Meinestadt.de - Bad Krozingen - 16.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Höhe: | 230 m ü. NN | |
| Fläche: | 35,66 km² | |
| Einwohner: | 16.317 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 458 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79189 | |
| Vorwahl: | 07633 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 006 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Basler Straße 30 79189 Bad Krozingen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ekkehart Meroth | |
| Lage der Stadt Bad Krozingen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
| Datei:Bad-krozingen-frla.png | ||
Bad Krozingen ist eine Stadt (seit 1. September 2005) und ein Kurort im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
Bad Krozingen liegt im Breisgau, etwa 15 km von Freiburg im Breisgau und 45 km von Basel entfernt. Die Stadt bildet gemeinsam mit Staufen im Breisgau ein Mittelzentrum. Im Markgräflerland gelegen, ist Bad Krozingen von Maisfeldern umgeben. Durch die Stadt fließt der kleine Fluss Neumagen, der auf dem Stadtgebiet in die Möhlin mündet, die bei Breisach den Rhein erreicht.
Nachbargemeinden Bad Krozingens sind, von Norden aus im Uhrzeigersinn: Breisach am Rhein, der Freiburger Stadtteil Munzingen, Schallstadt, Ehrenkirchen, Staufen, Heitersheim, Eschbach und Hartheim.
Zu Bad Krozingen gehören die vor der baden-württembergischen Gemeindereform der 1970er Jahre selbstständigen Gemeinden Biengen, Hausen an der Möhlin, Schlatt und Tunsel. Die ehemaligen Gemeinden sind identisch mit den Ortsteilen der Stadt. Die offizielle Benennung der Ortsteile erfolgt durch vorangestellten Namen der Gemeinde und durch Bindestrich verbunden nachgestellt der Name der Ortsteile. Die vier Ortsteilen Biengen, Hausen an der Möhlin, Schlatt und Tunsel sind Ortschaften mit Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und einem Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender. [2]
Zu den Ortsteilen:[3]
Wappen der Ortsteile
Es gibt einige Funde, die darauf hinweisen, dass die Region schon in der Jungsteinzeit besiedelt war. Auch Kelten, Merowinger, seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. die Römer und ab dem 4. Jahrhundert die Alemannen waren hier sesshaft.
Erstmals wurde Krozingen als „Scrozzinca“ im Jahr 808 n. Chr. in den Urkundenbüchern des Klosters St. Gallen erwähnt, vermutlich nach dem Geschlecht des alemannischen Adligen Crozzo genannt.
Bis 1805 gehörte Krozingen zum vorderösterreichischen Breisgau und hatte wechselnde Ortsherren. Dann kam der Ort zu Baden.
Bei der Suche nach Erdöl, das im Oberrheingraben vermutet wurde, stieß man 1911 statt auf das erwartete Öl auf Thermalwasser, das für die Zukunft Krozingens als Kurort entscheidend sein sollte. Nach weiteren Bohrungen und dem Beginn eines Kurbetriebs wurde Krozingen im Jahre 1933 das Prädikat „Bad" verliehen. Ein modernes Kurhaus wurde 1959 fertig gestellt.
Im Zuge einer Verwaltungsreform in den 1970er Jahren wurden die damals selbständigen Gemeinden Biengen (am 1. Dezember 1972), Hausen an der Möhlin (am 1. September 1973), Schlatt (am 1. Januar 1973) und Tunsel (am 1. Januar 1974) nach Bad Krozingen eingemeindet. Vom aufgelösten Landkreis Müllheim kam die Gemeinde zum neu geschaffenen Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. 2005 wurde Bad Krozingen zur Stadt ernannt – die Gemeinde war mit etwa 16.000 Einwohnern zur zweitgrößten Gemeinde des Landkreises geworden.
Siehe auch: Burg Dottighofen, Burg Tunsel
Nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:
| CDU | 49,0 % | -4,9 | 14 Sitze | -1 |
| SPD | 20,3 % | +2,9 | 5 Sitze | +1 |
| FDP/DVP | 15,8 % | +0,1 | 4 Sitze | ±0 |
| Bad Krozinger Bürgerforum (KBF) | 14,9 % | +1,9 | 4 Sitze | +1 |
Mit der Gemeinde Hartheim besteht eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft.
In Blau über einer goldenen Weltkugel ein von Strahlen umgebenes goldenes Gottesauge.
Seit 1985 besteht mit den südfranzösischen Kommunen Gréoux-les-Bains und Esparron-de-Verdon eine Städtepartnerschaft.
Seit 2004 ist die Gemeinde auch mit Naoiri in Japan in einer Städtepartnerschaft verbunden, die 1989 mit einer Städtefreundschaft begann. Seit 2005 ist Naoiri eine Teilgemeinde der Stadt Taketa.
Eine Städtefreundschaft besteht seit 1993 mit Bojnice in der Slowakei.
Das Museum hat zwei Säle: im einen ist ein geschichtliches Museum eingerichtet. Neben der Darstellung der Geschichte ab der Altsteinzeit ist ein Schwerpunkt der historische Hausbau, der anhand von Modellen dargestellt ist. Im zweiten Saal werden wechselnde Ausstellungen gezeigt. Das an der Bundesstraße 3 gelegene Museum ist sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.
Im Schloss befindet sich seit 1974 eine Sammlung von rund 50 historischen Tasteninstrumente, die der Cembalist Professor Fritz Neumeyer (1900 bis 1983) zusammengetragen hatte. Einige dieser Instrumente sind regelmäßig bei den Bad Krozinger Schlosskonzerten zu hören. Die Sammlung kann im Rahmen der Konzerte besichtigt werden.
Bad Krozingen liegt an der Rheintalbahn und hat einen Bahnhof, der im Taktverkehr von den Regionalzügen der Strecke Offenburg–Basel Badischer Bahnhof bedient wird. Außerdem zweigt hier die Münstertalbahn der SWEG nach Staufen und Münstertal von der Hauptstrecke der Deutschen Bahn ab.
Durch die Kernstadt führt die Bundesstraße 3, die den Kurort sehr belastet; eine Umgehungsstraße ist in Planung, aber immer noch nicht verwirklicht. Beim Ortsteil Hausen befindet sich ein Anschluss an die Bundesautobahn 5, über den die benachbarten Großstädte Basel, Mülhausen und Freiburg sowie der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg gut erreicht werden können.
Mit der Erbohrung der ersten Thermalquelle 1911 begann die Entwicklung zum Kur- und Badeort. 1933 erhielt der Ort das Kurortprädikat „Bad“, und weitere Bohrungen folgten. Im Laufe der Jahre entstand ein Gesundheitszentrum mit vielfältigen Angeboten und guter Infrastruktur (Vita Classica-Therme, Kur-Park, Reha-Kliniken, Herzzentrum usw.). Das Mineral-Thermalwasser hat eine der höchsten Kohlensäure-Konzentrationen in ganz Europa.
Bad Krozingen ist Sitz des Dekanats Neuenburg des Erzbistums Freiburg.
Über das Lokalgeschehen in Bad Krozingen berichtet die Wochenzeitung ReblandKurier. Außerdem gibt es noch eine Reihe weiterer Zeitungen, die in Bad Krozingen gelesen werden, etwa die in Freiburg im Breisgau täglich erscheinende „Badische Zeitung”. Das kostenlose Amtsblatt der Gemeinde, der Stadtanzeiger, wird wöchentlich an alle Haushalte verteilt.
Gegenüber dem Rathaus befindet sich eine öffentliche Bibliothek.
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