Mittwoch, 16.05.2012



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Alf (Mosel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Alf
Alf (Mosel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Alf hervorgehoben
50.0563722222227.124680555555695Koordinaten: 50° 3′ N, 7° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Cochem-Zell
Verbandsgemeinde: Zell (Mosel)
Höhe: 95 m ü. NN
Fläche: 6,33 km²
Einwohner: 913 (30. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner je km²
Postleitzahl: 56859
Vorwahl: 06542
Kfz-Kennzeichen: COC
Gemeindeschlüssel: 07 1 35 001
Adresse der Verbandsverwaltung: Corray 1
56856 Zell (Mosel)
Ortsbürgermeisterin: Mechtilde Esser
Alf mit seinem Freibad, im Hintergrund ist Bullay zu sehen

Alf an der Mosel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Bei Alf mündet der Alfbach, von den Ortsteilen Höllenthal und Fabrik her kommend, linksseitig in die Mosel. Ein weiterer Ortsteil ist der westlich liegende ältere Gewerbestandort Alf-Fabrik. Nachbarorte sind u.a. das rechtsuferseitige Bullay und das ebenso am rechten Moselufer liegende aber - bedingt durch die Moselschleife - südlich nur 2 km Luftlinie entfernte Pünderich. Das Gebiet der Ortsgemeinde umfasst 6,33 km², davon 0,67 km² Weinlagen und 3,79 km² Wald.

Geschichte

In vorrömischer Zeit von Kelten bewohnt, geht der Name auf die römische Siedlung Albis (erste Erwähnung um 50 v. Chr.) zurück. Alf gehörte im Mittelalter zur Herrschaft der nahe gelegenen Burg Arras, die wiederum ein Lehen von Kurtrier war. Ab 1794 stand Alf unter französischer Herrschaft. 1814 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1947 ist der Ort Teil des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz. Durch das 8. Verwaltungsvereinfachungsgesetz vom 18. Juli 1970 mit Wirkung vom 7. November 1970 kam der Ort dann zur Verbandsgemeinde Zell.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Sehenswert ist die über dem Ort gelegene, im frühen 12. Jahrhundert gegründete Burg Arras. In der Nähe liegt auch die zu Zell gehörige Marienburg. Wahrzeichen des Orts ist der Glockenturm der im Jahr 1734 erbauten, später neugotisch gestalteten Pfarrkirche und die bekannte Statue "Christus in der Rast" aus dem 15. Jahrhundert. Das kleine Heimatmuseum der Gemeinde gibt auch Auskünfte über die Industriegeschichte des Orts.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Größter Arbeitgeber in Alf und der Region ist der finnische Verpackungskonzern Huhtamaki, der im Ortsteil Alf-Fabrik eines seiner weltweit rund 70 Werke hat. Hier werden starre Kunststoffe im Tiefzugverfahren und Hartpapiere für Verpackungszwecke produziert.

Verkehr

Gegenüber von Alf liegt der größere Ort Bullay mit einem Bahnhof an der Bahnstrecke Koblenz-Trier, gut erreichbar über die kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke. Alf ist der Verkehrsknotenpunkt der Bundesstraßen 49 und 53.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

  • Jo Niemeyer (* 16. Juni 1946), Grafiker, Designer und Maler

Kurioses

Nach dem großen Erfolg der US-amerikanischen Fernsehserie Alf wurde die Ortstafel von Alf, ähnlich wie im Falle Fuckings, Ende der 1980er-Jahre mehrfach gestohlen. Um den Diebstählen vorzubeugen, bot die Gemeinde Alf schließlich den Kauf von Ortsschildern an, die eigens zu diesem Zweck einseitig bedruckt waren. Damit diese Schilder von den abmontierten unterscheidbar waren, wurden diese Kaufschilder mit dem Gemeindestempel und der Bürgermeisterunterschrift auf der Rückseite versehen.

Weblinks

Commons Commons: Alf (Mosel) – Bilder, Videos und Audiodateien


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