Montag, 21.05.2012



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Bobitz

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Bobitz führt kein Wappen
Bobitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bobitz hervorgehoben
53.78333333333311.33333333333369Koordinaten: 53° 47′ N, 11° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Nordwestmecklenburg
Amt: Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen
Höhe: 69 m ü. NN
Fläche: 65,48 km²
Einwohner: 2705 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahl: 23996
Vorwahl: 038424
Kfz-Kennzeichen: NWM
Gemeindeschlüssel: 13 0 58 114
Adresse der Amtsverwaltung: Am Wehberg 17 23972 Dorf Mecklenburg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hartmut Haase
Lage der Gemeinde Bobitz im Landkreis Nordwestmecklenburg
Datei:Bobitz in NWM.PNG

Bobitz ist eine Gemeinde in der Mitte des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen mit Sitz in der Gemeinde Dorf Mecklenburg verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Gemeinde Bobitz liegt in einem Grundmoränengebiet zwischen dem Schweriner See, der Kreisstadt Grevesmühlen und der Hansestadt Wismar. Nahe dem Ortsteil Beidendorf liegt mit 95 m ü. NN der höchste Punkt in der großflächigen Gemeinde. Im Südosten der Gemeinde liegen der Große und Kleine Dambecker See.

Gemeindegliederung

Zu Bobitz gehören die ehemals selbständigen Ortschaften

  • Beidendorf (am 13. Juni 2004 eingemeindet)
  • Groß Krankow (am 13. Juni 2004 eingemeindet)

sowie die weiteren Ortsteile

  • Dalliendorf
  • Dambeck
  • Grapen Stieten
  • Käselow
  • Klein Krankow
  • Köchelsdorf
  • Lutterstorf
  • Naudin
  • Neuhof
  • Petersdorf
  • Quaal
  • Rastorf
  • Saunstorf
  • Scharfstorf
  • Tressow

Geschichte

Beidendorf
Dambeck

Beidendorf

Die Dorfkirche Beidendorf wird bereits 1230 im Ratzeburger Zehntregister erwähnt, welches die damals zum Bistum Ratzeburg gehörenden Ortschaften geordnet nach Kirchspielen auflistet. Als Pleban taucht in diesem Jahr ein „Dietrich“ in den Urkunden auf. Um 1330 wurde Beidendorf in der Taxe der Ratzeburger Kirchen auf einen Wert von 30 Mark Silber geschätzt. In dieser Zeit war ein Ritter Johannes Storm einer der Begüterten des Ortes. 1396 war der Kirchherr ein Nikolaus Dargetzow. Andere Namen in alten Urkunden wie Dünnebik deuten auf die Herkunft aus Niedersachsen (Braunschweig) hin. Im 15. Jahrhundert werden als Grundherren oft die Namen von der Lohe und Hinrik von Stralendorf genannt. 1524 übergibt Herzog Albrecht VII. seinem Rat und Ritter von Oertzen das Dorf Beidendorf und zwei Höfe in Scharstorf als Lehen. Bis 1609 verblieb Beidendorf im Besitz dieser Adelsfamilie. Die Brüder Hartwig und Joachim von Bülow traten in die Nachfolge und die Bülows hielten sich bis 1787. Später wechselten die Besitzer mehrfach.

Bobitz

Bobitz war in der Neuzeit Teil des über 20 km² großen Güterkomplexes und ehemaliger Stammsitz der Grafen von der Schulenburg-Tressow. Mitte des 19. Jahrhunderts brannte das alte Gutshaus nieder, an dieser Stelle entstand ein schlichtes Herrenhaus aus Backstein – hier wurde Friedrich Graf von der Schulenburg geboren, später preußisch-kaiserlicher General im Ersten Weltkrieg und bis 1939 NSDAP-Reichstagsabgeordneter. Auf dem in der Nähe liegenden Gut Tressow wurde ein schlossartiges Herrenhaus in klassizistischem Stil erbaut. Vom ehemaligen Gutshof sind heute nur noch Reste eines kleinen Parkes erhalten.

Verkehrsanbindung

Durch die Gemeinde führen die A 20 (Anschlussstelle Bobitz) und die B 208 (Wismar–Gadebusch). Der Bobitzer Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Lübeck–Bad Kleinen.

Persönlichkeiten

en:Bobitz

eo:Bobitz nl:Bobitz ro:Bobitz ru:Бобиц vo:Bobitz