Meinestadt.de - Aach im Hegau - 16.05.2012
Lexikon - meinestadt.de
| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | ||
| Regierungsbezirk: | Freiburg | ||
| Landkreis: | Konstanz | ||
| Höhe: | 545 m ü. NN | ||
| Fläche: | 10,69 km² | ||
| Einwohner: | 2159 (30. Dez. 2007)[1] | ||
| Bevölkerungsdichte: | 202 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 78267 | ||
| Vorwahl: | 07774 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | KN | ||
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 35 001
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| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 16 78267 Aach |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Severin Graf (CDU) | ||
Aach ist eine Stadt im Landkreis Konstanz im Süden von Baden-Württemberg. Die Stadt ist bekannt durch den Aachtopf, die stärkste Quelle in Deutschland. Zur Stadt Aach gehören außer der gleichnamigen Kernstadt keine weiteren Ortschaften.
Inhaltsverzeichnis |
Aach liegt im Hegau, einer vulkanisch geprägten Landschaft zwischen Bodensee und dem Schweizer Kanton Schaffhausen. Nördlich schließt sich hinter der Oberen Donau die Schwäbische Alb an. Wenige Kilometer östlich bzw. südöstlich liegen die Bodensee-Arme Überlinger See und Zeller See. Die Grenze zur Schweiz ist im Südosten circa 14 Kilometer entfernt.
Die Stadt grenzt im Norden an Eigeltingen, im Osten an Orsingen-Nenzingen, im Süden an Volkertshausen und im Westen an Mühlhausen-Ehingen und die Stadt Engen.
Aach wurde im Jahre 1100 erstmals urkundlich erwähnt. Aus dem Jahr 1150 ist der Name Oppidum Ach in Hegovia bezeugt. Das Stadtrecht wurde Aach 1283 durch König Rudolf I. verliehen. Aach blieb für die nächsten Jahrhunderte Teil von Vorderösterreich. 1465 kaufte das Haus Habsburg die Landgrafschaft Nellenburg, in der die Stadt lag.[2] Im Jahr 1499 wurde in der Region im Schwabenkrieg - zwischen dem Schwäbischen Bund und der Schweiz - um die Vorherrschaft gekämpft. Nur 26 Jahre später, im Jahr 1525, war Aach Schauplatz im Deutschen Bauernkrieg: Der Hegauer Adel floh vor aufständischen Bauern in die Stadt, woraufhin diese von den Aufständischen besetzt wurde. Bereits im September des Jahres waren die Aufstände jedoch niedergeschlagen. Am 25. März 1799 fanden hier Gefechte zwischen den Österreichern und Franzosen in den Koalitionskriegen statt. Nach der Niederlage Österreichs im 3. Koalitionskrieg 1805 kam Aach zunächst zu Württemberg, im folgenden Jahr nach erneuter Gebietsänderung schließlich zum Großherzogtum Baden. Dort gehörte die Stadt lange zum Landkreis Stockach und kam bei der Kreisreform 1973 zum Landkreis Konstanz.
| Jahr | 1961 | 1987 | 1999 | 2008* | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 1.274 | 1.387 | 2.107 | 2.160 | |||
Die Stadt gehört wie Mühlhausen-Ehingen der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Engen an.
Der Aacher Bürgermeister ist hauptamtlicher Beamter auf Zeit. Am 6. Dezember 2001 begann die aktuelle Amtsperiode von Severin Graf, sie dauert bis 5. Dezember 2009.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 führte zu folgendem Ergebnis:
| FWG | 38,7 % | -1,7 | 4 Sitze | = |
| CDU | 32,9 % | -4,5 | 3 Sitze | -1 |
| SPD | 28,5 % | +6,3 | 3 Sitze | +1 |
Die nächsten Kommunalwählen werden am 7. Juni 2009 durchgeführt.
Blasonierung: „In Rot ein doppelgeschwänzter goldener Löwe mit drei zwischen den Pranken verteilten sechsstrahligen silbernen Sternen.“ Die Aacher Stadtfarben sind Weiß-Rot.
Aach liegt im Bezirk des Amtsgerichts Singen. Die übergeordneten Gerichte der ordentlichen Gerichtsbarkeit sind das Landgericht Konstanz und das Oberlandesgericht Karlsruhe. Weiterhin sind für Rechtsstreitigkeiten aus Aach das Arbeitsgericht Lörrach und das Sozialgericht Konstanz örtlich zuständig. Zuständiges Verwaltungsgericht ist das Verwaltungsgericht Freiburg.
Der nächste Bahnhof liegt fünf Kilometer entfernt in Mühlhausen-Ehingen. Anschluss an Fernzüge hat man vom zwölf Kilometer entfernten Singen oder vom sechs Kilometer entfernten Bahnhof in Engen. Busverbindungen gehen nach Singen, Stockach und in Richtung Engen. Aach liegt unweit des Autobahnkreuzes Hegau. Über die A 81, die A 98 sowie die zweispurige B 33 bestehen schnelle Verbindungen in alle Richtungen. Die Stadt liegt außerdem an der B 31 (Freiburg im Breisgau–Friedrichshafen).
Die Stadt Aach sind verschiedene Gewerbebetriebe ansässig, zum Großteil in einem interkommunalen Gewerbegebiet mit der Gemeinde Volkertshausen.
In Aach gibt es eine Grund- und Hauptschule und einen Kindergarten.
Im Stadtgebiet von Aach befindet sich der Aachtopf, die stärkste Quelle Deutschlands. Der Aachtopf ist die Quelle der in den Bodensee mündenden Radolfzeller Aach. Die Quelle wird vom Wasser der Donau gespeist, das in Richtung Norden etwa zwölf Kilometer (Luftlinie) von der Aachquelle entfernt zwischen Immendingen und Fridingen im verkarsteten Kalkgestein des Weißen Jura versickert (Donauversickerung) und hier mit durchschnittlich 8.300 l/s (Minimum 1.300 l/s, Maximum 24.100 l/s) Schüttung austritt.
Aach | Allensbach | Bodman-Ludwigshafen | Büsingen am Hochrhein | Eigeltingen | Engen | Gaienhofen | Gailingen am Hochrhein | Gottmadingen | Hilzingen | Hohenfels | Konstanz | Moos | Mühlhausen-Ehingen | Mühlingen | Öhningen | Orsingen-Nenzingen | Radolfzell am Bodensee | Reichenau | Rielasingen-Worblingen | Singen (Hohentwiel) | Steißlingen | Stockach | Tengen | Volkertshausen
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zh:阿赫 (巴登-符腾堡州)