Meinestadt.de - Aarbergen - 16.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| |
|
||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Hessen | ||||
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | ||||
| Landkreis: | Rheingau-Taunus-Kreis | ||||
| Höhe: | 230 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 33,94 km² | ||||
| Einwohner: | 6209 (30. Dez. 2007) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 183 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 65326 | ||||
| Vorwahlen: | 06120, 06430 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | RÜD (ehemals SWA) | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 39 001
|
||||
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Rathausstraße 1 65326 Aarbergen |
||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Udo Scheliga (CDU) | ||||
Aarbergen ist eine Gemeinde in Hessen im Untertaunus (westlicher Hintertaunus) zwischen dem Taunuskamm und der Lahn. Sie gehört zum Regierungsbezirk Darmstadt im Landkreis Rheingau-Taunus-Kreis und liegt an der Aar südlich von Limburg an der Lahn.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde befindet sich in der Mittelgebirgslandschaft des zum Rheinischen Schiefergebirge gehörenden westlichen Hintertaunus (Untertaunus). Die Höhenlagen sind durch ein ausgeprägtes Rumpf- und Trogflächenrelief geprägt, das teils tiefgründige Verwitterungsbildungen (Kaolintone) aufweist. Das Flächenrelief wurde im Quartär durch die Aar und ihre Nebenbäche stark zertalt. Den Untergrund bilden überwiegend unterdevonische Tonschiefer, metamorphe Sandsteine und Quarzite des Rheinischen Schiefergebirges. Darüber befinden sich häufig bis zu mehrere Meter mächtige periglaziale Deckschichtenprofile, die in hohen Anteilen karbonatfreien bis schwachkarbonatischen Lösslehm enthalten. Oligozäne Brandungsgerölle (Vallendar Fazies) liegen den Altflächen bei Kettenbach und Hausen über Aar auf. In der Fachwelt bekannt sind die intensiven Bodenerosionserscheinungen (Erosionsschluchten, Runsen) in weiten Teilen der Gemeinde, die aus historischer Zeit stammen. Das Gebiet der Gemeinde wird landschaftlich durch das mittlere Aartal mit seinen Seitentälern geprägt. Der überwiegende Teil der Gemeindefläche ist bewaldet. Hauptnutzungsart im Offenland ist der Ackerbau. In den Tälern befinden sich Dauergrünlandflächen, z.T. mit landschaftlich wertvollen Streuobstwiesen. Der Aubach als größter Zufluss der Aar mündet auf dem Gemeindegebiet, ebenso der Bettenbach.
Aarbergen grenzt im Norden an die Gemeinden Mudershausen, Schiesheim, Burgschwalbach und Kaltenholzhausen (alle Rhein-Lahn-Kreis, Rheinland-Pfalz) und Hünfelden (Landkreis Limburg-Weilburg), im Osten an die Gemeinde Hünstetten, im Süden an die Gemeinde Hohenstein, im Südwesten an die Gemeinde Heidenrod (alle Rheingau-Taunus-Kreis) sowie im Westen an die Gemeinden Reckenroth, Eisighofen, Dörsdorf und Berghausen (alle Rhein-Lahn-Kreis).
Die Gemeinde Aarbergen gliedert sich folgende Ortsteile:
Der Ortsteil Rückershausen wurde erstmalig 879 urkundlich erwähnt. Bis zum Jahre 1326 gehörte das Dorf zum Herrschaftsgebiet des Grafen Gebhard vom Niederlohngau. Dann fiel ein Anteil und ab 1806 das ganze Dorf an Nassau. 1532 erhielt Rückershausen Marktrechte.
Hausen über Aar wurde ebenfalls 879 erstmals urkundlich erwähnt, als es zum Niederlohngau gehörte und in den Besitz des Stifts St. Severus Kettenbach gelangte, das im gleichen Jahr nach Gemünden im Westerwald verlegt wurde. Später war Hausen über Aar lange Zeit zweiherrig und gehörte ab 1806 zum Herzogtum Nassau.
Mit der Weihe des Stifts des heiligen Severin 845 wurde das Dorf Kettenbach durch Graf Gebhard im Lahngau gegründet und urkundlich erwähnt. Etwa um 1000 wurde aus der Gaugrafschaft Niederlahngau die Grafschaft Diez. Über die Jahrhunderte hatte Kettenbach verschiedene Besitzer und gelangte 1771 vollständig an Nassau.
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 |
Sitze 2006 |
% 2001 |
Sitze 2001 |
|
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 41,8 | 13 | 34,9 | 11 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 41,2 | 13 | 45,0 | 14 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 7,9 | 2 | 5,9 | 2 |
| BL | Bürgerliste Aarbergen | 9,0 | 3 | 14,2 | 4 |
| Gesamt | 100,0 | 31 | 100,0 | 31 | |
| Wahlbeteiligung in % | 58,1 | 71,7 | |||
Die vergangenen Bürgermeisterwahlen lieferten folgende Ergebnisse:
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
(1)Stichwahl
Bei der letzten Wahl am 11. März 2007 gewann Udo Scheliga (CDU) knapp mit 50,5% gegen den bis dahin amtierenden Bürgermeister Hartmut Bopp (SPD), der 49,5% erreichte. Andere Parteien nominierten keine Kandidaten und auch parteilose Kandidaten traten nicht an. Die Wahlbeteiligung lag bei 69,7%.
Kettenbach
Michelbach
Rückershausen
Hausen über Aar
Panrod
Daisbach
Michelbach, Kettenbach, Hausen über Aar, Rückershausen
Einen ähnlichen Namen trägt das Schweizer Städtchen Aarberg
Aarbergen | Bad Schwalbach | Eltville am Rhein | Geisenheim | Heidenrod | Hohenstein | Hünstetten | Idstein | Kiedrich | Lorch | Niedernhausen | Oestrich-Winkel | Rüdesheim am Rhein | Schlangenbad | Taunusstein | Waldems | Walluf
eo:Aarbergen fr:Aarbergen it:Aarbergen nl:Aarbergen ro:Aarbergen ru:Арберген vo:Aarbergen