Meinestadt.de - Bestwig - 21.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Arnsberg | ||||
| Kreis: | Hochsauerlandkreis | ||||
| Höhe: | 319 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 69,36 km² | ||||
| Einwohner: | 11.596 (30. Dez. 2007)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 167 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 59909 | ||||
| Vorwahlen: | 02904/ 02905 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | HSK | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 9 58 008
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| Gemeindegliederung: | 8 Ortsteile bzw. Stadtbezirke | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausplatz 1 59909 Bestwig |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Ralf Péus (CDU) | ||||
| Lage der Gemeinde Bestwig im Hochsauerlandkreis | |||||
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Bestwig ist eine Gemeinde in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, und gehört zum Hochsauerlandkreis.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Bestwig liegt im Norden des Hochsauerlandkreises und ist etwa 70 km² groß. Etwa 67% davon sind von Wald bedeckt. Der höchste Punkt ist der Bastenberg (744,8 m über NN), die tiefste Stelle liegt im Ruhrtal mit 280 m über NN.
Bestwig grenzt, im Uhrzeigersinn von Norden, an Rüthen, Olsberg, Winterberg, Schmallenberg, Meschede und Warstein.
Die Gemeinde Bestwig besteht aus folgenden Ortsteilen:
Archäologische Funde aus der Bronzezeit bei Heringhausen sowie der Eisenzeit aus der Veledahöhle bei Velmede belegen die Anfänge der Besiedlung.
Die frühmittelalterliche Besiedlung bestand aus Weilern und Einzelhöfen. Aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage wurde Velmede von den Kölner Erzbischöfen zum Zentralort des Kirchspiels erhoben. Es ist anzunehmen, dass die Ortschaft im 10. Jahrhundert aus etwa sechs Höfen bestand. In einer Stiftungsurkunde der Benediktinerabtei Grafschaft wurden die Orte Nuttlar und Velmede 1072 erstmals erwähnt. Das an der Einmündung der Valme in die Ruhr gelegene Bestwig bestand im 14. Jahrhundert aus einem Doppelhof des Stifts Meschede und einem Hof des Klosters Grafschaft.
Das Gebiet bildete die sogenannte „Freigrafschaft“ Velmede und gehörte den Edelherrn vom Rüdenberg mit Sitz in der Nähe von Arnsberg. Im Jahre 1296 erwarb Graf Ludwig von Arnsberg die Hälfte der Freigrafschaft; die andere Hälfte ging an den Grafen von Waldeck. Seit 1368 gehörte das Gebiet zum kurkölnischen Herzogtum Westfalen.
Das Gebiet der heutigen Gemeinde Bestwig wurde im 19. Jahrhundert von zwei Entwicklungen entscheidend geprägt. Die eine war der Anschluss an die Eisenbahn. Dies führte ab 1870 zur Entwicklung des für das Sauerland bedeutenden Bahnhofs mit zahlreichen damit zusammenhängenden Arbeitsplätzen, vor allem auch im örtlichen Bahnbetriebswerk. Durch die Bahn nahm die Einwohnerzahl, insbesondere in Bestwig selbst, deutlich zu. Lebten 1864 nur 44 Einwohner in diesem Gebiet, nahm die Einwohnerzahl in der „Eisenbahngemeinde“ bis 1905 auf 625 zu. Die zweite war die Expansion des Ramsbecker Bergbaus in den 1850er Jahren. Über Jahrzehnte war dieser Betrieb das mit Abstand größte Unternehmen im gesamten Gebiet des heutigen Hochsauerlandkreises. Beide Entwicklungen unterschieden das Gebiet der heutigen Gemeinde Bestwig von anderen Teilen des oberen Sauerlandes. In weiten Teilen der heutigen Gemeinde Bestwig dominierte nicht die bäuerliche, sondern die Arbeiterbevölkerung.
Aus der Geschichte Bestwigs ergibt sich die Bedeutung des Bahnhofs als Knotenpunkt zwischen 2 Strecken:
RE 17 Sauerland-Express Hagen Hbf - Schwerte - Fröndenberg - Neheim-Hüsten - Arnsberg - Meschede - Bestwig - Brilon Wald (- Willingen) - Marsberg - Warburg (- Hofgeismar - Grebenstein - Kassel Hbf - Kassel-Wilhelmshöhe)
RE 57 Dortmund-Sauerland-Express Dortmund Hbf - Fröndenberg - Neheim-Hüsten - Arnsberg - Meschede - Bestwig (- Brilon Wald - Willingen) - Siedlinghausen - Winterberg
Die heutige Großgemeinde Bestwig entstand im Zuge der kommunalen Neugliederung 1975 aus einer Reihe früher selbstständiger Orte (s.Stadtgliederung).
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¹ Volkszählungsergebnis
(Quelle 1990-2006: Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW)
Der Rat der Gemeinde Bestwig hat 26 Mitglieder und setzt sich seit dem Zweiten Weltkrieg aus den Fraktionen von CDU und SPD zusammen. Einzige Ausnahme ist die Junge Liste Bestwig (JLB); eine Abspaltung junger Mitglieder der CDU Bestwig. Die JLB erzielte bei den Kommunalwahlen 1989 mit 21,5 % der Stimmen und zog mit 7 Mandaten in den Gemeinderat ein. Als Konsequenz aus dem Streit im konservativen Lager wurde schließlich Hans-Georg Meyer der erste sozialdemokratische Bürgermeister der Gemeinde Bestwig.
Sitzverteilung nach der Kommunalwahl am 26. September 2004
| Partei / Gruppierung | Sitze |
|---|---|
| CDU Bestwig | 16 Sitze |
| SPD Bestwig | 10 Sitze |
Nachdem der ab 1999 als Bürgermeister von Bestwig amtierende Christof Sommer (* 1965, CDU) in Lippstadt zum Bürgermeister gewählt worden war, wurde am 4. Dezember 2005 eine Neuwahl erforderlich. Dabei wurde Ralf Péus (* 1961, CDU) mit 52,3 % zum neuen Bürgermeister von Bestwig gewählt.
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In Silber ein blaues Andreaskreuz.
Das Andreaskreuz im Wappen deutet auf den Patron der Velmeder Pfarrkirche, den Apostel Andreas, hin. Die Farben Silber und Blau repräsentieren die Zugehörigkeit zur ehemaligen Grafschaft Arnsberg. Die amtliche Genehmigung erfolgte am 25. Februar 1977.[1] |
Die Gemeinde hat keine offizielle Partnerschaft, pflegt aber enge Kontakte zu den Gemeinden Niederorschel in Thüringen und Niederwiesa in Sachsen.
Touristische Zentren der Gemeinde sind:
Bestwig liegt an der B 7 und an der L 776. Das Teilstück Arnsberg-Bestwig der Bundesautobahn 46 endet zur Zeit im Ortsteil Velmede.
Bestwig liegt an der Oberen Ruhrtalbahn.
Hier zweigt außerdem die Ruhr-Eder-Bahn nach Winterberg ab.
Regionalbusse fahren regelmäßig in die umliegenden Städte.
Die nächsten Verkehrsflughäfen sind der Flughafen Dortmund und der Flughafen Paderborn-Lippstadt.
Arnsberg | Bestwig | Brilon | Eslohe (Sauerland) | Hallenberg | Marsberg | Medebach | Meschede | Olsberg | Schmallenberg | Sundern (Sauerland) | Winterberg
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