Meinestadt.de - Braunweiler - 22.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Bad Kreuznach | |
| Verbandsgemeinde: | Rüdesheim | |
| Höhe: | 257 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,68 km² | |
| Einwohner: | 637 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 136 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 55595 | |
| Vorwahl: | 06706 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KH | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 33 015 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Nahestraße 63 55593 Rüdesheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Hans-Josef Weber | |
Braunweiler ist ein Weinort im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Braunweiler liegt im Naheland, unmittelbar nördlich schließt sich der Gauchswald und damit der Hunsrück an.
Die erste Besiedlung des Ortes geht vermutlich ins 9. Jahrhundert zurück. Damals soll das Dorf als Siedlungsinsel in den Wald gerodet worden sein. Grund dazu war weniger die Betreibung von Ackerbau und der damit einhergehenden Rodung weiterer Flächen, sondern vor allem um die Nutzung des vorhandenen Waldes und der typischen Soonwaldwiesen. Die Grafen von Sponheim besaßen spätestens seit dem Jahr 1100 die Landeshoheit und übergaben ihrem Hauskloster Sponheim mehrmals Liegenschaften und Einkünfte in Braunweiler. Seit seiner Entstehung hieß der Ort zunächst nur Wilre (Weiler). Nach der Gründung des Klosters St. Katharinen im Jahre 1217, das von Godefried, Propst von Kreuznach, Udo, Erzpriester zu Mannendal (Mandel), Friedrich, Landdechant von Hilbersheim, und deren Mitbürger (den Mitgliedern des Landkapitels) gestiftet wurde, wurde Braunweiler mit dem Zusatz by Sante Katherinen von anderen Weilerorten unterschieden.
Im Jahr 1271 wurde Braunweiler erstmals urkundlich in der Chronik des Klosters Sponheim durch Johannes Tritemus erwähnt. Damals kaufte der Abt des Klosters, Petrus von Sponheim, für 200 Mark Güter, um mit deren Hilfe einen Hof zu bauen. Dieser ging nach Aussagen von Tritemus jedoch bald ein und die Ländereien wurden an die Dorfbewohner gegen Zins abgegeben.
Während der folgenden Jahrhunderte gab es eine undurchsichtige Besitzgeschichte. So mussten die Bewohner an viele verschiedene Lehnsherren, Pächter und Besitzer unter anderem Anteile der Ernte abgeben. Noch bis ins 15. Jahrhundert gehörte das Dorf zu den Freidörfern im Landgericht Kreuznach. In Notzeiten durften die Einwohner dann in die Stadt flüchten, die durch ihre Befestigung sicherer war. Dafür mussten sie jedoch auch zur Verteidigung beitragen und beispielsweise einen Schöffen stellen. Die Gemarkung von Braunweiler stellte daher einen Teil des frühmittelalterlichen Reichsgut Kreuznach dar.
Politisch gehörte Braunweiler von 1350 bis 1798 zum Amt, und später zum Oberamt Kreuznach. Bis auf einige Zählungen der Bevölkerung gibt es keine Anhaltspunkte über die Einwohnerzahl Braunweilers. Im Jahr 1580 zählte der Ort - auf 34 Häuser verteilt - 153 Einwohner.
Traditionell ist Braunweiler katholisch geprägt. Die Kirche St. Josef war bis vor wenigen Jahren Pfarrkirche der Pfarrgemeinde Braunweiler - St.Katharinen. Nach einem Anschluss an die Pfarrgemeinde St. Laurentius - Wallhausen, ist sie heute Teil der Pfarrgemeinde Spabrücken. Braunweiler gehört zur evangelischen Gemeinde Mandel.
Das Wappen zeigt auf rotem Grund den Hl. Quirinus in weißer (silberner) Rüstung, in der Linken eine weiße (silberne) Fahne, in der Rechten einen weißen (silbernen) Schild. Der Hl. Quirinus steht auf grünem Boden. [1]
Die erste Kapelle, deren Errichtung vermutlich in die Zeit um 1475 fällt, wurde dem Hl. Quirinus geweiht.
Im Dorfleben von Braunweiler sind viele traditionsreiche Feste und Veranstaltungen fest verwurzelt: Beispielsweise das Waldfest des Musikvereins, das Feuerwehrfest, die Kirmes - veranstaltet vom Sportverein Braunweiler -, regelmäßige Essen des Bolivienkreises, Konzerte des Kirchenchors und Musikvereins. Bekannt ist Braunweiler weiterhin für seine Fronleichnamsprozession: Zu dieser kirchlichen Veranstaltung kommen viele Besucher aus der ganzen Region, um dieses Ereignis miterleben zu können. Ebenso wird regelmäßig ein Dorffest mit zahlreichen Ausstellern durchgeführt.
Ortsverbände der folgenden Parteien sind in Braunweiler vertreten:
Abtweiler | Allenfeld | Altenbamberg | Argenschwang | Auen | Bad Kreuznach | Bad Münster am Stein-Ebernburg | Bad Sobernheim | Bärenbach | Bärweiler | Becherbach | Becherbach bei Kirn | Biebelsheim | Bockenau | Boos | Braunweiler | Brauweiler | Breitenheim | Bretzenheim | Bruschied | Burgsponheim | Callbach | Dalberg | Daubach | Daxweiler | Desloch | Dörrebach | Dorsheim | Duchroth | Eckenroth | Feilbingert | Frei-Laubersheim | Fürfeld | Gebroth | Guldental | Gutenberg | Hackenheim | Hahnenbach | Hallgarten | Hargesheim | Heimweiler | Heinzenberg | Hennweiler | Hergenfeld | Hochstätten | Hochstetten-Dhaun | Horbach | Hüffelsheim | Hundsbach | Ippenschied | Jeckenbach | Kellenbach | Kirn | Kirschroth | Königsau | Langenlonsheim | Langenthal | Laubenheim | Lauschied | Lettweiler | Limbach | Löllbach | Mandel | Martinstein | Meckenbach | Meddersheim | Meisenheim | Merxheim | Monzingen | Münchwald | Neu-Bamberg | Niederhausen | Norheim | Nußbaum | Oberhausen an der Nahe | Oberhausen bei Kirn | Oberstreit | Odernheim am Glan | Otzweiler | Pfaffen-Schwabenheim | Pleitersheim | Raumbach | Rehbach | Rehborn | Reiffelbach | Roth | Roxheim | Rüdesheim | Rümmelsheim | Sankt Katharinen | Schloßböckelheim | Schmittweiler | Schneppenbach | Schöneberg | Schwarzerden | Schweinschied | Schweppenhausen | Seesbach | Seibersbach | Simmertal | Sommerloch | Spabrücken | Spall | Sponheim | Staudernheim | Stromberg | Tiefenthal | Traisen | Volxheim | Waldböckelheim | Waldlaubersheim | Wallhausen | Warmsroth | Weiler bei Monzingen | Weinsheim | Weitersborn | Windesheim | Winterbach | Winterburg
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