Meinestadt.de - Ascheberg/Westfalen - 16.05.2012
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Wappen Ascheberg.png |
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Münster | ||||
| Kreis: | Coesfeld | ||||
| Höhe: | 60-120 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 106,28 km² | ||||
| Einwohner: | 15.053 (30. Dez. 2007)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 142 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 59387 | ||||
| Vorwahl: | 02593 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | COE | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 5 58 004
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| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile: Ascheberg, Herbern und Davensberg | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Dieningstraße 7 59387 Ascheberg |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Dieter Emthaus (parteilos) | ||||
| Lage der Gemeinde Ascheberg im Kreis Coesfeld | |||||
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Ascheberg ist eine Gemeinde im Süden des Münsterlandes in Nordrhein-Westfalen im Kreis Coesfeld.
Inhaltsverzeichnis |
Aschebergs Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn, im Südwesten beginnend) Nordkirchen und Senden (beide im Kreis Coesfeld), die kreisfreie Stadt Münster, Drensteinfurt (Kreis Warendorf), die kreisfreie Stadt Hamm und Werne (Kreis Unna).
Der Ort Ascheberg ging aus einer Bauernsiedlung sächsischen Ursprungs hervor, die Mitte des 9. Jahrhunderts im Umfeld einer ludgerianischen Kirche entstand. Der Name Ascheberg kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit von der Eschenburg, die einst in der Nähe Aschebergs gestanden haben soll. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert aus dem Jahre 890. Das Erscheinungsbild des Dorfes dominiert der 81 m hohe, neugotische Turm der St. Lambertus-Kirche. Es handelt sich hierbei um eine gotische Hallenkirche, deren Chorraum 1740 durch Johann Conrad Schlaun gestaltet wurde.
So liegen im Umkreis von 13 Kilometern insgesamt 18 Schlösser, Burgen, Gräften und Herrensitze, unter anderem das Schloss Westerwinkel in Herbern und das Schloss Nordkirchen, das „westfälische Versailles“. Außerdem gibt es rund um die Gemeinde Ascheberg ein sehr gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz.
In der Liste[1] werden nur Parteien und Wählergemeinschaften aufgeführt, die mindestens 2,95 % der Stimmen bei der jeweiligen Wahl erhalten haben:
| Jahr | CDU | SPD | FDP | UWG |
|---|---|---|---|---|
| 1975 | 73,1 | 26,9 | ||
| 1979 | 70,5 | 29,5 | ||
| 1984 | 66,9 | 29,5 | 3,6 | |
| 1989 | 55,7 | 33,5 | 10,8 | |
| 1994 | 46,2 | 25,3 | 6,2 | 22,3 |
| 1999 | 54,8 | 21,3 | 5,5 | 18,4 |
| 2004 | 56,5 | 17,2 | 7,1 | 19,2 |
Das Wappen wurde am 16. Juni 1978 durch das Regierungspräsidium Münster genehmigt.
Blasonierung: „In Gold ein aus einem gezinnten, mit drei goldenen Kugeln belegten roten Schildfuß wachsender blauer Baum.“
Der Rat beschloss einstimmig am 31. Mai 1977, das 1962 genehmigte historische Wappen von Ascheberg geändert weiterzuführen, indem die Farbe des Baumes (Esche) - heraldisch unbedenklich - von Grün in Blau umgewandelt wurde, um so die Farben der früheren Gemeinde Herbern (Blau/Gelb) zu berücksichtigen. Der Baum und die Mauer nehmen als "redendes Symbol" auf den Ortsnamen Ascheberg Bezug, der urkundlich erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt wurde ("Ascasberg") und von Sprachforschern abgeleitet wird von althochdeutsch askin = Eschen. Die drei Kugeln sind auf das Geschlecht der Herren von Davensberg zurückzuführen, da nur diese das unverwechselbare Symbol der drei Kugeln auf rotem Grund führten.
Die Flagge ist Gold (Gelb) - Rot - Gold (Gelb) im Verhältnis 1 : 3 : 1 längs gestreift in der Mitte das Wappenschild der Gemeinde.
Ascheberg unterhält eine Partnerschaft mit dem brandenburgischen Rheinsberg und mit dem italienischen Buggiano. Weiterhin besteht eine Patenschaft zur Dorfgemeinschaft Olszyna (deutsch Langenöls) in Schlesien.
Im Ortsteil Davensberg befindet sich ein Rundturm, der zur ehemaligen Ritterburg Davensberg gehört und das Museum des Heimatvereins Davensberg beherbergt.
Schloss Westerwinkel im Ortsteil Herbern wurde zwischen 1663 und 1668 an der Stelle einer früheren Wehrburg errichtet. Es ist eines der ersten Barockwasserschlösser Westfalens und verfügt über einen im englischen Stil angelegten Park. Das Haus Itlingen stammt in seinem Kern aus dem Jahre 1692. Johann Conrad Schlaun schuf 1755 daraus eine Barockanlage in Hufeisenform.
Der Sportverein im Dorf ist der TuS Ascheberg. Der Verein bietet Tischtennis, Badminton, Fußball, Volleyball sowie Turnen an. Die Fußballer stellen die größte Abteilung. Sie haben zur Saison 07/08 von den Altherren bis zu den Minikickern 18 Mannschaften gemeldet. Die Handballer sind in der HSG Ascheberg/Drensteinfurt organisiert. Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt ist der Zusammenschluss der Handballvereine DJK Drensteinfurt und TuS Ascheberg. Die erste Herrenmannschaft hat in der Saison 2005/2006 den Aufstieg in die Landesliga, und somit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte geschafft, ist aber gleich wieder abgestiegen.
Dann gibt es noch den Reit- und Fahrverein St. Hubertus Ascheberg, der über zwei Reithallen und mehrere Außenplätze verfügt. In Herbern existiert der RV von Nagel Herbern. Im Ortsteil Herbern gibt es den SV Herbern 1919. Die erste Fussballmannschaft und die A-Jugend spielen in der Bezirksliga. Die Fußballer des SV Davaria Davensberg spielen in der Verbandsliga.
Das Kartoffelfest gilt als beliebte Morgen- bzw. Mittagsgestaltung im Hinblick auf das in der Nachbarstadt Werne stattfindende Volksfest „Sim-Jü“.
Ascheberg besitzt eine Anschlussstelle an der Bundesautobahn 1 (E 37). Weiterhin ist die Gemeinde über zwei Bahnhöfe in Ascheberg und Davensberg an die Eisenbahnstrecke zwischen Münster und Dortmund angebunden. Einmal pro Stunde und Richtung hält die Regionalbahn 50, Der Lünener.
Lüdinghausen, Nordkirchen und Münster.
Die medizinische Versorgung wird durch Krankenhäuser im angrenzenden Münster, sowie durch das Krankenhaus in Lüdinghausen sichergestellt.
Ascheberg | Billerbeck | Coesfeld | Dülmen | Havixbeck | Lüdinghausen | Nordkirchen | Nottuln | Olfen | Rosendahl | Senden
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