Mittwoch, 16.05.2012



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Au (Breisgau)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Au
Au (Breisgau)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Au hervorgehoben
47.9569444444447.8297222222222285-643Koordinaten: 47° 57′ N, 7° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Breisgau-Hochschwarzwald
Höhe: 285-643 m ü. NN
Fläche: 3,99 km²
Einwohner: 1383 (30. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 347 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79280
Vorwahl: 0761
Kfz-Kennzeichen: FR
Gemeindeschlüssel: 08 3 15 003
Adresse der Gemeindeverwaltung: Dorfstraße 25
79280 Au
Webpräsenz:
Bürgermeister: Jörg Kindel
Lage der Gemeinde Au im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Datei:Au-frla.png

Au ist eine Gemeinde wenige Kilometer südlich von Freiburg im Breisgau in Baden-Württemberg und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Hexental.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Au liegt im nördlichen Hexental zwischen dem Schönberg im Westen und dem Schwarzwald im Osten.

Gemeindegliederung

Zur Gemeinde Au gehören das Dorf Au, die Zinken Schönberg, Hof und Häuser Hägenhof und die Höfe Burghöfe, Finsterbach, Hasgelhöfe, Heimbachhof, Kaischenhof, Kopfackerhof und Schwabenhöfe. Im Gemeindegebiet liegen die abgegangenen Ortschaften Witraha und die abgegangene Burg Obhusen. Die Nennung des Ortes Niderhusun im Jahre 861 bezieht sich wahrscheinlich auf Niederhausen in der Gemeinde Rheinhausen im Landkreis Emmendingen.[2]

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Horben im Südosten, Wittnau (Breisgau) im Südwesten, Ebringen im Westen und Merzhausen im Norden (alle Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) sowie die Stadt Freiburg im Breisgau im Osten.

Geologie

Durch Au verläuft die Hauptverwerfung des Oberrheingrabens. Die Seite zum Schönberg wird von den Überresten großer Hangrutschungen geprägt.

Geschichte

Erstmals erwähnt wird Au in Urkunden des Klosters St. Gallen im Jahr 861. Im Mittelalter gab es hier sehr wahrscheinlich eine Burg, von der aber keine Überreste mehr vorhanden sind. Die Ortsbezeichnung „Burghöfen“ macht diese Annahme aber sehr wahrscheinlich. Im Dreißigjährigen Krieg war Au am 5. August 1644 Schauplatz des zweiten Tages der Schlacht bei Freiburg.

Politik

Bürgermeister

  • 1980 bis 2003: Elmar Bitzenhofer
  • 2004 bis heute: Jörg Kindel

Gemeinderat

Nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 ergab sich folgende Sitzverteilung:

CDU 38,0 % -5,4 4 Sitze ±0
WVA 31,3 % +2,8 3 Sitze ±0
WBU 30,7 % +2,6 3 Sitze ±0

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

In Au liegt das Weingut Wissler.

In einer Urkunde vom 6. April 868 wurde Au erstmals mit Weinbau in Verbindung gebracht. Das Anwesen des Weingut Wissler wird erstmals 1789 urkundlich erwähnt. Es handelt sich allerdings um eine viel ältere Liegenschaft. Die Lage hat dem Namen Auer Altberg.

Schon immer im Familienbesitz wurde Weinbau, Land- und Forstwirtschaft und ein Gasthaus betrieben. Seit 1998 existiert das neue Betriebsgebäude mit Ferienwohnungen und Probierstuben direkt unterhalb der Rebhänge.

Verkehr

Au im Breisgau. Blick nach Freiburg

Durch Au verläuft die L 123 (Hexentalstraße) von Freiburg nach Ehrenkirchen.

Au ist außerdem durch die Buslinie 7208 Freiburg - Bad Krozingen der SüdbadenBus GmbH mit Freiburg im Breisgau verbunden. Vereinzelte Fahrten der Linie 12 der Freiburger Verkehrs AG zwischen dem Stadtteil Vauban und Merzhausen sind außerdem nach Au verlängert.


Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Wahrscheinlich hat sich Hartmann von Aue (* ca. 1160, † nach 1220) nach Au benannt. Ob er tatsächlich aus einem hier urkundenen Ministerialengeschlecht stammt, ist aber nicht zu beweisen, (mögliche Herkunftsorte sind aber auch Obernau, heute Ortsteil von Rottenburg). Hartmann war einer der großen Epiker der Stauferzeit.

Weitere Persönlichkeiten

Erholung

Überregional: historischer Bettlerpfad von Merzhausen/Freiburg nach Badenweiler

Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band IV: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2. S. 134

Weblinks

Commons Commons: Au (Breisgau) – Bilder, Videos und Audiodateien
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