Meinestadt.de - Ahrenshoop - 16.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Hilfe zu Wappen |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Nordvorpommern | |
| Amt: | Darß/Fischland | |
| Höhe: | 3 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,24 km² | |
| Einwohner: | 741 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 141 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 18347 | |
| Vorwahl: | 038220 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NVP | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 57 002 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Chausseestraße 68a 18375 Born a. Darß |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Götze | |
| Lage der Gemeinde Ahrenshoop im Landkreis Nordvorpommern | ||
| Datei:Ahrenshoop in NVP.png | ||
Das Ostseebad Ahrenshoop ist eine Gemeinde im Landkreis Nordvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie ist Teil des Amtes Darß/Fischland mit Sitz in Born a. Darß. Sie liegt auf der Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst am Übergang vom Fischland zum Darß.
Inhaltsverzeichnis |
Das Seebad Ahrenshoop in der Region Fischland an der deutschen Ostseeküste der Mecklenburger Bucht liegt auf der einzigen festen Verbindung der Halbinsel Darß zum Festland. Ahrenshoop hat Ostsee- und Boddenküsten-Abschnitte (Saaler Bodden), also Wasser auf zwei Seiten, aber von höchst unterschiedlicher Art. Nächstgrößere Mittelzentren sind Barth (über die Meiningenbrücke) und Ribnitz-Damgarten, die nächstliegende Großstadt ist Rostock.
Der namensgebende Ortsteil Ahrenshoop liegt in Vorpommern, die Ortsteile Althagen und Niehagen liegen in Mecklenburg.
Ende des 14. Jahrhunderts wollte der pommersche Herzog Barnim VI. Ahrenshoop zu einer größeren Handelsstadt ausbauen, um vom gestiegenen Handelaufkommen zu profitieren. Das damalige Arneshop lag etwas nordöstlicher des heutigen Ortes am damaligen Meeresarm Loop. Es war Ende des 14. Jahrhunderts ein bedeutender Handelsort mit bis zu 500 Einwohner. Der jetzige Ort wurde 1760 von Seefahrern gegründet. Ende des 19.Jahrhunderts siedelten sich Kunstmaler an. In der Folge entwickelte sich der Ort zum Seebad. Die Künstlerkolonie Ahrenshoop gehörte nicht zum mecklenburgischen Fischland, sondern als der westlichste pommersche Ort der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zum pommerschen Darß. Erst im Jahr 1950 erfolgte die politisch motivierte zwangsweise Angliederung der mecklenburgischen Orte Althagen und Niehagen zu Ahrenshoop.
Ahrenshoop ist auch aufgrund seiner früheren Künstlerkolonie und Malschule, gegründet zum Ende des 19. Jahrhunderts durch die Maler Paul Müller-Kaempff, Fritz Grebe, Friedrich Wachenhusen, Oskar Frenzel und Theobald Schorn, bekannt. Zu der Kolonie gehörten auch Louis Douzette, Elisabeth von Eicken, Hugo Müller-Lefensdorf, Anna Gerresheim, Carl Rahtjen, Doris am Ende, César Klein, Marianne Werefkin, Erich Heckel und Dora Koch-Stetter.
Von 1923 bis 1948 lebte hier der Kunstmaler Hans Brass. Er begründete mit Martha Wegscheider die „Bunte Stube“ und fungierte von 1927 bis 1930 als Amtsvorsteher sowie 1944 als Bürgermeister.
Von 1948 bis 1953 hatte der Rostocker Kunstmaler Rudolf Schmidt-Dethloff (1900–1971) sein Atelier in Ahrenshoop und gab dort auch Malunterricht. [1]
Im Ortsteil Niehagen lebte und arbeitete der Bildhauer Gerhard Marcks in den 1930er Jahren (Boddenweg 1). In den 1960er Jahren hat Edmund Kesting die Sommer in Ahrenshoop verbracht und gearbeitet. [2]
Weststrand des Darß nahe Ahrenshoop |
Steilküste bei Ahrenshoop mit Uferschwalben-Kolonie |
Zeesboot „Sannert“ im Hafen Althagen |
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