Meinestadt.de - Angermünde - 16.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Brandenburg | ||
| Landkreis: | Uckermark | ||
| Höhe: | 50 m ü. NN | ||
| Fläche: | 326,44 km² | ||
| Einwohner: | 14.801 (30. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 45 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 16278 | ||
| Vorwahl: | 03331 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | UM | ||
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 73 008
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| Stadtgliederung: | 23 Ortsteile | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 24 16278 Angermünde |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Wolfgang Krakow (SPD) | ||
| Lage der Stadt Angermünde im Landkreis Uckermark | |||
| Datei:Angermünde in UM.png | |||
Angermünde ist eine Stadt im Landkreis Uckermark im Bundesland Brandenburg (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Die uckermärkische Stadt liegt etwa 80 km nordöstlich von Berlin in einer seenreichen Endmoränenlandschaft zwischen Schorfheide und Oder. Mit 326 km² ist Angermünde eine der flächengrößten Städte Deutschlands (die Fläche entspricht etwa der Größe Bremens oder Dresdens). Als Verwaltungssitz des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin liegen Teile dessen im Süden und Westen des Stadtgebietes. Im Süden grenzt Angermünde an den Landkreis Barnim, im Osten an die Republik Polen (Gemarkung Stolpe/Oder).
Angermünde grenzt an folgende Gemeinden (im Uhrzeigersinn, von Norden beginnend): Gramzow, Zichow, Mark Landin, Pinnow, Schöneberg, Lunow-Stolzenhagen, Parsteinsee, Chorin, Ziethen, Althüttendorf, Joachimsthal, Friedrichswalde, Temmen-Ringenwalde, Flieth-Stegelitz, und Oberuckersee.
Die Gemeinde Angermünde gliedert sich heute in die am 26. Oktober 2003 eingemeindeten Dörfer des ehemaligen Amtes Angermünde-Land (ohne Polßen) und die alte Kernstadt.[1] Als Besonderheit ist die eingemeindete Stadt Greiffenberg zu nennen – sie war eine der kleinsten Städte in Deutschland und ist heute eine Stadt in der Stadt. Die 23 Ortsteile Angermündes sind:
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Stüler-Kirche in Altkünkendorf |
Ruine der Greiffenburg in Greiffenberg |
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Im August beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge 55 mm[1].
Die Stadtverordnetenversammlung von Angermünde besteht aus 22 Mitgliedern. Bei der Kommunalwahl am 28. September 2008 ergab sich folgende Sitzverteilung:
Blasonierung: „In Silber über vier blauen Wellen eine rote Burg mit drei bezinnten Türmen; aus dem größeren Mittelturm wächst ein ein goldenes Hifthorn blasender grün gekleideter Jäger, das offene Tor ist mit einem goldenen Hirschkopf belegt; auf dem rechten Seitenturm ein blauer Spangenhelm mit drei grünen Pfauenfedern, auf dem linken Seitenturm ein roter Adler.“
Das historisch Erscheinungsbild der Altstadt ist weitgehend erhalten geblieben. Die Stadt Angermünde ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ im Land Brandenburg. Das 1990 ins Leben gerufene Sanierungsprogramm ist 2007 ausgelaufen. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Gebäude in der Innenstadt saniert. Dominante Bauwerke der Stadt sind vor allem das Franziskanerkloster und die Marienkirche. Im sanierten Franziskanerkloster finden regelmäßig Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Es beherbergt auch eine Dauerausstellung des Heimatvereins. Auf Initiative des Altkünkendorfer Künstlers Joachim Karbe treffen sich seit 1991 alle zwei Jahre Bildhauer aus ganz Europa zum Angermünder Hartgesteinsymposium.
Als Material für ihre Arbeiten verwenden die Künstler die uckermärkischen „Findlinge“ große Granitsteine, die die letzte Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren hier zurückließ. Die Kunstwerke werden jeweils für zwei Jahre am Mündesee und inzwischen auch an verschiedenen Plätzen in der Altstadt und an der Mündeseepromenade ausgestellt.
Ehm Welk- und Heimatmuseum Angermünde
In der Liste der Baudenkmäler in Angermünde stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmäler.
Der Tierpark Angermünde wurde 2005 von 60.000 Menschen besucht. Die Stadt unterstützt den Park mit 177.700 Euro jährlich (2006).[3] Der 1963 gegründete Tierpark Angermünde ist der einzige Tierpark in der Uckermark. Er beherbergt auf einer Fläche von 7 ha ca. 250 Tiere in 45 Tierarten aus allen Kontinenten der Welt. Als Besonderheit gibt es hier alle 6 Kamelarten der Welt, Dromedar, Trampeltier, Guanako, Lama, Alpaka und Vikunja.
Obwohl Angermünde immer noch einige Betriebe der traditionellen Industrie beherbergt, versucht man verstärkt, den Tourismus in der Region zu stärken. Die hohe Arbeitslosigkeit zwang viele Angermünder zur Abwanderung in wirtschaftsstärkere Gebiete Deutschlands.
Der Bahnhof Angermünde stellt einen der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im Nordosten Brandenburgs dar. Bahnstrecken gehen von Berlin aus über die Angermünde-Stralsunder Eisenbahn nach Stralsund, über die Berlin-Stettiner Eisenbahn nach Szczecin sowie über die Angermünde-Schwedter Eisenbahn nach Schwedt. Da die Strecke nach Szczecin nicht elektrifiziert ist, müssen Reisende hier auf Dieselzüge umsteigen. Eine weitere 30 Kilometer lange Bahnlinie nach Bad Freienwalde (Oder) wurde am 30. November 1997 stillgelegt. Es gab Überlegungen die Strecke touristisch, mit Draisinen wie die Strecke Fürstenberg–Templin, zu nutzen, wurden dann aber wieder verworfen.
Durch Angermünde führen die Bundesstraßen B 2 und B 198. Die Anschlussstellen Joachimsthal und Pfingstberg der A 11 zwischen Berlin und Szczecin sind rund 16 beziehungsweise 19 Kilometer von der Kernstadt Angermünde entfernt.
Mit dem Uckermärkischen Radrundweg, dem Radfernweg Berlin–Usedom und dem Oder-Neiße-Radweg ist die Stadt Angermünde an drei wichtige Radfernwege angebunden. Zuletzt wurde die Lücke im Radweg Berlin–Usedom zwischen den Blumberger Teichen sowie den Ortsteilen Görlsdorf und Peetzig Ende 2007 ausgebaut.
Ehm Welk, Schriftsteller
Wolfgang Blaschke / Ingo Nagel: Angermünde und Umgebung. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 978-3-86680-021-2
Angermünde | Berkholz-Meyenburg | Boitzenburger Land | Brüssow | Carmzow-Wallmow | Casekow | Flieth-Stegelitz | Gartz (Oder) | Gerswalde | Göritz | Gramzow | Grünow | Hohenselchow-Groß Pinnow | Lychen | Mark Landin | Mescherin | Milmersdorf | Mittenwalde | Nordwestuckermark | Oberuckersee | Passow | Pinnow | Prenzlau | Randowtal | Schenkenberg | Schöneberg | Schönfeld | Schwedt/Oder | Tantow | Temmen-Ringenwalde | Templin | Uckerfelde | Uckerland | Zichow
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