Dienstag, 22.05.2012



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Braunsbedra

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Braunsbedra
Braunsbedra
Deutschlandkarte, Position der Stadt Braunsbedra hervorgehoben
51.28333333333311.9104Koordinaten: 51° 17′ N, 11° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Saalekreis
Höhe: 104 m ü. NN
Fläche: 74,34 km²
Einwohner: 12.379 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 167 Einwohner je km²
Postleitzahl: 06242
Vorwahl: 034633
Kfz-Kennzeichen: SK (früher MQ, MER)
Gemeindeschlüssel: 15 0 88 065
Stadtgliederung: 13 Ortsteile
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
06242 Braunsbedra
Webpräsenz:
Bürgermeister: Steffen Schmitz (CDU)
Lage der Stadt Braunsbedra im Saalekreis
Datei:Braunsbedra in SK.png

Braunsbedra ist eine Stadt im Saalekreis in Sachsen-Anhalt, welche aus dem Zusammenschluss der Orte Bedra und Braunsdorf hervorgegangen ist.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Braunsbedra liegt ca. 25 km südlich von Halle (Saale) und ca. 35 km westlich von Leipzig. Bei Braunsbedra entsteht der größte See Sachsen-Anhalts, der auch der größte künstliche See Deutschlands sein wird. Der Geiseltalsee wird eine Wasserfläche von 1840 ha, ein Wasservolumen von 427 Millionen m³, eine Uferlänge von 40 km und eine Wassertiefe von 80 m haben. Die Flutung begann am 30. Juni 2003. Es wird mit einer Flutungsdauer von ca. 6 - 9 Jahren gerechnet.

Stadtgliederung

Als Ortsteile der Stadt sind ausgewiesen:

Geschichte

In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters Hersfeld wird der Ortsteil Bedra als zehntpflichtiger Ort Ubedere im Friesenfeld erstmals urkundlich erwähnt.

Eingemeindungen

Im Jahre 1950 wurde die Gemeinde Schortau eingemeindet.

Zum 1. Januar 2004 wurde die Gemeinde Frankleben mit Ortsteil Reipisch eingemeindet.

Zum 1. Januar 2004 wurde die Gemeinde Großkayna eingemeindet.

Zum 1. Januar 2004 wurde die Gemeinde Roßbach mit Ortsteil Leiha und Lunstädt eingemeindet.

Zum 1. Januar 2007 wurde die Gemeinde Krumpa eingemeindet.

Gedenkstätten

  • Denkmal des Bildhauers Gerhard Geyer aus dem Jahre 1950 zur Erinnerung an umgekommene KZ-Häftlinge, wegen des Braunkohleabbaus 1969 vom Ortsteil Neumark in die Park-Siedlung umgesetzt
  • Grabstätten auf dem Friedhof des Ortsteiles Neumark für 43 Opfer der Zwangsarbeit aus Polen und Italien

Politik

Stadtrat

Der Rat besteht aus 28 Ratsmitgliedern und dem Bürgermeister.

(Stand: Kommunalwahl am 13. Juni 2004)

Wappen

Das Wappen der Stadt Braunsbedra zeigt im oberen Teil einen Kippflug. Im unteren Teil des Wappens ist symbolisch das erste hölzerne Laufrad nachgebildet. Die Farbe Grün im Wappen steht für das grüne Geiseltal - in dessen Mitte die Stadt Braunsbedra liegt. Die jahrelange Förderung der Braunkohle, des “Schwarzen Goldes” im Geiseltal, führte zur goldenfarbigen Gestaltung des Wappens im unteren Teil.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Weblinks


da:Braunsbedra

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