Meinestadt.de - Birkenfeld/Württemberg - 21.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Enzkreis | |
| Höhe: | 352 m ü. NN | |
| Fläche: | 19,04 km² | |
| Einwohner: | 10.570 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 555 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 75217 | |
| Vorwahl: | 07231 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PF | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 36 004 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktplatz 6 75217 Birkenfeld |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Reiner Herrmann | |
| Lage der Gemeinde Birkenfeld im Enzkreis | ||
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Birkenfeld ist eine Gemeinde im Enzkreis in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Birkenfeld liegt im Enztal in 260 bis 352 Meter Höhe, etwa 7 km von Pforzheim entfernt.
Zur Gemeinde Birkenfeld gehört die ehemalige Gemeinde Gräfenhausen. Zur Gemeinde Birkenfeld in den Grenzen von vor der Gemeindereform in den 1970er Jahren gehören das Dorf Birkenfeld und die Häuser Haltepunkt Engelsbrand. Zur ehemaligen Gemeinde Gräfenhausen gehören die Dörfer Gräfenhausen und Obernhausen, die beide zusammengewachsen sind.[1]
Birkenfeld wird erstmals 1302 urkundlich erwähnt, die Gemarkung der Gemeinde ist - darauf deuten Funde hin - aber wohl seit dem 5. Jahrhundert durchgängig besiedelt. Seit 1322 gehört Birkenfeld zu Württemberg. Im selben Jahr wird erstmals das Vorhandensein einer Mühle dokumentiert. 1566 wurde die erste Schule im Ort errichtet. Im Dreißigjährigen Krieg wird Birkenfeld zwar nicht zerstört, aber doch mehrfach geplündert. 1856 eröffnete der erste Industriebetrieb, eine Sensenfabrik.
Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Gräfenhausen nach Birkenfeld eingemeindet.
Bis 1490 gehörte Birkenfeld zur Pfarrei Brötzingen und erhielt später eine eigene Kirche. 1828 wurde eine neue Kirche erbaut.
Gräfenhausen ist älter als Birkenfeld. Schon um 1100 hatte es eine eigene Kirche. Ursprünglich straubenhardtisch, kam der Ort 1422 unter württembergische Herrschaft. Anfang der 1970er Jahre wurde Gräfenhausen mit Obernhausen nach Birkenfeld eingemeindet.
Obernhausen ist der kleinste Ortsteil der Gemeinde Birkenfeld. In Obernhausen gibt es einen Faustballplatz und eine historische, gut erhaltene Kelter.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 36,9 % | +5,6 | 8 Sitze | +1 |
| SPD | 25,7 % | -0,6 | 6 Sitze | +1 |
| UWB | 25,5 % | -7,3 | 6 Sitze | -1 |
| UGLB | 11,9 % | +2,3 | 2 Sitze | ±0 |
Hauptwirtschaftszweig ist die Schmuck- und Uhrenindustrie.
Seit 1868 ist Birkenfeld an die Enztalbahn (Pforzheim - Bad Wildbad) und damit an das Schienennetz angeschlossen. Der ÖPNV auf dieser Strecke wird vom Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis organisiert.
Seit 1981 finden bei der Veranstaltungsreihe Musik aus Dresden Begegnungen mit Künstlern aus dem sächsischen Raum statt. Jährlich fünf Veranstaltungen verschiedenster Ausrichtung wie Jazz, Kabarett, Liederabende, Kammermusik oder Kirchenkonzerte, an so unterschiedlichen Orten wie z. B. in der Kirche oder im Autohaus, locken Konzertbesucher weit über den Enzkreis hinaus nach Birkenfeld.
Das historische Rathaus stammt von 1584.
Durch die Lage am nördlichen Schwarzwaldrand ist Birkenfeld Ausgangspunkt für Wanderungen und Mountainbike-Touren. Birkenfeld liegt am Beginn des Westwegs von Pforzheim nach Basel und damit auch am Europäischen Fernwanderweg E1.
Birkenfeld | Eisingen | Engelsbrand | Friolzheim | Heimsheim | Illingen | Ispringen | Kämpfelbach | Keltern | Kieselbronn | Knittlingen | Königsbach-Stein | Maulbronn | Mönsheim | Mühlacker | Neuenbürg | Neuhausen | Neulingen | Niefern-Öschelbronn | Ölbronn-Dürrn | Ötisheim | Remchingen | Sternenfels | Straubenhardt | Tiefenbronn | Wiernsheim | Wimsheim | Wurmberg
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