Meinestadt.de - Auma-Weidatal - 16.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Greiz | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Auma-Weidatal | |
| Höhe: | 394 m ü. NN | |
| Fläche: | 30,98 km² | |
| Einwohner: | 3107 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 100 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 07955 | |
| Vorwahl: | 036626 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GRZ (alt: ZR) | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 76 002 | |
| Stadtgliederung: | 6 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktberg 9 07955 Auma |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gernot Purkart (CDU) | |
| Lage der Stadt Auma im Landkreis Greiz | ||
| Datei:Auma in GRZ.png | ||
Auma ist eine Stadt im thüringischen Landkreis Greiz. Sie liegt etwa 20 km südwestlich von Gera und ist Sitz und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal.
Inhaltsverzeichnis |
Auma liegt im Thüringer Schiefergebirge am Fluss Auma. Die höchste Erhebung in der Nähe ist der Lerchenberg mit 447,5 m.
Angrenzende Gemeinden sind Braunsdorf, Merkendorf, Wiebelsdorf, Zadelsdorf und die Stadt Zeulenroda-Triebes im Landkreis Greiz sowie Chursdorf, Tegau, Tömmelsdorf und die Stadt Triptis im Saale-Orla-Kreis.
Die Stadt gliedert sich in die Stadtteile: Auma (Stadt), Gütterlitz, Krölpa, Muntscha, Untendorf, Wenigenauma und Zickra.
Wahrscheinlich geht Auma auf eine slawische Besiedlung des 8./9. Jahrhunderts zurück. Als Stadt wird die Gemeinde 1331 erstmals urkundlich erwähnt. 1641 wurde der Bauerngeneral Georg Kresse in Auma erschossen. 1790 vernichtete der größte bekannte Brand der Stadtgeschichte rund 200 Gebäude.
Auma gehörte zum Amt Arnshaugk, danach zum Neustädter Kreis (Kursachsen) und zwischen 1816 und 1920 zu Sachsen-Weimar-Eisenach.
Auf dem Durchzug nach Jena und Auerstedt im Jahr 1806 übernachtete Napoleon in der Stadt. 1894 wurde Auma an die Bahnstrecke Triptis - Ziegenrück angeschlossen.
Während des Zweiten Weltkrieges mussten seit 1941 70 Kriegsgefangene sowie Frauen und Männer aus der Sowjetunion, die in den Schützenhallen eine bewachte Unterkunft hatten, im Ort Zwangsarbeit leisten. Im Stadtpark wird mit einer Gedenkstätte an sie erinnert.[2]
Im Frühjahr 1945 wurde Auma zunächst durch US-Truppen besetzt, bevor die Stadt zur Sowjetischen Besatzungszone kam und 1952 dem Kreis Zeulenroda in der DDR zugeordnet wurde.
Am 25. März 1994 wurden Muntscha, Zickra, Krölpa und Wenigenauma eingemeindet.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994 31. Dezember):
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Der Aumaer Stadtrat setzt sich seit den Kommunalwahlen 2004 wie folgt zusammen.
Bürgermeister ist der CDU-Politiker Gernot Purkart.
Bemerkenswert ist vor allem der recht große Markt mit Postmeilensäule (1722), altem Rathaus (neuerbaut 1790), neuem Rathaus (1907/08), der Franz-Kolbe-Regelschule (1900) und den Bürgerhäusern. In Vorbereitung der Feiern zum 675-jährigen Bestehen Aumas im Jahr 2006 wurde der Marktplatz aufwändig umgestaltet.
Durch die verkehrsgünstige Lage an der Bundesstraße 2 und in der Nähe der Autobahnabfahrt der A 9 in Triptis ist Auma mit dem PKW sehr gut zu erreichen. Die Bahnstrecke durch Auma ist derzeit stillgelegt.
Die Wirtschaft wird durch mittelständische Industrie, Handwerk und Gewerbe geprägt.
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