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Blankenhagen

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Gemeinde Blankenhagen in Mecklenburg-Vorpommern. Ein Ortsteil der Stadt Moringen und ein Stadtteil Güterslohs tragen ebenfalls den Namen Blankenhagen


Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Blankenhagen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Blankenhagen hervorgehoben
54.1712.35916666666737Koordinaten: 54° 10′ N, 12° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Bad Doberan
Amt: Rostocker Heide
Höhe: 37 m ü. NN
Fläche: 9,09 km²
Einwohner: 854 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 94 Einwohner je km²
Postleitzahl: 18182
Vorwahl: 038201
Kfz-Kennzeichen: DBR
Gemeindeschlüssel: 13 0 51 011
Adresse der Amtsverwaltung: Eichenallee 20
18182 Gelbensande
Webpräsenz:
Bürgermeister: Detlef Kröger
Lage der Gemeinde Blankenhagen im Landkreis Bad Doberan
Karte

Blankenhagen ist eine Gemeinde im Landkreis Bad Doberan in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom Amt Rostocker Heide mit Sitz in Gelbensande verwaltet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Blankenhagen liegt im Norden des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern am Rande der Rostocker Heide. Die nächste größere Stadt ist Rostock (etwa 20 km westlich).

Nachbargemeinden

Die folgenden Gemeinden grenzen an Blankenhagen (Aufzählung im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden): Rövershagen, Gelbensande, Stadt Marlow, Mandelshagen und Poppendorf.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Blankenhagens stammt aus dem Jahr 1233. Sie erfolgte durch eine bischöfliche Verfügung über den Zehnten im Kirchspiel Ribnitz. Die Kirche wurde am 23. August 1318 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte im Mittelalter zum Archidiakonat Rostock. Stifter und Erbauer der Kirche war die Adelsfamilie der Moltkes, die auch das Patronat innehatten. Die Ersterwähnung belegt, dass ein Johann Moltke für den Priester Ghodefridus eine Vikarei in der Kirche zu Blankenhagen stiftete. Die Moltkes sind im Jahr 1361 nicht mehr in Blankenhagen nachweisbar. Bereits im 14. Jahrhundert wurde vermutlich der Ort dem herzoglichen Domanium einverleibt. 1421 wurde der Ort durch Herzog Albrecht V. an den Rostocker Bürgermeister Katzow verpfändet. Unbekannt ist, wann es wieder an den Landesherrn zurückfiel. Belegt ist, dass Blankenhagen 1670 durch Herzog Gustav Adolf von Mecklenburg-Güstrow an die Witwe des Eckhard von der Lühe verpfändet wurde. Diese Familie besaß Blankenhagen bis 1704, als es durch den Herzog zurückgekauft wurde.

Politik

Flagge

Die Flagge der Gemeinde Blankenhagen ist quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Gold (Gelb), Grün und Gold (Gelb) gestreift. Die goldenen (gelben) Streifen nehmen jeweils ein Viertel, der grüne Streifen nimmt die Hälfte der Länge des Flaggentuchs ein. In der Mitte des grünen Streifens liegen die Figuren des Gemeindewappens in flaggengerechter Tingierung: zwei schräg gekreuzte goldene Rodehacken über sechs (3:2:1) goldenen Rapsblüten. Die Figuren nehmen insgesamt 13/15 der Höhe des Flaggentuchs ein. Die Höhe des Flaggentuchs verhält sich zur Länge wie 3:5.

Kommunale Einrichtungen

  • Grund- und Hauptschule
  • Kindertagesstätte
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Gemeindebüro

Kirche

Siehe Artikel: Dorfkirche Blankenhagen

Die Feldsteinkirche hat einen rechteckigen Chor mit spitzbogigen Fenstern und stammt in ihren ältesten Teilen wohl schon aus dem 13. Jahrhundert. An den Fenster- und Türöffnungen, sowie an den Giebeln wurde Backstein verwendet. Das Langhaus ist kreuzrippengewölbt und mit Triumphbogen abgesetzt. An der Westseite befindet sich ein hölzerner Turm. 1964 wurde die Kirche restauriert.

Die Dorfkirche von Blankenhagen
Das renovierte Pfarrhaus

Persönlichkeiten

  • Georg Lentz (* 21. Juni 1928 in Blankenhagen; † 18. Januar 2009 in Saint Firmin sur Loire, Frankreich), Verleger und Schriftsteller.

Weblinks

en:Blankenhagen

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