Montag, 21.05.2012



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Bliesdorf

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Bliesdorf (Begriffsklärung) aufgeführt.


Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Bliesdorf führt kein Wappen
Bliesdorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bliesdorf hervorgehoben
52.69333333333314.1594444444447Koordinaten: 52° 42′ N, 14° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Märkisch-Oderland
Amt: Barnim-Oderbruch
Höhe: 7 m ü. NN
Fläche: 34,41 km²
Einwohner: 999 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahl: 16269
Vorwahl: 033456
Kfz-Kennzeichen: MOL
Gemeindeschlüssel: 12 0 64 114
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Freienwalder Straße 48
16269 Wriezen
Bürgermeister: René Krone (Die Linke)
Lage der Gemeinde Bliesdorf im Landkreis Märkisch-Oderland
Datei:Bliesdorf in MOL.png

Bliesdorf ist eine Gemeinde im Landkreis Märkisch-Oderland im Bundesland Brandenburg in Deutschland. Sie gehört dem Amt Barnim-Oderbruch an, das seinen Verwaltungssitz in der Stadt Wriezen hat.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt nördlich vom Naturpark Märkische Schweiz ca. 4 km südlich von Wriezen.

Gemeindegliederung

Für die Gemeinde Bliesdorf sind drei Ortsteile ausgewiesen:

  • Bliesdorf mit den bewohnten Gemeindeteilen Vevais, Sophienhof, Bochows Loos und Herrnhof
  • Kunersdorf mit dem bewohnten Gemeindeteil Katharinenhof
  • Metzdorf

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat aus Bliesdorf setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen, einschließlich des Bürgermeisters.

CDU Einzelmandatsträger UWG Gesamt
2003 3 4 3 10 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Kirche in Bliesdorf

In der Liste der Baudenkmäler in Bliesdorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.

Bauwerke

Hauptsehenswürdigkeit von Bliesdorf ist die 1881/1882 entstandene neugotische Backsteinkirche. Ihr Turm wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt.

Im Ortsteil Kunersdorf wurde der Schlosspark, der 1824 nach Plänen von Peter Joseph Lenné gestaltet wurde, nach der Totalzerstörung im Jahr 1945 als Landschaftspark rekonstruiert. Im ehemaligen Schloss, das von der berühmten Gutsherrin Helene Charlotte von Friedland bewirtschaftet wurde, schrieb der Dichter Adelbert von Chamisso sein Werk Peter Schlemihls wundersame Geschichte. Der Friedhof mit den Grabkolonnade derer von Lestwitz und Itzenplitz mit neun jeweils durch dorische Säulenpaare getrennten Nischen unter durchlaufendem Gesims ist bestückt mit Stelen, Reliefs und Marmorurnen der Bildhauer Johann Gottfried Schadow, Christian Daniel Rauch und Christian Friedrich Tieck.


Im Ort sind ein Heimatverein und der SV Bliesdorf ansässig.

Weblinks

en:Bliesdorf

eo:Bliesdorf it:Bliesdorf nl:Bliesdorf ro:Bliesdorf ru:Блисдорф vo:Bliesdorf