Meinestadt.de - Bergheim/Donau - 21.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
|
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Neuburg-Schrobenhausen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Neuburg an der Donau | |
| Höhe: | 389 m ü. NN | |
| Fläche: | 28,95 km² | |
| Einwohner: | 1814 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86673 | |
| Vorwahl: | 08431 | |
| Kfz-Kennzeichen: | ND | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 85 118 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schulstraße 9 86673 Bergheim |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Hartmann (CSU) | |
| Lage der Gemeinde Bergheim im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen | ||
| Datei:Bergheim - Lage im Landkreis.png | ||
Bergheim ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neuburg an der Donau.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde wurde am 1. Mai 1978 aus den ehemals selbständigen Gemeinden Bergheim, Unterstall und Attenfeld gebildet. Hennenweidach ist eine Einöde der Gemeinde bei Bergheim.
Die ersten Ansiedlungen stammen aus der Mittel- und Jungsteinzeit (8000 bis 1800 v. Chr.). Dies belegen Funde bei Attenfeld wo Siedlungsgruben, Keramik, ein Steinbeil und Scherben freigelegt wurden. Ausgrabungen von 1949 zeigen, dass auch in Bergheim zur Jungsteinzeit (4000 bis 2000 v. Chr.) eine Siedlung vorhanden war. Ein Hockergrab und Siedlungsgruben aus der Frühbronzezeit (1800 bis 1600 v. Chr.) wurde am „Geißbuck“ (Steinbruch) freigelegt.
Die Gemeinde Bergheim liegt sieben Kilometer nordöstlich von der Kreisstadt Neuburg an der Donau, an der Straße die von Neuburg nach Ingolstadt führt. Sie besteht aus den drei ehemals selbstständigen Gemeinden Attenfeld (mit Igstetter Hof), Bergheim (mit Hennenweidach) und Unterstall (mit Straßwirt).
Die Verwaltungsgemeinschaft Neuburg mit Sitz in Neuburg besteht aus den Gemeinden Bergheim und Rohrenfels. Mit Einrichtung dieser Verwaltungsgemeinschaft konnte die politische Selbstständigkeit beider Gemeinden beibehalten werden, da beide Gemeinden die geforderte Mindestgröße von 1.800 Einwohnern pro Gemeinde nicht erreichten. Die Gemeinde Bergheim besteht seit dem 1. Mai 1978 aus den drei ehemals selbstständigen Gemeinden Attenfeld 8 (mit Igstetter Hof), Bergheim (mit dem Weiler Hennenweidach) und Unterstall.
Der Ortsteil Bergheim, als größter der Gemeinde, wurde bereits um 1182/1195 erstmals urkundlich erwähnt, aufgrund der Einweihung der Kirche durch den Bischof Otto von Eichstätt.
Der Ortsname kommt von der Bezeichnung „Perkhaimb“, was in etwas „Heim am Berge“ bedeuten sollte. Allerdings liegt die Ortschaft zum einem wirklich auf einigen kleinen Hügeln - die damit schon den leichten Anstieg des Juragebietes in den Norden hinauf andeuten, zum anderen liegt sie direkt an der Donau, und grenzt damit direkt an große Ebene des Donaumooses.
Seit jeher gehörte Bergheim zur nahe liegenden Stadt Neuburg an der Donau und teilte damit über Jahrhunderte hinweg das Schicksal des pfalz-neuburgischen Landvogtamtes.
Aus der neuzeitlichen Geschichte des Ortes ist zu bemerken, dass bereits im Jahre 1899 eine ständige Postomnibusverbindung der Ortschaften Ingolstadt-Gerolfing-Dünzlau-Irgertsheim-Bergheim eingerichtet wurde, die ihre Zulaufstelle in der Postagentur der Brauerei Speth hatte.
Im Jahre 1922 und über die folgenden Jahre hinweg erfolgte in Bergheim die Erschließung der Bauernhöfe an die Elektrizität. Der Anschluss an die Kanalisation wurde in den Jahren 1971 bis 1974 durchgeführt, wobei in diesem Zuge auch der vollständige Ausbau der Straßen erfolgte.
Der Ort liegt in einer Senke, ist an drei Seiten von den Juraausläufern umgeben und ist im Südosten von der Donau begrenzt. Zur Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Versionen, die eine leitet Unterstall von „Unterer Burgstall“ ab, die andere Version besagt, dass der Name von dem germanischen Wort „stal“ abgeleitet wird, was soviel wie „untere Wohnstätte“ bedeutet und als Erklärung auch wahrscheinlicher ist. Urkundlich ist Unterstall erstmals 1179 als Besitz des Eichstätter Domkapitels erwähnt.
Attenfeld ist der kleinste Ortsteil Bergheims, auf drei Seiten von Wäldern umgeben, idyllisch in den sanften Hügeln und Ausläufern des Fränkischen Jura gelegen. Zur Entstehung des Namens Attenfeld gibt es zwei Versionen, die eine leitet den Namen von „Odinsfeld“, also das Feld des Odin, die andere Version von „Attafeld“, der Väter Feld ab. Welche letztendlich richtig ist, dürfte kaum noch zu beweisen sein. Urkundlich wurde Attenfeld erstmals im Urbar des Marschalls von Pappenheim 1214 unter dem Namen Attenvelt genannt.
Bürgermeister ist seit der Kommunalwahl 2008 Michael Hartmann (CSU). Er setzte sich in der Stichwahl gegen die damalige Amtsinhaberin Anna Maria Stadlmeier mit 56,6% der Stimmen durch.
Der Gemeinderat hat 12 Mitglieder.
Seit 1982 wurde der Gemeinde Bergheim ein Wappen genehmigt. Über einen mit einem blauen Wellenbalken belegten silbernen Dreiberg, durch eine silberne Lanze gespalten von Rot und Schwarz, vorne ein goldener Bischofsstab, der unten von zwei abgewandten goldenen Pflugscharen beseitet ist, hinten ein rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe.
Aresing | Berg im Gau | Bergheim | Brunnen | Burgheim | Ehekirchen | Gachenbach | Karlshuld | Karlskron | Königsmoos | Langenmosen | Neuburg a.d.Donau | Oberhausen | Rennertshofen | Rohrenfels | Schrobenhausen | Waidhofen | Weichering
en:Bergheim, Bavaria eo:Bergheim (Supra Bavario) id:Bergheim, Bavaria it:Bergheim (Baviera) nl:Bergheim (Opper-Beieren) pl:Bergheim (gmina) pt:Bergheim (Baviera) ro:Bergheim (Oberbayern) ru:Бергхайм (Верхняя Бавария) vo:Bergheim (Bayern)