Meinestadt.de - Altötting - 16.05.2012
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44.22597777777812.67965Koordinaten: 44° 13′ 34″ N, 12° 40′ 47″ O
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | Altötting | |
| Höhe: | 403 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,38 km² | |
| Einwohner: | 12.681 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 542 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 84503 | |
| Vorwahl: | 08671 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AÖ | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 71 111 | |
| Stadtgliederung: | 40 amtlich benannte Gemeindeteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Kapellplatz 2a 84503 Altötting |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Herbert Hofauer (FW) | |
| Lage der Stadt Altötting im Landkreis Altötting | ||
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Altötting ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Oberbayern und liegt etwa 90 Kilometer östlich von München. Überregionale Bedeutung erfährt die Stadt als Wallfahrtsort.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt hat sich am Mörnbach auf einer ausgedehnten Hochschotterterrasse gebildet. Diese wurde durch die Abflüsse des Inngletschers in über Jahrtausende hinweg aufgeschichtet. Drei Kilometer gegen Norden entfernt ist der Fluss Inn und zwei Kilometer südlich zieht in gleicher Richtung mit dem Strom ein gewaltiger Moränenschuttwall, die Kastler Höhen. Seit der Eingemeindung der Gemeinde Raitenhart am 1. Januar 1972 in die Stadt Altötting liegt ein Stück des Inn mit ca. drei Kilometern Länge im Bereich der Stadt Altötting.
Eisenbahn:
Altötting liegt an der Bahnstrecke der SüdostBayernBahn München–Mühldorf–Burghausen mit Anschluss nach Rosenheim, Traunstein, Freilassing, Passau, Landshut.
Straßenverbindungen:
Altötting ist in folgendes Straßennetz eingebunden:
Bundesautobahn A 94: München–Passau, Anschlussstelle Nr. 22 (Altötting) oder A 8 München-Salzburg, Anschlussstelle Nr. 109 (Grabenstätt, via B 304 und B 299)
Staatsstraße 2550 (ehem. B 12) : München-Passau
Bundesstraße 299: Altenmarkt–Landshut
Staatsstraße 2107: Altötting–Burgkirchen
Staatsstraße 2607: Altötting–Wegscheid (Einmündung in St 2108)
Staatsstraße 2108: Neuötting–Emmerting–Burghausen
Kreisstraße 10: Altötting–Hirten–Halsbach
Kreisstraße 12: Altötting–Tüßling–Polling-Mühldorf.
Zudem hat Altötting einen kleinen Sportflughafen im Ortsteil Osterwies.
Für die Stadt Altötting sind 40 amtlich benannte Gemeindeteile ausgewiesen.
Anfänge einer Siedlung lassen sich durch Funde in die Zeit der Urnenfelderkultur (ca. 1250 bis 750 v. Chr.) einordnen, wobei für die Anlage der Siedlung das umliegende Weidegebiet, die fischreichen Gewässer und der angrenzende Wald mit seinen Jagdmöglichkeiten die wichtigsten Voraussetzungen bildeten. Die Grabfunde der Urnenfelderzeit im Norden der Stadt und die bajuwarischen Reihengräber im Süden begrenzen einen Platz, der sich im Laufe eines Jahrtausends weniger durch seine Siedlungskontinuität als vielmehr durch seine Bedeutung als möglicher Kultort auszeichnet. Die fast quadratische Form des alten Kapellplatzes mit seiner hölzernen Umfriedung und die in der Mitte stehende Linde verweisen entweder auf eine Keltenschanze mit Kultbedeutung oder auf einen altgermanischen Dingplatz als Versammlungsort und Gerichtsstätte.
Neben dieser Kultgewichtigkeit wuchs aber auch die wirtschaftliche Bedeutung mit dem Ausbau der Salzausfuhr aus Hallein und Reichenhall in der Keltenzeit und der Anlage eines Kunststraßennetzes durch die Römer. Die Nähe zum alten Innübergang bei Ehring-Töging und zum dortigen Kreuzungspunkt der Verbindungsstraßen Juvavum (Salzburg) - Castra Regina (Regensburg) und Augusta Vindelicum (Augsburg) Ovilava (Wels) bzw. Batavis (Passau) rückte den alten Kultort mit seiner bescheidenen Siedlung auch mehr und mehr in das Blickfeld strategisch-militärischer Überlegungen. Diese Entwicklung, verbunden mit der geographischen Lage genau in der Mitte des sich ausbildenden agilolfingischen Herzogtums in Altbayern, führte zur ersten urkundlichen Erwähnung von Ötting als »villa publica« im Jahre 748 mit der Bezeichnung »Autingas«.
Im frühen Mittelalter erscheint Autingas als Bezeichnung für die heutige Stadt. Erst seit der Gründung Neuöttings (wohl im Jahr 1224), verwendet man die Bezeichnung Altötting. Bereits 748 war der Ort eine Pfalz der Agilolfinger Herzöge von Bayern.
Vierzig Jahre später wurde Altötting karolingische Königspfalz. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch der älteste Bau der heutigen Wallfahrtskirche.
In den Jahren 876/877 stiftete König Karlmann ein Kloster in Altötting, in dem er auch begraben wurde.
Unter den Wittelsbachern wurde ein Chorherrenstift in Altötting gegründet. Als Anfang des 13. Jahrhunderts die Salzstraße von Venedig nach Nürnberg und stetig immer mehr an den Inn verlegt wurde, verliehen die Wittelsbacher Neuötting Stadt- und Münzrecht.
Die Altöttinger Gnadenkapelle mit dem altverehrten Gnadenbild der Schwarzen Muttergottes gehört zu den meistbesuchten Wallfahrtsstätten Deutschlands und Europas. Im Innern der Gnadenkapelle werden die Herzen bayerischer Herrscher verwahrt.
Als bedeutender Wallfahrtsort wurde Altötting von den Päpsten Pius VI. 1782 und Johannes Paul II. 1980 besucht. Der im 11 km entfernten Marktl geborene Papst Benedikt XVI. stattete Altötting am 11. September 2006 einen Pastoralbesuch ab.
Der Stadtrat setzt sich aus dem Ersten Bürgermeister und 24 Stadträten zusammen.
| Parteien | 2008 | |
| Anteil | Sitze | |
| CSU | % | 12 |
| Freie Wähler | % | 9 |
| SPD | % | 2 |
| Republikaner | % | 1 |
In der Zusammenarbeit „Shrines of Europe“ ist Altötting seit 1996 mit fünf anderen Marienwallfahrtsorten verbunden. Diese sind:
Von 1906 bis 1930 war die Gemeinde durch die Dampfstraßenbahn Neuötting–Altötting mit der Nachbarstadt und mit der Bahnstrecke Mühldorf–Simbach am Inn verbunden.
Altötting | Burghausen | Burgkirchen a.d.Alz | Emmerting | Erlbach | Feichten a.d.Alz | Garching a.d.Alz | Haiming | Halsbach | Kastl | Kirchweidach | Marktl | Mehring | Neuötting | Perach | Pleiskirchen | Reischach | Stammham | Teising | Töging a.Inn | Tüßling | Tyrlaching | Unterneukirchen | Winhöring
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