Meinestadt.de - Aichelberg - 16.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Göppingen | |
| Höhe: | 482 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,01 km² | |
| Einwohner: | 1264 (30. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 315 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73101 | |
| Vorwahl: | 07164 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GP | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 17 002 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Vorderbergstraße 2 73101 Aichelberg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Martin Eisele | |
Aichelberg ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg am Nordrand der Schwäbischen Alb am Albaufstieg der Bundesautobahn 8. Zur Gemeinde Aichelberg gehören neben dem Dorf Aichelberg keine weiteren Orte.
Inhaltsverzeichnis |
Aichelberg liegt zwischen Stuttgart und Ulm am Albtrauf, dem Hang der Schwäbischen Alb in 357 bis 615 Meter Höhe. Charakteristisch für den Ort sind der Aichelberg 564 m ü. NN und der Turmberg 609 m ü. NN.
Während der tiefer gelegene nördliche und westliche Teil der Gemarkung der Schwarzjura vorherrscht, liegt der höhere Teil im Braunen Jura. Zahlreiche Fossilienfunde, die vor allem bei dem Autobahnbau gefunden wurden, können im Urwelt-Museum Hauff der Nachbargemeinde Holzmaden besichtigt werden. Die Gemeinde ist Teil des 1979 gebildeten Grabungsschutzgebiets Holzmaden.
Sowohl Aichelberg als auch Turmberg sind herausmodellierte Überreste ehemaliger Vulkanschlote des Schwäbischen Vulkans.
Nachbargemeinden sind: Bad Boll, Zell unter Aichelberg, Ohmden, Holzmaden und Weilheim an der Teck.
| Datum | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 1837 | 303 |
| 1907 | 330 |
| 17. Mai 1939 | 289 |
| 13. September 1950 | 460 |
| 27. Mai 1970 | 688 |
| 31. Dezember 1983 | 867 |
| 31. Dezember 2000 | 1194 |
| 31. Dezember 2005 | 1231 |
Die Blasonierung des Gemeindewappens von Aichelberg lautet: In Rot über silbernem Dreiberg drei (2:1) steigende silberne Eicheln.
Weiß-Rot sind die Farben der Grafen von Aichelberg. 1949 repräsentierte eine grüne Eichel auf silbernem Grund die Gemeinde. Zur Unterscheidung der damals gleichnamig bestehenden Gemeinde im Landkreis Esslingen wurde am 25. Januar 1958 das jetzige vollredende Wappen eingeführt.
Unweit der Gemeinde Aichelberg verläuft die Bundesautobahn 8 (Perl - Bad Reichenhall) mit einer Anschlussstelle Aichelberg. Der Abhang des Aichelberg wurde bereits beim Bau der Autobahn im Dritten Reich für den Albaufstieg genutzt, die Überwindung der etwa 380 Höhenmeter des nördlichen Albrandes, der auch Albtrauf genannt wird. Der Aichelberg sitzt vor einem inzwischen trocken gefallenen Tal das in die Alb einschneidet. Der Talgrund liegt etwa in halber Höhe zwischen Vorland und Hochfläche. Der Aufstieg konnte also in zwei kleinere Teile aufgeteilt werden, den Aichelberg und den Drackensteiner Hang. Der Aufstieg neben dem Aichelberg wurde ursprünglich durch eine lange, gebogene Brücke bewältigt, das Aichelberg-Viadukt. Beim Ausbau der Strecke zwischen 1985 und 1990 wurde diese Brücke vollständig entfernt und durch einen dreispurigen Aufstieg in einem Einschnitt mit einem kurzen Tunnel ersetzt, der Grünbrücke, die als Wildwechsel erhalten wurde. Der Ausbau bescherte der Gemeinde Aichelberg für einige Jahre die größte Autobahnbaustelle Europas.
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