Meinestadt.de - Baunach - 21.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Baunach | |
| Höhe: | 238 m ü. NN | |
| Fläche: | 30,91 km² | |
| Einwohner: | 3909 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 126 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96148 | |
| Vorwahl: | 09544 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA (bis 1972 EBN) | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 115 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Postfach 44 96148 Baunach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ekkehard Hojer (CBB) | |
| Lage der Stadt Baunach im Landkreis Bamberg | ||
| Datei:Baunach im Landkreis Bamberg.png | ||
Baunach ist eine Stadt im oberfränkischen Landkreis Bamberg und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Baunach. Baunach hat etwa 3900 Einwohner. Bis zur Gebietsreform 1972 gehörte Baunach zum unterfränkischen Landkreis Ebern.
Baunach nennt sich selbst die Fränkische Drei-Flüsse-Stadt, weil es an Baunach, Lauter und Main liegt. Diese drei Flüsse liegen auch dem Wappen zugrunde, in dem ein goldener Hecht über drei Flüssen liegt. Die Stadt feierte 2002 ihr 1200-jähriges Jubiläum.
Der Name Baunach stammt von dem indogermanischen Wort für Fluss: bunahu (deutsch:schwellen) und kann übersetzt werden mit schwellendes Wasser.
Inhaltsverzeichnis |
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Reckendorf, Rattelsdorf, Breitengüßbach, Kemmern, Oberhaid, Lauter und Ebelsbach (Landkreis Haßberge, Unterfranken)
Es existieren folgende Gemarkungen: Appendorf, Baunach, Daschendorf, Dorgendorf, Priegendorf, Reckenneusig, Stiefenberg, Daschendorfer Forst, Lußberger Forst. Der Fluss Baunach durchfließt den Ort.
Kaiser Ludwig der Bayer verlieh Baunach 1328 das Stadtrecht. Die Stadt war vor der Säkularisation Obervogtamt und gehörte zum Hochstift Bamberg Im Jahr 1727 wurde die letzte Hinrichtung in Baunach vollzogen. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2914, 1987 3174 und im Jahr 2000 3807 Einwohner gezählt. Am 30. Juni 2007 waren es 3933.
Bürgermeister ist Ekkehard Hojer (CBB), der 2002 mit 59 % der Stimmen gegen Reinhold Schweda (CSU) und 2008 mit 85,31 % gegen Jürgen Gleußner (CSU) gewann. Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Georg Wild (CSU).
| 2008 | CSU | SPD | Christliche Bürgerschaft | Christliche Wählerunion | Gesamt |
| Sitze | 5 | 4 | 6 | 1 | 16 |
| 2002 | CSU | SPD | Christliche Bürgerschaft | Christliche Wählerunion | Gesamt |
| Sitze | 6 | 4 | 5 | 1 | 16 |
| 1996 | CSU | SPD | Christliche Bürgerschaft | Christliche Wählerunion | Gesamt |
| Sitze | 7 | 5 | 3 | 1 | 16 |
| 1990 | CSU | SPD | Christliche Bürgerschaft | Christliche Wählerunion | Gesamt |
| Sitze | 7 | 6 | 2 | 1 | 16 |
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.791.000 Euro, davon waren umgerechnet 414.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).
Am 15. Juli 1447 verlieh der Bamberger Bischof Anton von Rotenhan dem Markt Baunach „ein sigill und panir“. Er legt die Inhalte (nicht die Farben, die kamen erst später dazu) des Stadt-Wappens fest: „sullen steen drey wasserfluss. Und durch dieselben drey wasserfluss soll ein gantzer hecht mit dem haupt von der einen obern ecke des schilts.... geen.“
Die drei Flüsse sind Baunach, Lauter und Main. Der Hecht symbolisiert den Fischreichtum der Stadt. Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel (1599–1609) fertigte ein farbiges Wappen, mit den folgenden Farben: Rot als Hintergrund, silber für die Flüsse und gold für den Hecht.
Heimatmuseum Baunach im Alten Rathaus "Schloss Schadeck" mit Zeugnissen aus der Vor- und Frühgeschichte, der Stadt- und Kirchengeschichte und dem Baunacher Vereinsleben, sowie Geräten aus der Landwirtschaft, den historischen Handwerksberufen und aus dem bürgerlichen und bäuerlichen Haushalt. Im ehemaligen Sitzungssaal des Rathauses befindet sich eine umfangreiche Sammlung des Malers und Grafikers Max Schnös.
In Baunach besteht noch die Brauerei Sippel mit einem Ausstoß von etwa 350 Hektolitern pro Jahr, eine der kleinsten Brauereien der Welt. Bis 1987 gab es noch die Brauerei zum Löwen, bis 1989] das Baunacher Brauhaus.
In Baunach, Daschendorf, Dorgendorf, Priegendorf und Reckenneusig gibt es Freiwillige Feuerwehren.
Kirchweih, Altstadtfest, Magdalenenmarkt und Weihnachtsmarkt,
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