Mittwoch, 16.05.2012



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Alsdorf (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Alsdorf
Alsdorf (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Alsdorf hervorgehoben
49.8711111111116.4675252Koordinaten: 49° 52′ N, 6° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Irrel
Höhe: 252 m ü. NN
Fläche: 6,37 km²
Einwohner: 378 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54668
Vorwahl: 06568
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 002
Adresse der Verbandsverwaltung: Auf Omesen 2 </br> 54666 Irrel
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Manfred Rodens

Alsdorf ist ein Ort in der Verbandsgemeinde Irrel im Eifelkreis Bitburg-Prüm, dem westlichsten Landkreis in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Verstreute Funde aus der Jungsteinzeit lassen auf eine frühe, ungerichtete Besiedlung der Gemarkung schließen. Artefakte, unter anderem eine gut erhaltenen Amphore, weisen auf eine römische Siedlung innerhalb der Grenzen der heutigen Ortschaft hin. In der Mitte des 8. Jahrhunderts (739/775) wird ein Erbteil in einem Ort, der als Alctresdorf (in loco cognominato Alctresdorf) bezeichnet wird, dem Kloster Echternach vermacht.

Bereits 1330 wird Alsdorf in der Taxa generalis als Pfarrort des Erzstiftes Trier erwähnt und in der Folge von unterschiedlichen Lehensnehmern bewirtschaftet.

Ab 1797 gehörte Alsdorf zum französischen Département de forêts (Wälderdepartement, später zum Großherzogtum Großherzogtum Luxemburg), bevor es durch den Wiener Kongress (1815) in die Rheinprovinz des Königreichs Preußen eingegliedert wurde.

Politik

Manfred Rodens ist der Ortsbürgermeister Alsdorfs.

Wappen

Unter blauem Schildhaupt, darin eine vierbogige Brücke in Silber, gespalten durch eine eingeschweifte rote Spitze, belegt mit einem silbernen Lindenblatt, rechts ein rotes Hochkreuz, links eine rote Kreuzblume.

Wirtschaft und Infrastruktur

Alsdorf ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.

Verkehr

Eisenbahn

Die Ortslage von Alsdorf wurde bis in das Jahr 1988 von der normalspurigen, eingleisigen Eisenbahnstrecke Erdorf–Irrel–Igel (Nims-Sauertalbahn) tangiert. Alsdorf hatte nie einen eigenen Bahnhof, sondern wurde über den zwischen den Ortschaften Alsdorf und Niederweis gelegenen Bahnhof Niederweis bedient. Der Personenverkehr des nördlichen Abschnittes der Strecke, in dessen Bereich auch Alsdorf lag, wurde 1968 eingestellt, der Güterverkehr, der bis Irrel/Edingen ging, 1988. Die Gleisanlagen wurden in den Folgejahren abgerissen.

Der Bahnhof Niederweis, auf Alsdorfer Gemarkung gelegen, war schon einige Jahre vorher an einen privaten Käufer veräußert worden. Ein Anfang der 1950er Jahre von der Ortsgemeinde Alsdorf bei der damaligen Deutschen Bundesbahn beantragter Haltepunkt wurde nicht realisiert.

Straßen

Die B 257/E 29 (vormals E 42) verläuft oberhalb von Alsdorf und ist die direkte Verbindung zwischen Echternach und Bitburg. Im Zuge der Baumaßnahme Umgehung Wolsfeld wurde auch die Anbindung von Alsdorf Ende 2008 verändert.

Alte Friedhofskapelle und heutige Pfarrkirche

Eine Bruchsteinkirche von 1472 hatte einen Vorgängerbau, der schon in der erwähnten Taxa generalis erwähnt wurde. Der Nachfolgebau wurde 1926 abgebrochen, der erhaltene Chor dient heute als Friedhofskapelle.

Seit 1904 dient die neoromanische Pfarrkirche St. Peter an der Hauptstraße in der Dorfmitte als Gotteshaus für die Gemeinden Alsdorf, Niederweis und Kaschenbach.

Weblinks


en:Alsdorf, Bitburg-Prüm

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