Meinestadt.de - Affing - 16.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Aichach-Friedberg | |
| Höhe: | 465 m ü. NN | |
| Fläche: | 44,86 km² | |
| Einwohner: | 5246 (30. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 117 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86444 | |
| Vorwahl: | 08207 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AIC | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 71 112 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Mühlweg 2 86444 Affing |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rudi Fuchs (CSU) | |
Affing ist eine Gemeinde im bayerisch-schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ortsteil Affing mit Iglbach liegt an der Staatsstraße 2035 (Augsburg - Neuburg) am Affinger Bach und befindet sich rund zehn Kilometer nordöstlich von Augsburg in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Augsburg.
Zur Gemeinde Affing gehören die Ortsteile Affing (mit Iglbach), Anwalting, Aulzhausen, Bergen, Frechholzhausen, Gebenhofen, Haunswies, Katzenthal, Miedering, Mühlhausen und Pfaffenzell.
Die Gemeinde Affing grenzt an die Nachbarkommunen Augsburg, Rehling, Aindling, Hollenbach, Aichach-Griesbeckerzell, Obergriesbach und Friedberg.
Eine Grabhügelgruppe und römische Funde weisen auf eine frühe Besiedlung hin. Der Ortsname Affing könnte auf eine bayerische Gründung durch einen Affo hinweisen. Affing wurde 1040 erstmals urkundlich erwähnt und war vor 1800 Sitz einer geschlossenen Hofmark der Grafen von Leyden. Sie gehörte zum Kurfürstentum Bayern.
Die Ritter-, Hofmarks- und Herrschaftsgeschichte erwähnt folgende Personen: Perenhart de Affingin (1040), Ulrich von Affingen (um 1090), seine Söhne Udalschalk und Giselher (um 1126), Otto von Affing und Burkart von Affingen (um 1150), Eberhart von Affingen (1350) und folgende Lehens-Besitzer der Hofmark Affing: Engelhart von Oberndorf (1425), dessen Tochter Amalie mit Ehemann Wolfgang Waldecker (um 1470), Walter von Gumppenberg (1506), Seifried von Zillenhart (1552), Waldecker (bis 1621), Georg Friedrich von Stauding (ab 1621), Johann Baptist Freiherr von Leyden – kurfürstlicher Vizekanzler zu München (ab 1682).
Die Adelsfamilie der Freiherren von Gravenreuth kaufte im Jahr 1816 die Hofmark Affing und 1831 die Hofmark Obergriesbach und ist seitdem Schlossherr in Affing. Der Erwerber, Karl Ernst von Gravenreuth, war Diplomat und verwaltete als Generalkommissär das kurz vorher an Bayern gekommene Schwaben.
Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Einheitsgemeinde Affing.
Bürgermeister ist seit 2002 Rudi Fuchs (seit 2006 CSU, vormals CWG-BB / FBG), der vorherige Geschäftsführer der Gemeinde. Im März 2008 wurde Fuchs für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.
Bürgermeister seit 1978 waren Johann Matzka, Helmut Tränkl und Rudi Fuchs.
Der Affinger Gemeinderat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 20 Gemeinderäten zusammen.
| Parteien | 2008 | |
| Anteil | Sitze | |
| Christlich-Soziale Union (CSU) | % | 4 |
| Christliche Bürgervereinigung (CBV) | % | 4 |
| Freie Bürgergemeinschaft (FBG) | % | 3 |
| Christliche Wählergemeinschaft-Bürgerblock (CWG-BB) | % | 3 |
| Haunswieser Wählergemeinschaft (HWG) | % | 3 |
| Freie Wählergemeinschaft (FWG) | % | 2 |
| SPD, PB, ÖDP | % | 1 |
Die Blasonierung lautet: In Blau ein aus silbernem Felsen hervorwachsendes silbernes Einhorn. Das Gemeindewappen entspricht dem Gravenreuthschen Familienwappen.
Durch die Errichtung des „Deutsch-Polnischen Versöhnungskreuzes“ in Aulzhausen wurden 1993 Kontakte zur polnischen Kreisstadt Łobez (deutsch Labes) aufgenommen. Unabhängig davon wurde 1993 auch in Lobez eine „Deutsch-Polnische Gedenkstätte“ errichtet. Seit 1997 gibt es eine offizielle Städte- bzw. Gemeindepartnerschaft, die u.&thinbsp;a. vom Affinger „Partnerschaftskomitee Lobez e. V.“ gepflegt wird. 2007 feierten die beiden Kommunen ihr zehnjähriges Partnerschaftsjubiläum.
Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 40, im Produzierenden Gewerbe 367 und im Bereich Handel und Verkehr 199 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren 121 am Arbeitsort Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1735. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es 5 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 12 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 129 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3014 ha. Davon waren 2262 ha Ackerfläche und 745 ha Dauergrünfläche. 496 Betriebe waren am 1. Januar 2007 gemeldet. Den größten Anteil stellen Unternehmen aus dem Bereich Handel (27,82%) sowie Handwerk (17,34%).
Südlich der Gemeinde Affing verläuft die Bundesautobahn 8, im Westen die Bundesstraße 2, im Osten die Bundesstraße 300. Im Gemeindeteil Mühlhausen liegt der Flughafen Augsburg. Eine Umgehungsstraße nördlich von Anwalting und Gebenhofen wird gegenwärtig vom Staatlichen Straßenbauamt Augsburg geplant.
Affing (mit Iglbach) | Anwalting | Aulzhausen | Bergen | Frechholzhausen | Gebenhofen | Haunswies | Katzenthal | Miedering | Mühlhausen | Pfaffenzell
Adelzhausen | Affing | Aichach | Aindling | Baar (Schwaben) | Dasing | Eurasburg | Friedberg | Hollenbach | Inchenhofen | Kissing | Kühbach | Merching | Mering | Obergriesbach | Petersdorf | Pöttmes | Rehling | Ried | Schiltberg | Schmiechen | Sielenbach | Steindorf | Todtenweis
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