Meinestadt.de - Ascheberg/Holstein - 16.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | ||
| Kreis: | Plön | ||
| Amt: | Großer Plöner See | ||
| Höhe: | 36 m ü. NN | ||
| Fläche: | 20,93 km² | ||
| Einwohner: | 3195 (30. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 153 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 24326 | ||
| Vorwahl: | 04526 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | PLÖ | ||
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 57 001
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| Adresse der Amtsverwaltung: | Heinrich-Rieper-Str. 8 24306 Plön |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Joachim Runge (parteilos) | ||
| Lage der Gemeinde Ascheberg (Holstein) im Kreis Plön | |||
| Datei:Ascheberg in PLOE.png | |||
Die Gemeinde Ascheberg (Holstein) liegt im Kreis Plön in Schleswig-Holstein (Deutschland) und gehört zum Amt Großer Plöner See.
Inhaltsverzeichnis |
Ascheberg liegt am nord-westlichen Ufer des Großen Plöner Sees im Naturpark Holsteinische Schweiz. Dieses Gebiet mit seinen zahlreichen Seen gehört zum Naturraum des Ostholsteinischen Hügellandes und entstand während der letzten Eiszeit.
Das Seeufer des Großen Plöner Sees wurde in der mittleren Steinzeit (ca. 10000–4300 v. Chr.) von Jägern, Sammlern und Fischern genutzt.
Seit der jüngeren Steinzeit (ca. 4300–2300 v. Chr.) lebten über die Bronzezeit (ca. 2300–550 v. Chr.) bis in die Eisenzeit (ca. 550 v. Chr.–400 n. Chr.) mehr oder weniger kontinuierlich Bauern im Gemeindegebiet.
Das Gebiet um den Plöner See war vom 8. bis ins 12. Jahrhundert n. Chr. slawischer Siedlungsraum.
Ascheberg wird 1190 als Askeberghe (Eschenberg) erstmals erwähnt. Der Name bezog sich anfangs nur auf den Gutsbezirk und wurde dann im Laufe der Zeit auf den Ort übertragen.
Seit dem 13. Jahrhundert existierte hier ein Rittersitz, der um die Mitte des 15. Jahrhunderts von der Familie Rantzau erworben wurde. 1739 begann Hans Graf zu Rantzau, der auf Schloss Ascheberg wohnte, als erster Gutsherr in Holstein die Leibeigenschaft seiner Bauern aufzuheben. Der Graf teilte die Felder des Besitzes auf, überließ den Bauern das Land und erhob dafür von ihnen einen Zins. Zu dieser Zeit war ein großer Umbau der Anlage im barocken Stil geplant, die Pläne wurden aber nicht umgesetzt. Im 19. Jahrhundert kam das Schloss an die Familie der Grafen Brockdorff-Ahlefeld. Das heutige Ascheberger Schloss, ein schlichter klassizistischer Bau aus dem 19. Jahrhundert, wird von einem christlichen Jugendhof genutzt.
Die Genehmigung zum Bau des Ascheberger Bahnhofes wurde im Jahre 1846 erteilt. Anfang 1989 wurde das Bahnhofsgebäude in Privathand verkauft.
Im Jahre 1954 wurde nach einem Entwurf des Kieler Architekten Schnittger die Michaelis-Kirche erbaut.
Nach der Kommunalwahl 2008 hatte die CDU sieben Sitze (seit 2009, nach dem Austritt eines Mitglieds, nur noch sechs), die Wählergemeinschaft AFW fünf und die SPD vier Sitze. Einen weiteren Sitz hielt ein Einzelbewerber.
Im Mai 2009 ist der Einzelbewerber der AFW beigetreten, so dass sich die folgende Sitzverteilung ergibt: CDU : 6 Sitze, die Wählergemeinschaft AFW 6 Sitze, SPD 4 Sitze und ein parteiloses Mitglied.
Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein blauer Wechselzinnenbalken, in Rot drei spatelförmige, im Dreipass von einer silbernen Blüte ausgehende silberne Blätter.“[1]
Mit der Bahn ist Ascheberg über die Strecke Lübeck–Kiel erreichbar. Die Strecke nach Neumünster ist seit 1985 stillgelegt.
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