Meinestadt.de - Barnstorf - 21.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Diepholz | |
| Samtgemeinde: | Barnstorf | |
| Höhe: | 29 m ü. NN | |
| Fläche: | 52,36 km² | |
| Einwohner: | 5920 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 113 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49406 | |
| Vorwahl: | 05442 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DH | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 51 005 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Am Markt 4 49406 Barnstorf |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Peter Luther (CDU) | |
Barnstorf (Plattdeutsch: Baarnstrup) ist ein Marktflecken und der Verwaltungssitz in der gleichnamigen Samtgemeinde im Landkreis Diepholz in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Barnstorf liegt zwischen dem Naturpark Dümmer und dem Naturpark Wildeshauser Geest ungefähr in der Mitte zwischen Bremen und Osnabrück. Westlich der Ortschaft befindet sich das Große Moor.
Aldorf, Dreeke/Mäkel und Rechtern. Barnstorf gilt als Flecken. Zur politischen Samtgemeinde Barnstorf gehören die Ortschaften Drebber, Eydelstedt und Drentwede mit insgesamt 14.074 Einwohnern (Stand: 30. Juni 2007).
Gemäßigtes Seeklima beeinflusst durch feuchte Nordwestwinde von der Nordsee. Im langjährigen Mittel erreicht die Lufttemperatur in Barnstorf 8,5° - 9,0 °C und es fallen ca. 700 mm Niederschlag. Zwischen Mai und August kann mit durchschnittlich 20-25 Sommertagen (klimatologische Bezeichnung für Tage, an denen die Maximaltemperatur 25° C übersteigt) gerechnet werden.
Urkundlich erwähnt wird Barnstorf erstmals 890. Wegen der Grenznachbarschaft der Bistümer Osnabrück und Münster wurde der Ort mehrfach Schauplatz der Befehdungen. Zwischenzeitlich war Barnstorf Teil der Grafschaft Diepholz, kam aber später an die Herzöge von Braunschweig. Nach der französischen Besetzung kam die Ortschaft und die umliegenden Weiler an das Königreich Hannover. Die Ortschaft wurde im ausgehenden 19. Jahrhundert an die Bahnlinie Bremen-Osnabrück angeschlossen. 1952 fanden erste Erdöl- und Erdgasbohrungen durch die Wintershall AG statt. 1964 stationierte die Bundeswehr hier das Flugabwehrraketenbataillon 25, das 2005 wieder abgezogen wurde. Seit 1974 ist Barnstorf der Sitz der Samtgemeinde Barnstorf.
Der Samtgemeinderat Barnstorf besteht aus 31, der Fleckensrat Barnstorf aus 19 Mitgliedern. Hiervon entfallen auf:
(Stand: November 2006)
Zum ehrenamtlichen Bürgermeister des Fleckens Barnstorf wurde Peter Luther am 9. September 2001 gewählt. Bürgermeister der Samtgemeinde Barnstorf ist Jürgen Lübbers.
Die evangelische St. Veit-Kirche wurde über Jahrhunderte auch Kirche zum Heiligen Kreuz genannt. Sie ist eine stattliche spätromanische Saalkirche aus Backstein mit halbrunder Apsis und vorgestelltem Westturm mit Pyramidenhelm. Sie stammt aus dem 1. Viertel des 13. Jahrhunderts. Die Sockelzone des im Untergeschoss quadratischen, oben achteckigen Turmes besteht aus Granitfindlingen. Die ursprünglichen Rundbogenfenster wurden im Barock erweitert und 1963 auf das ursprüngliche Maß reduziert.
Einige Maße: Der Turm hat eine Seitenlänge von ca. 9 Metern; er ist 39 m hoch. Das Kirchenschiff ist 26 m lang und hat 7 m hohe Mauern.
Die Grabsteine auf dem alten Friedhof stammen noch aus dem 18./19. Jahrhundert.
Der Jüdische Friedhof in Barnstorf ist ein Kulturdenkmal. Er ist einer von acht gut erhaltenen jüdischen Friedhöfen im Landkreis Diepholz. Auf dem Friedhof an der Straße „Am Rosengarten“ befinden sich 12 Grabsteine aus den Jahren 1876 bis 1936 für jüdische Verstorbene.
Chöre, Vereine
Alle zwei Jahre findet im Herbst das Barnstorfer Ballonfahrer Festival (BBFF) als Fahrt um den Niedersachsen Cup statt.
Die Gemeinde besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Bremen−Osnabrück.
Im Jahr 2007 wurde ein von der Stadt Barnstorf in Auftrag gegebenes Gutachten veröffentlicht, das sich mit dem Wassertourismus auf der Hunte zwischen dem Dümmer und der Stadt Wildeshausen befasst.[1]
Zwischen dem Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrum (BUEZ) und dem Naturschutz- und Informationszentrum (NIZ) in Goldenstedt verkehrt in der warmen Jahreszeit regelmäßig die Bimmelbahn Jan Spieker.[2]
Schulen, Kindergärten etc.:
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