Meinestadt.de - Bischberg - 21.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Höhe: | 236 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,54 km² | |
| Einwohner: | 6037 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 344 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96120 | |
| Vorwahl: | 0951 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 117 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schulstraße 16 96120 Bischberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Johann Pfister (BI) | |
| Lage der Gemeinde Bischberg im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Bischberg im Landkreis Bamberg.png | ||
Bischberg ist eine Gemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg, die am Zusammenfluss von Regnitz und Main etwa fünf Kilometer westlich von Bamberg liegt.
Der Name des Ortes leitet sich von Bischofsberg ab. Der Bischof von Würzburg soll dem Ortsgründer aufgetragen haben, am wichtigen Zusammenfluss von Main und Regnitz einen Stützpunkt anzulegen.
Inhaltsverzeichnis |
Bischberg liegt in der Planungsregion Oberfranken-West. Nächstgelegene Bahnstationen sind die Bahnhöfe in Bamberg und Hallstadt. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Oberhaid, Bamberg, Stegaurach, Walsdorf, Lisberg, Viereth-Trunstadt
Die Einwohnerzahlen vom 1. Januar 2008 sind:[1]
| Gemeindeteil | Hauptwohnsitz | Nebenwohnsitz |
|---|---|---|
| Bischberg | 4336 | 226 |
| Trosdorf | 779 | 35 |
| Tütschengereuth | 718 | 18 |
| Weipelsdorf | 239 | 11 |
| Gemeinde gesamt | 6072 | 290 |
Bischberg wird 1013 erstmals urkundlich als Biscoffesberge erwähnt[2].
Bischberg gehörte vor der Säkularisation zum Hochstift Bamberg. Bedeutendster Grundherr war das Kloster Michelsberg, das im 18. Jahrhundert auch die Ortsherrschaft innehatte. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Die Lage Bischbergs am Zusammenfluss von Main und Regnitz führte dazu, dass der Ort für die Flößer aus dem Frankenwald zu einer wichtigen Station wurde. In der Geschichte der Flößerei wird Bischberg als der zweite Haltepunkt bezeichnet.
Der erste Halteplatz für die aus der Kronacher Gegend kommenden Flöße war Schwürbitz. Die nächste Station der Floßfahrt war dann Bischberg. Weil hier die Regnitz den Main wesentlich verstärkte, konnte man aus siebenundzwanzig Böden ein Stück herstellen und mainabwärts und weiter über den Rhein bis nach Holland flößen. Die Entwicklung auf Straße und Schiene ließ die Flößerei aussterben.
Hauptamtlicher Bürgermeister ist seit 1996 Johann Pfister von der Bürger-Initiative (BI). Er setzte sich bei der Wahl 2008 mit 66,21 % der Stimmen gegen Peter Götz (CSU) durch.
Der Gemeinderat besteht aus folgenden Parteien und Wählergemeinschaften:
Der Gemeinderat besteht aus folgenden Parteien und Wählergemeinschaften:
Besonderheit: Im Juni 2007 trat der damalige zweite Bürgermeister Michael Betz aus der SPD aus und wechselte zu Die Linke.
Die Gemeinde Bischberg verfügt über folgende Bildungseinrichtungen:
Neben zahlreichen Fußballplätzen existiert in der Bischberger Hauptschule ein gemeindliches Hallenbad mit 25 Meter-Becken.
Seit August 1987 besteht eine Partnerschaft mit Montauban-de-Bretagne, Frankreich[3].
Dachverband der Bischberger Vereine ist der Ortskulturring Bischberg.
Die RKB Solidarität Bischberg 1925 e. V. ist mehrfacher Deutscher Meister im Rasenradball. Des Weiteren gibt es den Fußballclub 1.FC Bischberg 1926 e. V., der eine der bestbesetzten Jugendabteilungen von der G-Jugend bis zur A-Jugend besitzt. Die erste Mannschaft spielt in der Kreisklasse Bamberg 1.
Auffälligstes Bauwerk neben der Kirche ist das Untere Schloss, 1743 von Carl Maximilian Zollner von Brand anlässlich seiner Vermählung errichtet. Heute beherbergt das Gebäude unter anderem ein griechisches Speiselokal und wird als Standesamt genutzt.
Die Bischberger Kirchweih findet jährlich von Donnerstag bis Montag über den ersten Sonntag im September statt.
Durch die örtliche Fischerzunft gefangene und vermarktete Main- und Regnitzfische.
Auf dem Gemeindegebiet besteht heute noch die Brauerei zur Sonne in Bischberg. Bis 1995 existierte noch die Brauerei Zellmann im Gemeindeteil Tütschengereuth. Heute lässt sie ihr Bier bei der Schlossbrauerei Reckendorf brauen. Des Weiteren war in Trosdorf die Brauerei Steuer bis 1968 und die Brauerei Wachter bis 1975 ansässig.
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