 1907. Viele Handwerker und Gewerbetreibende siedelten sich im Laufe der Zeit hier an. Anfang der fünfziger Jahre kamen weitere Gemeindeteile hinzu: Damelack, Joachimshof, Sophiendorf und Voigtsbrügge.
Der Rat der Gemeinde Breddin besteht aus 10 Ratsmitgliedern.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Blasonierung: „Geteilt von Gold und Blau; oben eine rote Urkunde, unten über zwei goldenen, gekreuzten Bischhofsstäbe ein silbernes Kreuz.“
Der Ort ist Haltepunkt an der Bahnlinie von Berlin nach Wismar und liegt auf der ICE-Strecke von Berlin nach Hamburg.
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