Meinestadt.de - Brechen - 22.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Gießen | |
| Landkreis: | Limburg-Weilburg | |
| Höhe: | 179 m ü. NN | |
| Fläche: | 24,86 km² | |
| Einwohner: | 6640 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 267 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 65611 | |
| Vorwahlen: | 06438 und 06483 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LM | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 5 33 002 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktstraße 1 65611 Brechen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Werner Schlenz (parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Brechen im Landkreis Limburg-Weilburg | ||
| Datei:Limburg-Weilburg Brechen.png | ||
Brechen ist eine Gemeinde im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Brechen liegt im südöstlichen Teil des Limburger Beckens zwischen Taunus und Westerwald. Das waldarme Lösshügelland wird hier von Südost nach Nordwest vom Emsbach durchquert, welcher bei Niederbrechen den Wörsbach aufnimmt und das Gebiet zur Lahn hin entwässert. Zusammen mit der sich südlich anschließenden Idsteiner Senke ist diese Landschaft unter dem volkstümlichen Namen Goldener Grund bekannt, welcher auf die Klimagunst und fruchtbaren Böden verweist.
Nach Nordwesten grenzt die Gemeinde Brechen an die Kreisstadt Limburg, nach Norden an die Stadt Runkel a.d.Lahn, nach Nordosten an den Marktflecken Villmar, nach Südosten an die Gemeinde Selters (Taunus) und nach Südwesten an die Gemeinde Hünfelden (alle im Landkreis Limburg-Weilburg).
Das Brechener Wappen trägt in vier Feldern die Symbole der Kirchenpatrone der drei Ortsteile, Bär (Heiliger Maximin), Drache (Heiliger Georg) und Rose (Heilige Felicitas) sowie das rote Trierer Kreuz als Hinweis auf die einstige Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Trier.
Die Gemeinde Brechen besteht aus drei Ortsteilen:
Im Rahmen der Gebietsreform entstand zum 31. Dezember 1971 aus der Gemeinde Werschau und der Gemeinde Niederbrechen die Gemeinde Brechen, der seit dem 1. Juli 1974 auch die Gemeinde Oberbrechen angehört.
Siehe auch Römerlager Oberbrechen.
Die erste urkundliche Erwähnung finden Nieder- und Oberbrechen unter dem Namen Brachina ("an der Berglehne") in einer Schenkungsurkunde des Klosters Lorsch vom 12. August 772. In der Folgezeit gehen die Orte in das Eigentum der Abtei St. Maximin Trier über. Über viele Jahrhunderte wechselt der Besitz zwischen den Kurfürstentum Trier und den Grafen von Molsberg hin und her.
Bedeutung haben die Orte durch die Lage an der Fernhandelsstraße Köln - Frankfurt (Via Publica) als Vorposten kurtrierischen Gebiets Richtung Frankfurt. Niederbrechen besaß im Mittelalter zeitweilig Stadtrechte und eine heute noch in Teilen erhaltene Stadtmauer.
Die auf dem Gemeindegebiet liegende Berger Kirche existiert seit karolingischer Zeit und war die Mutterkirche der Region. Sie war Ortskirche der Wüstung Bergen, die zwischen 1354 und 1490 untergegangen sein muss. Die erste urkundliche Erwähnung fand 910 statt; heutige Gebäudeteile lassen sich etwa bis zur Jahrtausendwende zurückdatieren.
Der Ortsteil Werschau wird 1235 erstmals urkundlich erwähnt.
1802 kommt das Gemeindegebiet zum Fürstentum Nassau-Weilburg, das 1866 von Preußen annektiert wird.
Seit 1886 gehören die drei Gemeinden zum Kreis Limburg, ab 1974 zum Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen.
Die Gemeinde Brechen entstand im Zuge der Gebietsreform in Hessen. Zuerst schlossen sich Niederbrechen und Werschau am 31. Dezember 1971 zusammen. Oberbrechen kam am 1. Juli 1974 hinzu.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
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| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 41,1 | 13 | 40,7 | 13 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 15,4 | 5 | 20,6 | 6 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft Brechen | 23,3 | 7 | 23,0 | 7 |
| BWG | Bürgerliche Wählergemeinschaft Brechen | 20,2 | 6 | 15,7 | 5 |
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 46,9 | 54,4 | |||
Die früher dominierende Landwirtschaft ist auch heute noch bedeutend, fast 70 % der Gemeindefläche wird von weniger als zehn Vollerwerbsbetrieben landwirtschaftlich genutzt. Brechen hat sich jedoch zur Wohngemeinde gewandelt, 90 % der Erwerbstätigen verdienen ihren Lebensunterhalt in den umliegenden Städten, hauptsächlich aber im Rhein-Main-Gebiet.
Brechen ist durch die 6 km entfernte Anschlussstelle Limburg-Süd der A 3 sehr gut an das Fernstraßennetz angebunden. Durch die Gemeinde verläuft die B 8.
An der Anschlussstelle Limburg-Süd liegt auch der ICE-Bahnhof Limburg-Süd, der im Stundentakt eine sehr schnelle Verbindung zum Flughafen Frankfurt am Main (17 min.), zum Flughafen Köln/Bonn und an das ICE-Netz sicherstellt.
Die Bahnhöfe Niederbrechen und Oberbrechen liegen an der RMV-Linie 20, Limburg an der Lahn - Frankfurt am Main.
Der Hessische Radfernweg R8 verläuft durch die Orte Niederbrechen und Oberbrechen
Die Gemeinde verfügt über eine Grund- und Hauptschule mit Realschulzweig in Niederbrechen sowie eine weitere Grundschule in Oberbrechen. Weiter führende Schulen gibt es im nahen Limburg.
Bad Camberg | Beselich | Brechen | Dornburg | Elbtal | Elz | Hadamar | Hünfelden | Limburg a.d. Lahn | Löhnberg | Mengerskirchen | Merenberg | Runkel | Selters (Taunus) | Villmar | Waldbrunn (Westerwald) | Weilburg | Weilmünster | Weinbach
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