Meinestadt.de - Biberbach - 21.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Augsburg | |
| Höhe: | 464 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,9 km² | |
| Einwohner: | 3469 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 94 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86485 | |
| Vorwahl: | 08271 | |
| Kfz-Kennzeichen: | A | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 72 121 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Rathausplatz 1 86485 Biberbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Wolfgang Jarasch (FWV/Bürgerblock) | |
Biberbach ist ein Markt im Landkreis Augsburg, der zum bayerischen Regierungsbezirk Schwaben gehört.
Inhaltsverzeichnis |
Biberbach liegt etwa 20 km nördlich von Augsburg am westlichen Rand des Lech-Schmuttertales. Die Ortsteile Feigenhofen und Affaltern, einige Kilometer vom Hauptort entfernt, liegen im „Naturpark Augsburg-Westliche Wälder“.
Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird der Ort im Jahre 1070. Im Jahre 1514 wurde die Ortschaft zum Besitz von Jakob Fugger. Die ehemalige Herrschaft Biberbach bildete nun ein Fuggersches Oberamt mit Sitz im Markt und gehörte den späteren Fürsten Fugger-Babenhausen. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2499, 1987 dann 2758, im Jahr 2000 3424 und schließlich zum 31. Dezember 2006 3488 Einwohner gezählt.
Sitzverteilung im 16-köpfigen Marktgemeinderat (Stand Kommunalwahl 2008):
Bürgermeister ist Wolfgang Jarasch [Freie Wähler]. Er wurde im Jahr 2008 Nachfolger von Alois Pfaffenzeller (FWV-BB/FFL/JL). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Anton Fischer (CSU).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.396.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 180.000 €.
Blasonierung: Geteilt, oben in Rot eine blau bedachte silberne Kirche mit integriertem Glockenturm in perspektivischer Darstellung von Nordosten auf der Teilung, unten gespalten von Silber und Blau, vorne ein nach links aufgerichteter schwarzer Biber, hinten ein silberner schräg nach rechts verlaufender Fluss.
Die abgebildete Kirche ist die Wallfahrtskirche "Zum Heiligen Kreuz" und weist auf die Wallfahrtstradition des Ortes hin, der aufgerichtete schwarze Biber und der schräg verlaufenden Bach sprechen als Wappenteile für sich und stellen bildlich den Ortsnamen dar (sog. „Redendes Wappen“).
Am 18. Juni 1994 wurde ein Partnerschaftsvertrag mit der deutschen Gemeinde Straußfurt in Thüringen abgeschlossen.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 79 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 66 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.108. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zehn Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 55 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.319 ha, davon waren 994 ha Ackerfläche und 325 ha Dauergrünfläche.
Besondere Wallfahrtstage sind die Dekanatswallfahrt des Dekanates Meitingen am 3. Sonntag der Fastenzeit (Laetare), die Sternwallfahrt der Ortsteile Biberbachs am Sonntag um den 14. September (Fest der Kreuzerhöhung und Gedächtnis der Kirchweihe[3]) und die Jugendwallfahrt des Dekanates Meitingen am 03. Oktober. Kleinere und auch größere Pilgergruppen kommen das ganze Jahr über zu Fuß oder mit dem Bus. An der Wallfahrtskirche Biberbach wirkt seit 1. September 2008 H. H. Dr. theol. Joseph Moosariet aus Indien als Pfarradministrator.
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