Meinestadt.de - Bissendorf - 21.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Osnabrück | |
| Höhe: | 99 m ü. NN | |
| Fläche: | 96,36 km² | |
| Einwohner: | 14.402 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 149 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49143 | |
| Vorwahl: | 05402 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OS | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 59 012 | |
| Gemeindegliederung: | 13 Gemeindeteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Im Freeden 7 49143 Bissendorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Guido Halfter (parteilos) | |
Bissendorf ist eine Gemeinde im Zentrum des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen mit den größeren Ortsteilen Schledehausen und Wissingen.
Inhaltsverzeichnis |
Bissendorf liegt im Osnabrücker Land zwischen Wiehengebirge und Teutoburger Wald. Die Hase durchfließt das Gemeindegebiet von Osten nach Westen.
Die Gemeinde grenzt im Norden an Belm und Ostercappeln, im Osten an Bad Essen und Melle, im Süden an Hilter am Teutoburger Wald und Georgsmarienhütte sowie im Westen an die kreisfreie Stadt Osnabrück.
Die Gemeinde Bissendorf besteht hauptsächlich aus den drei größeren Ortsteilen: Bissendorf, Schledehausen und Wissingen und die anderen Gemeindeteile sind so genannte kleinere Bauernschaften.
| Gemeindeteile | |||||||||||||||
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| Astrup | Bissendorf | Eistrup | Ellerbeck | Grambergen | Holte-Himbergen | Jeggen | Linne | ||||||||
| Natbergen | Nemden | Schledehausen-
Schelenburg |
Uphausen-Eistrup | Waldmark | Wersche | Wissingen | Wulften | ||||||||
Die heutige Gemeinde Bissendorf entstand durch den Zusammenschluss der Samtgemeinden Bissendorf-Holte und Schledehausen bei der Gebietsreform 1972. Dabei ist die Geschichte von Bissendorf geprägt von den unterschiedlichen Ortsteilen, die im Laufe der Zeit der Gemeinde angeschlossen wurden. 1160 ist das Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortsteiles Bissendorf. Es entwickelte sich zunächst im Gebiet um die heutige katholische St.-Dionysius-Kirche eine Siedlung, die derzeit 2500 Einwohner hat. Die Kirche beherbergt zahlreiche Kunstschätze (frühromanischer Taufstein, Triumphkreuz aus dem 13. Jahrhundert, spätgotischer Schnitzaltar um 1500).
Das Adelsgeschlecht von Holte prägte die Entwicklung des gleichnamigen Ortsteiles. Die von den Adelsherren gebaute Burg wurde 1147 zerstört und nicht wieder aufgebaut. Reste der Burgruine sind freigelegt und können besichtigt werden. Die im Jahre 1153 erwähnte Kirche zu Holte ist eine Gründung des Holter Adels, war also eine Patronatskirche. Das Patronat hatte später die Familie von Leden inne, die auch der Ledenburg ihren Namen gab. Die Familie hatte den Besitz der Herren von Holte samt 34 Erbhöfen übernommen. Die Siedlung um die Kirche ist erhalten geblieben und gilt heute als eines der schönsten Beispiele einer Kirchensiedlung. Um die Kirche gruppieren sich Meierhof, Pastorat, altes Schulhaus und Gastwirtschaft. Die Kirchensiedlung steht unter Denkmalschutz.
Hier die Holter Kirche aus dem Franz-Hecker-Blick |
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Der Innenhof der Schelenburg |
| Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006 | |||||||
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| SPD 11 Sitze | CDU 9 Sitze | WfB 4 Sitze | FDP 3 Sitze | Grüne 2 Sitze | UWG 1 Sitz | ||
Guido Halfter (* 21. Juli 1964 in Osnabrück) ist seit 2001 Bürgermeister der Gemeinde Bissendorf und trat nach der Kommunalwahl 2006 seine zweite Amtszeit an. Halfter wuchs in einer Schledehausener Kaufmannsfamilie auf, ist verheiratet und hat zwei Kinder. 1981 bis 1984 machte er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und 1989 bis 1996 die Ausbildung zum allgemeinen gehobenen Verwaltungsdienst, beides in der Gemeinde Bissendorf. Nachdem er 1995 sein Abitur nachgeholt hatte, studierte er seit 1996 Wirtschaftswissenschaften und war von 1996 bis 2001 Leiter des Ordnungs- und Sozialamtes der Gemeinde Bissendorf. Von 2001 bis heute ist er parteiloser und hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Bissendorf.
Bissendorf ist über die A 30, die das Gemeindegebiet in West-Ost-Richtung durchquert, angebunden. Anschlussstellen befinden sich im Gemeindeteil Bissendorf sowie an der westlichen Gemeindegrenze bei Natbergen.
Der Bahnhof Wissingen im gleichnamigen Bissendorfer Gemeindeteil liegt an der Bahnstrecke Löhne–Rheine. Im Personennahverkehr verkehrt hier im Stundentakt die RB 61 Wiehengebirgsbahn Bad Bentheim–Rheine–Osnabrück–Herford–Bielefeld. Im Bahnverkehr können die Pauschalangebote des NRW-Tarifs genutzt werden.
Regionalbusse verbinden Bissendorf mit Osnabrück und Melle. Im Busverkehr des Landkreises Osnabrück gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS).
Alfhausen | Ankum | Bad Essen | Bad Iburg | Bad Laer | Bad Rothenfelde | Badbergen | Belm | Berge | Bersenbrück | Bippen | Bissendorf | Bohmte | Bramsche | Dissen am Teutoburger Wald | Eggermühlen | Fürstenau | Gehrde | Georgsmarienhütte | Glandorf | Hagen am Teutoburger Wald | Hasbergen | Hilter am Teutoburger Wald | Kettenkamp | Melle | Menslage | Merzen | Neuenkirchen | Nortrup | Ostercappeln | Quakenbrück | Rieste | Voltlage | Wallenhorst
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