Meinestadt.de - Bannewitz - 21.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Sächsische Schweiz-Osterzgebirge | |
| Höhe: | 221 m ü. NN | |
| Fläche: | 25,82 km² | |
| Einwohner: | 10.703 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 415 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01728 | |
| Vorwahlen: | 0351, 035206 | |
| Kfz-Kennzeichen: | PIR (alt: DW) | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 28 050 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortschaften / 11 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schulstraße 6 OT Possendorf 01728 Bannewitz |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Christoph Fröse (parteilos) | |
Bannewitz ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde südlich von Dresden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Inhaltsverzeichnis |
Bannewitz grenzt im Süden und Südosten an Ortsteile von Kreischa (Kleba, Brösgen, Theisewitz, Kleinkarsdorf, Quohren), im Südwesten an Teile der Stadt Rabenau (Karsdorf, Oelsa, Obernaundorf), im Westen an Freital und im Norden und Nordosten an die sächsische Landeshauptstadt Dresden.
Die Gemeinde Bannewitz besteht aus den vier Ortschaften Bannewitz, Possendorf, Goppeln und Rippien. Die Ortschaften ihrerseits bestehen aus den folgenden Ortsteilen:
Im Jahr 1311 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als „Panewycz". Bannewitz gehört Anfang des 20. Jahrhunderts zur Amtshauptmannschaft Dresden, Possendorf hingegen zur Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde. 1952 werden die damals noch selbständigen Gemeindeteile dem neuen Kreis Freital zugeschlagen. Nach der Fusion des Landkreises Freital mit dem Landkreis Dippoldiswalde wird Bannewitz 1994 Teil des neuen Weißeritzkreises. 1999 fusionieren die Gemeinden Possendorf und Bannewitz; wobei der Bannewitzer Ortsteil Kauscha nach Dresden eingemeindet wird. Im August 2008 geht Bannewitz mit dem Weißeritzkreis in den neugebildeten Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge über.
Christoph Fröse (parteilos) seit 1. April 2008
Bannewitz unterhält mit der Stadt Bräunlingen in Baden-Württemberg eine Partnerschaft.
Bannewitz wird durch ein reges kulturelles Vereinsleben geprägt. Der Musikverein Bannewitz e.V. (gegründet 1990) zählt zu den größten kulturellen Vereinen der Gemeinde. Neben 13 Ensembles unterhält er auch eine Musikschule.
Hauptartikel: Schloss Nöthnitz
Die Museumsräume zeigen den Wandel des Geschmacks vom Rokoko zum Klassizismus und das Nachleben der Antike. Sie sind dem Leben und der Tätigkeit des Reichsgrafen Heinrich von Bünau (1697–1762) und Johann Joachim Winckelmanns (1717–1769) gewidmet.
Am nordöstlichen Rand von Bannewitz befindet sich der Schlosspark Nöthnitz, an welchen das Schloss Nöthnitz grenzt. Im Ortsteil Possendorf, in der Nähe der Schulstraße, befindet sich zudem ein Schulpark.
Durch die Gemeinde Bannewitz führte seit 1856 die Windbergbahn von Potschappel, welche ursprünglich als Industriebahn zur Abfuhr der bei Hänichen und am Windberg geförderten Steinkohlen gebaut wurde. Nach der Aufnahme des Personenverkehrs und der Verlängerung bis Possendorf 1909 entwickelte sich die Verbindung zu einer bedeutenden Ausflugsbahn. 1951 wurde die Strecke stillgelegt und abgebaut.
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